FLIESEN
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Hinsichtlich der jeweiligen Beanspruchungsanforderungen, werden glasierte Wand- und Bodenfliesen in 5 Abriebgruppen eingeteilt. |
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sehr leichte Beanspruchung. |
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leichte Beanspruchung. |
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mittlere Beanspruchung; leichte Scheuerwirkung. |
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stärkere Beanspruchung; mäßige Scheuerwirkung. |
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starke Beanspruchung; hohe Scheuerwirkung. |
>>> Symbole für besondere Eignungen
Normgerechte Fliesen sind in 3 Sorten erhältlich
1. Sorte ~ rote Farbmarkierung auf der Verpackung.
Entspricht der besten Qualität, erfüllt alle Güteanforderungen der einschlägigen Produktnorm.
2. Sorte oder Mindersorte ~ blaue Farbmarkierung auf der Verpackung.
Im Gegensatz zur 1. Sortierung leichte Oberflächenfehler, wie z.B. Poren, kleine Kantenbeschädigungen und/oder leichte Farbfehler, die jedoch den Gesamteindruck nicht stören.
3. Sorte ~
grüne Farbmarkierung auf der Verpackung.
Neben sichtbaren Oberflächenfehlern liegen auch bedeutende
Farbabweichungen und Maßtoleranzen vor.
Die 3. Sorte wird in den meisten Fällen als Ausschussware behandelt und
gelangt daher erst gar nicht in den Handel.
Trittsicherheit-Bewertungsgruppen kennzeichnen die Rutschhemmung von Fliesen.
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Fliesenarten
FSZ Feinsteinzeug besitz ein sehr dichtes Gefüge und damit eine geringe Wasseraufnahme von unter 0,5 %. Diese Fliesenart mit ausgesprochen guten chemischen und physikalischen Eigenschaften benötigt einen speziellen Fliesenkleber.
STG Feinkeramische Steingutfliesen. Nicht frostsichere Wandfliesen für den Innenbereich, mit hohem Wasseraufnahmevermögen. Dadurch bessere Haftung im Verlegemörtel. Härtegrad: ab 3 nach Mohs.
IR, IG Irdengutfliesen (Eigenschaften wie STG)
STZ-UGL Unglasierte feinkeramische Steinzeugfliesen. (Wand- und Bodenfliesen)
Frostbeständig und hart. Härtegrad: ab 6 nach Mohs.
STZ-GL Glasierte feinkeramische Steinzeugfliesen. (Wand- und Bodenfliesen)
Frostbeständig und hart. Härtegrad: ab 5 nach Mohs.
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Steinzeugfliesen werden nach dem
Wasseraufnahmevermögen in 5 Gruppen eingeteilt. |
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Gruppe Ia |
Wasseraufnahmevermögen (WA) höchstens 0,5 % |
frostbeständige Boden- und Wandbeläge
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Gruppe Ib |
Wasseraufnahmevermögen (WA) höchstens 3 % |
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Gruppe IIa |
Wasseraufnahmevermögen (WA) 3 % - 6 % |
Bodenbeläge |
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Gruppe IIb |
Wasseraufnahmevermögen (WA) 6 % - 10 % |
Bodenbeläge |
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Gruppe III |
Wasseraufnahmevermögen (WA) > 10 % |
Wandbeläge |
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Fliesenbedarf
Bei der Errechnung des Fliesenbedarfs, sind bei Fliesen bis 200 mm Kantenlänge eine Fugenbreite von 2 mm und bei Fliesen über 200 mm Kantenlänge eine Fugenbreite von 3 mm zu berücksichtigen.
Faustregel für die benötigte m²-Menge:
Fliesenfläche in m²
+ 5 % Verschnitt (+10 % bei Diagonalverlegung)
+ 5 % Reserve
= erforderliche Fliesenmenge in m²
Um ein optimales Farbbild zu erzielen, sollte aus mehreren Kartons abwechselnd verlegt werden.
Beim Nachkauf ist auf die gleiche Farbnuance (Brandfarbe zu achten). Diese ist in der Regel auf dem Karton vermerkt.
Nach vielen Jahren sind Sie in der verzweifelten Situation, nicht mehr lieferbare Fliesen für Ausbesserungszwecke zu finden. Beim Fliesenhandel Konrad Schittek GmbH in Hamburg wird ein Großlager an handelsüblichen Fliesen unterschiedlicher Hersteller der letzten 50 Jahre unterhalten. >>> Fliesennachkauf >>> Fliesennachkauf





