FINGERALPHABET
In der Gebärdensprache wird für jeden Buchstaben eine bestimmte Hand- bzw. Fingerstellung festgelegt um damit zu buchstabieren. Dieses visuelle Kommunikationssystem erlaubt es somit Gehörgeschädigten oder Gehörlosen am allgemeinen gesellschaftlichen Verkehr teilzunehmen. Im Allgemeinen erfolgt die Kommunikation mittels Gebärdensprache, einem komplexen System aus Handzeichen, in dem jedes Zeichen für ein Wort steht.
Neben vielen internationalen Unterschieden haben alle jedoch
gemeinsam, dass mit den Fingern der rechten Hand (bei
Rechtshändern) die Kleinbuchstaben des Alphabets nachgebildet
werden, sofern dieses möglich ist.
Gute Beispiele hierfür sind das c, d, i, l, m, n, o. t, v, w und
y.
Bereits in der Mitte des 16. Jahrhunderts wurden Gehörlose von dem Spanier Pedro Ponce de León mit Hilfe der Fingersprache unterrichtet.

Quelle: Lexikon der Abkürzungen, Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH, Gütersloh 1994
Zusammengestellt und herausgegeben von Heinz Koblischke
Besonderheit: Buchstaben werden stets mit nach vorne gerichteter Handfläche gezeigt werden - Zahlen dagegen mit nach vorne gerichtetem Handrücken.
Und mit der
Buchstabenkombination I L Y
für I Love
You,

begrüßen sich Gehörlose auf der ganzen Welt.