MADE IN GERMANY

Seit der Verabschiedung des Handelsmarken-Gesetzes im englischen Parlament am 23.8.1887 (gültig bis 1971), mussten alle nach England eingeführten Waren einen Hinweis auf das Ursprungsland tragen.

Ziel war, die britische Wirtschaft vor importierten Waren vom Kontinent zu schützen. Das von England verfolgte Ziel schlug jedoch ins Gegenteil um.

In den darauf folgenden Jahren wurde die freiwillige Waren-Kennzeichnung "Made in Germany" zum Markenzeichen und Symbol für Zuverlässigkeit, Seriosität, Pünktlichkeit und hervorragende Qualität, was nicht zuletzt die internationale Export-Spitzenstellung bei Kraftfahrzeugen, Kraftwerken, Baumaschinen oder Magnetschwebebahnen beweist. Es darf allerdings auch nicht verschwiegen werden, dass das gute Image zwischendurch auch durch einige Murksprojekte getrübt wurde. Hier ist besonders das GPS-Mautsystem, das UMTS-Handynetz und die Zugneigetechnik zu nennen.


 

  Produkt-Kennzeichnungen für "in Deutschland hergestellt":

   Made in Germany                (englische Schreibweise)
   Fabriqué en R.F.A.              (französische Schreibweise)

  Produkt-Kennzeichnungen für "in Deutschland gedruckt":

   Printed in Germany              (englische Schreibweise)
   Imprimé en R.F.A.                (französische Schreibweise)

Produkt-Kennzeichnungen anderer Länder:

 

  EEC     European Economic Community (EWG, Europäische Wirtschaftsgemeinschaft)
  EU 
       Europäische Union
  F
           Frankreich
  GB
       Großbritannien
 
I             Italien
  PRC
     People's Republic of China (Made in China)
 
RFA      République Fédérale d'Allemagne (Bundesrepublik Deutschland)
  ROC
     Republic of China (Made in Taiwan)
 UK
        United Kingdom (Vereinigtes Königreich-England, Schottland, Wales, Nordirland)
  US 
       USA

Die Herkunftsbezeichnungen weiterer Länder werden in der Regel in englischer Schreibweise, nicht abgekürzt, wiedergegeben. ( Austria = Österreich; Greece = Griechenland; Spain = Spanien; Nippon = Japan…)

>>> Original oder Fälschung? www.original-ist-genial.de

Skepsis ist bei Kennzeichnungen angebracht, die den Einruck erwecken sollen, es handele sich um in Deutschland (germany) produzierte Waren. Aus Wettbewerbsgründen wird für die Kennzeichnung "Made in Germany" entsprechend der Rechtssprechung ein Wertschöpfungsanteil von mindestens 45 % vorausgesetzt. In Einzelfälle können auch geringere Wertschöpfungsanteile die Kennzeichnung rechtfertigen.

 

Beispiele für nicht in Deutschland produzierte Waren:

designed in germany (in Deutschland gestaltet/entworfen)

tested in germany (in Deutschland getestet - hier wurde lediglich eine Endkontrolle vorgenommen)

printed in germany (in Deutschland gedruckt - die Gebrauchanweisung wurde in Deutschland gedruckt)

assembled in Germany (in Deutschland montiert)

 

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