BEHÖRDLICHE  ABKÜRZUNGEN

Mit der sukzessiven Einführung einer deutschlandweit einheitlichen Behördenrufnummer 115, sollen Bürger als auch gewerbliche Unternehmen schnell und unkompliziert vom Festnetz und Mobilfunknetz (kostenpflichtig) Auskünfte vom kommunalen D115-Servicecenter erhalten.

Behördennummer 115

Diese Nummer stellt eine Verbindung von Bürgern zu öffentlichen Ämtern und Behörden her ohne  die organisatorische Zuständigkeit ergründen zu müssen. Es ist unbedeutend zu wissen, ob bei einem Auskunftsbegehren oder für eine Antragstellung eine Landkreisbehörde, ein Gewerbeaufsichtsamt oder etwa die Lokalbaukommission zuständig ist.

 

In Steuerbescheiden und Schreiben von Behörden werden oft Abkürzungen verwendet, die von Gesetzen und Verordnungen abgeleitet werden. Die am häufigsten vorkommenden amtlichen Abkürzungen sind hier wiedergegeben.

a.F.

alte Fassung

a.M.

anderer Meinung

AAG

Aussiedleraufnahmegesetz

AAV

Arbeitsaufenthaltsverordnung

AbfG

Abfallgesetz

Abl.

Amtsblatt

Abs.

Absatz

Abschn.

Abschnitt

AdG

Adoptionsgesetz

ADSp

Allgemeine Deutsche Spediteur-Bedingungen

ADV

Automatisierte Datenverarbeitungsanlage

AdVermiG

Adoptionsvermittlungsgesetz

AfA

Absetzungen für Abnutzung (Abschreibungen)

AFG

Arbeitsförderungsgesetz

AfuG

Amateurfunkgesetz

AG

Aktiengesellschaft

AK

Anschaffungskosten

AktG

Aktiengesetz

AltölG

Altölgesetz

AMG

Arzneimittelgesetz

AN

Arbeitnehmer

ÄndG

Änderungsgesetz

AO

Abgabenordnung

Ap

Außenprüfung (früher: Betriebsprüfung)

ArbG

Arbeitsgericht

ArbN, AN

Arbeitnehmer

ArbNErfG

Gesetz über Arbeitnehmererfindungen

ArbSchG

Arbeitsschutzgesetz

ARGE

Arbeitsgemeinschaft

Art.

Artikel

AstG

Außensteuergesetz

AufzV

Aufzugsverordnung

AuslG

Ausländergesetz

AV

Anlagevermögen

AWG

Außenwirtschaftsgesetz

Az., AZ

Aktenzeichen

AZO

Allgemeine Zollordnung

BA

Betriebsausgabe(n)

BAföG

Bundesausbildungsförderungsgesetz

BAG

Bundesarbeitsgericht

BAnz.

Bundesanzeiger

BAT

Bundes-Angestelltentarif

BauGB

Baugesetzbuch

BDSG

Bundesdatenschutzgesetz

BEG

Bundesentschädigungsgesetz

BerlinFG

Berlinförderungsgesetz

BerRehaG

Berufliches Rehabilitierungsgesetz

BErzGG

Bundeserziehungsgeldgesetz

BeschFG

Beschäftigungsförderungsgesetz

BetrVG

Betriebsverfassungsgesetz

BeurkG

Beurkundungsgesetz

BewDV

Durchführungsverordnung zum Bewertungsgesetz

BewG

Bewertungsgesetz

BewRGr

Richtlinien zur Bewertung des Grundvermögens

BfA

Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (bis 30.9.2005)

BFH

Bundesfinanzhof

BGB

Bürgerliches Gesetzbuch

BGBl

Bundesgesetzblatt

BGH

Bundesgerichtshof

BImSchG

Bundes-Immissionsschutzgesetz

BiRiLiG

Bilanzrichtlinien-Gesetz

BKGG

Bundeskindergeldgesetz

BKleinG

Bundeskleingartengesetz

BMF (BdF)

Bundesminister(ium) der Finanzen

BMWF

Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen

BNotO

Bundesnotarordnung

Bp

Betriebsprüfung  (jetzt: Außenprüfung)

BSG

Bundessozialgericht

BStBl

Bundessteuerblatt

BtMG

Betäubungsmittelgesetz

BUSt

Börsenumsatzsteuer

BVerfG

Bundesverfassungsgericht

BVerwG

Bundesverwaltungsgericht

BZSt

Bundeszentralamt für Steuern

ChemG

Chemikaliengesetz

DRV Bund

Deutsche Rentenversicherung Bund (seit 1.10.2005)

DV, DVO

Durchführungsverordnung

E-Bilanz

Elektronische Bilanz nach § 5b EStG (verpflichtend ab 2014 sind für das Vorjahr Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz elekrtonisch für alle bilanzierenden Unternehmen, unabhängig von Rechtsform und Größenklasse, zu übermitteln) >>> www.eSteuer.de

EheG

Ehegesetz

EHUG

Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister

EK

Eigenkapital

Nach herrschender Meinung werden branchenunabhängig
EK-Quoten (EKx100 / Bilanzsumme) wie folgt eingestuft:

1 - sehr gut:                    > 30 %
2 - gut:                            20-30 %
3 - mittel:                        10-20 %
4 - schlecht:                    5-10 %
5 - sehr schlecht:           < 5 %
6 - insolvenzgefährdet: negativ

ELStAM

Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale

(Ablösung der Papier-Lohnsteuerkarte ab 1.1.2013)

ELSTER

ELektronische STeuer ERklärung

EnEG

Energieeinsparungsgesetz

ErbStG

Erbschaftsteuergesetz

Erl.

Erlass

EStDV

Einkommensteuer-Durchführungsverordnung

EStG

Einkommensteuergesetz

EStR

Einkommensteuer-Richtlinien

eTIN

electronic Taxpayer Identification Number 

Die "elektronische Steuerzahler-Identifikationsnummer" dient der Zuordnung der vom Arbeitgeber erstellten elektronischen Lohnsteuerbescheinigung zur jeweiligen Einkommensteuererklärung und ist zusätzlich zur Steuernummer anzugeben.
Die eTIN setzt sich aus den ersten vier Konsonanten (Mitlauten) vom Namen und vom Vornamen zusammen (Sch wird durch Y ersetzt - besteht der Name aus weniger als vier Buchstaben wird mit X aufgefüllt).
Vom Geburtsjahr werden die letzten zwei Ziffern verwendet und der Geburtsmonat wird alphabetisch dargestellt (A= Januar, B, Februar,… L= Dezember). Der Geburtstag wird mit den Kalendertagen 01 bis 31 dargestellt. Die letzte Ziffer ist eine alphanumerische Prüfziffer.

EU

Europäische Union

EÜR

Einnahmeüberschussrechnung (§ 4 Abs. 3 EStG)

e.V.

eingetragener Verein

EW

Einheitswert

EWIV

Europäische wirtschaftliche Vereinigung

f., ff.

folgend, folgende

FA

Finanzamt

FB

Freibetrag

FG

Finanzgericht

FGO

Finanzgerichtsordnung

FK

Fremdkapital, Finanzkasse

FlurbG

Flurbereinigungsgesetz

FMG

Futtermittelgesetz

FRG

Fremdrentengesetz

FVG

Finanzverwaltungsgesetz

GbR

Gesellschaft bürgerlichen Rechts

GdB

Grad der Behinderung (nach SGB IX)

>>> Anlageband Versorgungsmedizinische Grundsätze vom 10.12.2008

GemO

Gemeindeordnung

GewO

Gewerbeordnung

GewSt

Gewerbesteuer

GewStG

Gewerbesteuergesetz

GewStR

Gewerbesteuer-Richtlinien

GG

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

gGmbH

gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung

GleichberG

Gleichberechtigungsgesetz

GmbH

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

GO

Geschäftsordnung

GoB

Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

GrESt

Grunderwerbsteuer

GRMG

Geschäftsraummietengesetz

GrStDV

Grundsteuer-Durchführungsverordnung

GrStG

Grundsteuergesetz

GuV

Gewinn und Verlust (engl.: P/L oder P&L für Profit and Loss)

GwG

Geldwäschegesetz

GWG

Geringwertige Wirtschaftsgüter (bis netto 410 € AK/HK )

h.M.

herrschende Meinung

HAG

Heimarbeitsgesetz

HB

Handelsbilanz

HeimG

Heimgesetz

HGB

Handelsgesetzbuch

HK

Herstellungskosten

HR

Handelsregister

HS

Hebesatz (der Gemeinde)

HZA

Hauptzollamt

i.d.F.

in der Fassung

IAS

International Accounting Standard

IFRS

International Financial Reporting Standard

i.d.R.

in der Regel

IG

Interessengesellschaft

i.L.

in Liquidation (Zusatz beim Firmennamen)

InsO

Insolvenzordnung

i.S.

im Sinne

i.V.m.

in Verbindung mit

JArbSchG

Jugendarbeitsschutzgesetz

KG

Kommanditgesellschaft

KiSt

Kirchensteuer

Kj.

Kalenderjahr

KraftStG

Kraftfahrzeugsteuergesetz

KrPflG

Krankenpflegegesetz

KSchG

Kündigungsschutzgesetz

KStG

Körperschaftsteuergesetz

>>> Liste der körperschaftsteuerpflichtigen Gesellschaftsformen in der EU

KVStG

Kapitalverkehrsteuergesetz

LadSchlG

Ladenschlussgesetz

LFGB

Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch

LFZG

Lohnfortzahlungsgesetz

LG

Landgericht

LMBG

Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz
(am 7.9.2005 durch LFGB abgelöst)

LMKV

Lebensmittelkennzeichnungsverordnung

LSG

Landessozialgericht

LStDV

Lohnsteuer-Durchführungsverordnung

LStR

Lohnsteuer-Richtlinien

LuftVG

Luftverkehrsgesetz

LVA

Landesversicherungsanstalt (bis 31.12.2004)

MdE

Minderung der Erwerbsfähigkeit (1986 von GdB abgelöst)

MinBlFin

Ministerialblatt des Bundesministers der Finanzen

MuSchG

Mutterschutzgesetz

MwSt

Mehrwertsteuer

n.F.

neue Fassung

NBL

Neue Bundesländer

ND

Nutzungsdauer

nrkr.

nicht rechtskräftig

OFD

Oberfinanzdirektion

OHG

Offene Handelsgesellschaft

OLG

Oberlandesgericht

OWiG

Gesetz über Ordnungswidrigkeiten

PAngG  

Preisangabengesetz

PBefG

Personenbeförderungsgesetz

PStG

Personenstandsgesetz

PZR

Prüfungszeitraum

RA

Rechtsanwalt

RabG

Rabattgesetz

rkr.

rechtskräftig

ROG

Raumordnungsgesetz

RS

Rückstellung

Rs.

Rechtssache

RVO

Reichsversicherungsordnung

SCE

Societas Cooperativa Europaea (Europäische Genossenschaft; Gründung seit 18.8.2006 möglich)

SchfG

Schornsteinfegergesetz

SchwbAwV

Schwerbehindertenausweisverordnung

Merkzeichen nach SchwbAwV:

B  Ständige Begleitung des Behinderten bei Benutzung

öffentlicher Verkehrsmittel notwendig.

Bl  Der Behinderte ist blind.

G  Der Behinderte ist in seiner Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt bzw. erheblich gehbehindert.

aG  Der Behinderte ist außergewöhnlich gehbehindert.

H  Der Behinderte ist hilflos.

RF  der Behinderte erfüllt die gesundheitlichen Voraussetzungen für die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht und die Nachteilsausgleiche bei den Telefongebühren.

SdE

Summe der Einkünfte

SE

Societas Europaea (Europäische Aktiengesellschaft; Gründung seit 8.10.2004 möglich)

SGB

Sozialgesetzbuch

SolZ

Solidaritätszuschlag

SparPG

Sparprämien-Gesetz

StAuskV

Steuer-Auskunftsverordnung

StB

Steuerberater, Steuerbilanz

StGB

Strafgesetzbuch

StIdV

Steueridentifikationsnummerverordnung

StKl

Steuerklasse

Stpfl.

Steuerpflichtiger

StPO

Strafprozessordnung

StrVG 

Strahlenschutzvorsorgegesetz

StVG

Straßenverkehrsgesetz

StVO

Straßenverkehrsordnung

StVollzG 

Strafvollzugsgesetz (Das StVollzG wird im Rahmen der Föderalismusreform nach und nach seit 2009 durch eigene Landesgesetze ersetzt)

StVZO

Straßenverkehrszulassungsordnung

TierSchG

Tierschutzgesetz

TIN

Tax Identification Number. Bundeseinheitliche Steuernummer, die seit 1.7.2007 die bisherige Steuer-Nummer ersetzt und bei natürlichen Personen bei der Geburt vergeben wird und bis 20 Jahre nach dem Tod gespeichert bleibt. Die Nummer, die keine Rückschlüsse auf die Person zulässt, besteht aus 10 Ziffern und 1 Prüfziffer.

TMG

Telemediengesetz

TPLG

Transplantationsgesetz

Tz.

Textziffer

UrhG

Urheberrechtsgesetz

Urt.

Urteil

URV

Unternehmensregisterreform

UStG

Umsatzsteuergesetz

USt-IdNr.

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

UV

Umlaufvermögen

VAK

Vollarbeitskraft

VAZ

Veranlagungszeitraum

VE

Vieheinheit

VermBG

Vermögensbildungsgesetz

VersStG

Versicherungssteuergesetz

vGA

verdeckte Gewinnausschüttung

VGH 

Verwaltungsgerichtshof

VO

Verordnung

VSt

Vorsteuer

VStG

Vermögensteuergesetz (bis 31.12.1996)

VStR

Vermögensteuer-Richtlinien (bis 31.12.1996)

VuV

Vermietung und Verpachtung

VVaG

Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit

VZ

Veranlagungszeitraum

WEG

Wohnungseigentumsgesetz

WG

Wirtschaftsgut

WK

Werbungskosten

WoBauG

Wohnungsbaugesetz

WoGG

Wohngeldgesetz

WohneigFG

Wohneigentumsförderungsgesetz

WoPDV

Verordnung zur Durchführung des Wohnungsbau-Prämiengesetzes

WoPG

Wohnungsbau-Prämiengesetz

WoPR

Richtlinien zum Wohnungsbau-Prämiengesetz

WP

Wirtschaftprüfer, Wirtschaftsprüfung

WZG

Warenzeichengesetz

ZDG

Zivildienstgesetz

ZMV

Zugänglichmachungsverordnung

ZPO

Zivilprozessordnung

ZRFG

Zonenrandförderungsgesetz

ZvE

zu versteuerndes Einkommen


 

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