FREITAG DER 13.
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Fällt der kommende Freitag auf einen 13ten, so assoziiert fast jeder dieses Zusammentreffen mit Unglück und gerät womöglich noch in Panik (die Psychologie spricht von "Paraskavedekatriaphobie"). Vor Angst wird womöglich das Haus nicht verlassen, Termine werden verschoben bzw. nicht wahrgenommen, in der Befürchtung, das Ergebnis könnte negativ ausfallen oder die übliche Fahrt zum Arbeitsplatz wird anstatt mit dem eigenen Auto mit einem öffentlichen Verkehrsmittel vorgenommen - es wird einfach nichts riskiert. Zahlreiche statistische Erhebungen haben allerdings ergeben, dass an so einen Tag nicht mehr Unfälle als an anderen Tagen zu verzeichnen sind - die Angst vor der Unglück verheißenden Zahl ist somit ungegründet.
Der Ursprung vor der Furcht
an diesem besagten Datum liegt 700 Jahre zurück. Seinerzeit
regierte König Philipp IV. und der ließ auf Anordnung von Papst
Klemens V. am Freitag, den 13. Oktober 1307 im Morgengrauen die
vermögenden Templer in ganz Frankreich zeitgleich verhaften. Die
zahlreichen Mitglieder wurden der Ketzerei angeklagt um
anschließend auf dem Scheiterhaufen öffentlich verbrannt zu
werden. |
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Es kommt immer auf die Einstellung an. Für den einen ist Freitag der 13. ein Glückstag, weil er an diesem Tag sein Beförderungsschreiben erhalten hat - für den anderen ein Pechtag weil er sich auf seine teure Gleitsichtbrille gesetzt hat. Aus Angst und auf Rücksicht auf das "Dutzend des Teufels", wie die Dreizehn der Volksmund auch nannte, haben viele Flugzeuge keine Sitzreihe 13 (alternativ erfolgt die Nummerierung 12A gefolgt von 12B). Hotels und Krankenhäuser verzichten auf Zimmer mit der Nummer 13 und bei großen Hotels folgt dem Stockwerk 12 das Stockwerk 14. Auf Kreuzfahrtschiffen gibt es keine Kabine mit der Nummer 13, obwohl die Reisebuchung womöglich mit einem 13ten Gehalt finanziert wurde :-). Auch die kulturelle Herkunft einer Person in unserer globalisierten
Welt bringt unterschiedliche Auslegungen oder Ansichten hervor.
So gilt in Italien Freitag der 17. als Unglückstag (ein französisches
Automodell mit der Modellbezeichnung R17 wurde aus vertriebspolitischen Gründen
in R117 umbenannt). In Brasilien ist die "17" allgemein eine Unglückszahl.
Hintergrund ist die Schreibweise der Zahl 17 mit
römischen Ziffern (XVII). In einer veränderten Anordnung entsteht das
lateinische Wort VIXI und bedeutet
"habe gelebt". Bei Asiaten gilt wiederum die "Vier" (bei Japanern auch die "Neun") als Unglückszahl, da die Zahl mit "Tod" in Verbindung gebracht wird. Das sind auch die Gründe, warum Exporteure von Waren in diese Länder die Zahlensymbolik untersuchen und Markennamen meiden, die auch nur im Entferntesten an den Lautklang oder die Zahlenmystik im negativen Sinne erinnern. Massive Vertriebshindernisse infolge von Boykottierung dieser Waren wären die Folge.
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