MEDIZINISCHE FACHABKÜRZUNGEN

 >>> A bis KÄskulapstab L bis Z

LA Lokalanästhesie (örtliche Betäubung)
LAP ; Lap Laparoskopie (Bauchspiegelung); Laparotomie (operative Eröffnung der Bauchhöhle)
LASIK Laser in situ Keratomileusis (Hornhautkorrektur mittels Laserlicht)
LC Leberzirrhose
LE Lupus erythematodes (Autoimmunerkrankung, bei der Antikörper, die normalerweise Krankheitserreger vernichten, die Organe angreifen und Entzündungen auslösen)
Leuko Leukozyten (weiße Blutkörperchen)
LK Lymphknoten
LNA Leitender Notarzt
LP Lumbalpunktion (Punktion des Wirbelkanals); Latenzperiode;
Latenzphase (der Zeitraum zwischen der Einwirkung einer Schädigung und dem Auftreten erkennbarer Symptome); Letzte Periode
LSD Lungenstandarddiagnostik; Lysergsäurediäthylamid (halbsynthetisches Rauschmittel)
LSR Lues-Such-Reaktion (Test in der Syphilisdiagnostik)
Lufu Lungenfunktion(sprüfung)
LWK Lendenwirbelkörper
LWS Lendenwirbelsäule; Lendenwirbelsyndrom
MAK Maximale Arbeitsplatzkonzentration (gesetzlich festgelegte Höchstmengenkonzentration von gesundheitsschädigenden Stoffen in der Luft am Arbeitsplatz, die innerhalb einer achtstündigen Arbeitszeit nicht überschritten werden dürfen. Die MAK-Liste wird jährlich aktualisiert herausgegeben).
Ab 1.1.2005 AGW = Arbeitsplatzgrenzwert i.S. der Gefahrstoffverordnung - GefStoffV § 3 (6)
MCS Multiple Chemical Sensitivity
(Multiple Chemikalien Sensitivität. Umwelterkrankung, die durch das Zusammentreffen von mehreren Umweltchemikalien ausgelöst wird.
Beispiele: Parfüm, Farben, Formaldehyd, Textilausrüstungschemikalien, Haushaltsreinigungsmittel, Schimmelpilze)
MD Medizinischer Dienst
MDK Medizinischer Dienst der Krankenkassen (umgangssprachlich: Vertrauensärzte)
M.E.  (ME) Montevideo-Einheit (Intensität der Gebärmutterkontraktionen während der Geburt)
MEG Magnetoenzephalographie (Methode zur Messung biomagnetischer Felder über dem erkrankten Gehirn)
MFE-Hörer Magnet-Feld-Erzeuger
(Hörhilfe im Telefonhörer für Hörgeräteträger. Bei tauglichen Hörgeräten ist eine Umstellung auf "T" erforderlich)
MKG Magnetokardiographie (Methode zur Messung biomagnetischer Felder über dem erkrankten Herzen)
MKS Maul- und Klauenseuche
MMG Magnetomyographie (Methode zur Messung biomagnetischer Felder über der Skelettmuskulatur)
mmHG Millimeter Quecksilbersäule (Maßeinheit für den Druck von Körperflüssigkeiten, z.B. Augeninnendruck (Tensio), Blutdruck)
Mia Synonym für Bulimia Nervosa (griechisch: Bulimie oder Ess-Brech-Sucht)
MIC Minimal invasive Chirurgie
(wenig belastende Chirurgie. Durch kleine Einschnitte in die Haut werden spezielle feinmechanische Geräte ins Körperinnere geführt um am Krankheitsort Beobachtungen vorzunehmen. So genannte "Schlüssellochchirurgie")
ML Messlöffel (für die Arzneidosierung)
MMR-Impfung Gleichzeitige Impfung gegen Mumps, Masern, Röteln.
MMRW-Impfung Gleichzeitige Impfung gegen Mumps, Masern, Röteln, Windpocken.
MPU medizinisch-psychologische Untersuchung.

Im Sprachgebrauch auch abwertend als "Idiotentest" bezeichnet.

MRI, MR, MRT

Mit Herzschrittmacher verboten!

Magnetic resonance imaging (Magnetresonanztomographie, Kernspinresonanztomographie)
Röntgenstrahlenfreies Diagnoseverfahren bei dem die Magnetfeldmuster der Wasserstoffkerne im menschlichen Gewebe durch einen Computer ausgewertet und auf einem Monitor dargestellt werden. Derzeit (2007) sind MRT-Geräte mit bis zu 7-Tesla-Magneten im Einsatz)
MR-Kolonographie = MRT des Dickdarms
fMRT = functional magnetic resonance imaging oder funktionelle Kernspinresonanztomographie (mit dieser Technik können Stoffwechselaktivitäten, besonders die des Gehirns, in einem hochauflösenden, bildgebenden Verfahren dargestellt werden)
MRSA Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (Multiresistenter Staphylococcus aureus)
Zuerst in Krankenhäusern und Altenheimen, dann auch außerhalb dieser Einrichtungen auftretende schwere Infektionserkrankungen, die durch übermäßige und unbedachte Antibiotikagaben zu multiresistenten Bakterienstämmen führten, die schlecht behandelbar sind.
MS Multiple Sklerose (Erkrankung des Gehirns und des Rückenmarks)
MSU Mittelstrahlurin
MTA medizinisch-technische Assistentin
MVZ Medizinisches Versorgungszentrum (Zusammenschluss von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen in einem Haus, quasi ein Ärztehaus oder eine Gemeinschaftspraxis.
N Bedeutet als Zusatz hinter einem Medikamentennamen "Neu". (Bei einem bestehenden Präparat wurde die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe verändert)
N1, N2, N3 Arzneimittel-Packungsgrößen
N1 = kleinste Größe (Packungen für kurze Anwendungsdauer oder Verträglichkeitstests)
N2
= mittlere Größe (Packungen für mittlere Anwendungsdauer)
N3
= Großpackung (Packungen für längere Anwendungsdauer wie chronische Erkrankungen)
NaCl Natriumchlorid (physiologische Kochsalzlösung, die intravenös als kurzfristiger Blutersatz oder bei Mangel an Körperflüssigkeit verabreicht wird. Auch zur äußerlichen Wundreinigung)
NA Notarzt; Niedergelassener Arzt
NAW Notarztwagen
n.d.E. Medikamenteneinnahme nach dem Essen (etwa zwei Stunden nach dem Essen)
p.c. = post cenam (nach dem Essen)
neg. negativ (-) oder(Ø) -ohne krankhaften Befund-
NM Nuklearmedizin
NMR Nuklearmagnetischer Resonanzspektrometer
(technische Apparatur zur Untersuchung biochemischer Vorgänge im Körper)
NNH Nasennebenhöhlen
NNM Nebennierenmark
noctu lat.: nachts (Abrechnungshinweis auf Arzneimittelverordnungen)
NOTES Natural Orifice Transluminal Endoscopic Surgery (Operation über natürliche Körperöffnungen) Z.B. Eine Blinddarmoperation (Appendixektomie) erfolgt über Speiseröhre und Magen und vermeidet damit äußerlich zu sehende Narben.
NTX Nierentransplantation
NU Nachuntersuchung
NW Nebenwirkungen von Arzneimitteln laut Beipackzettel nach europäischer Klassifikation:
sehr selten: bedeutet, wenn unter 10 000 Patienten bei weniger als einem Patienten  Nebenwirkungen auftreten oder wenn nur ein Einzelfällen Nebenwirkungen auftreten.
selten: bedeutet bei einem von 10 000 Patienten.
gelegentlich: bedeutet bei einem von 1 000 Patienten.
häufig: bedeutet bei einem von 100 Patienten.
sehr häufig: bedeutet bei einem oder mehr von 10 Patienten.
Bei der gleichzeitigen Einnahme von mehreren Arzneimitteln verschlechtert sich das Auftreten von NW überproportional.
NYHA Klassifikation von Herzschwächestadien (Herzinsuffizienz) der New York Heart Association (NYHA)
NYHA I   Keine körperliche Einschränkung.
NYHA II  Leichte Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit.
NYHA III Höhergradige Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei gewohnter Tätigkeit.
NYHA IV Beschwerden bei allen körperlichen Aktivitäten, auch im Ruhezustand.
OA Oberarzt
o.B. ohne (krankhaften) Befund
OCT Optische Kohärenz Tomographie (Computerunterstützes Hautdiagnoseverfahren mit ungefährlichem Infrarotlicht zur Früherkennung von Hautkrebs oder anderen Haut- und Hautgewebeveränderungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte)
ÖGD Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (Spiegelung von Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm)
OK Oberkiefer
OP Originalpackung oder Originalpräparat (so genannte Nachahmerpräparate werden nach Ablauf des Patentschutzes von Originalpräparaten als "Generika" bezeichnet. Diese enthalten die gleichen Wirkstoffe und sind von gleicher Qualität wie das "OP"); Operationssaal; Osteoporose (Knochenschwund)
OS Oral-Sau (Ärztejargon für jemanden, der sich die Zähne nicht putzt)
OSAS obstruktives Schlafapnoesyndrom (die schwerwiegende Form der SAS bei der die Rachenmuskulatur vollständig erschlafft ist)
OSH Oberschenkelhalsfraktur
OTA Operationstechnische Assistentin
OTC Over the counter (rezeptfreie Arzneimittel)
P Puls (HF = Herzfrequenz)
Pulsfrequenz bei Frauen 75/min.
Pulsfrequenz bei Männern 62 - 70/min.
Pulsfrequenz bei über 65jährigen 80 - 85/min.
Pulsfrequenz bei Hochleistungssportlern 40/min.
PA Psychoanalyse, perniziöse Anämie (bösartige Blutarmut)
PADAM-Syndrom Partielles Androgendefizit des alternden Mannes
(Wechseljahre des Mannes ab dem 40. Lebensjahr)
PAP Papanicolaou (Name des Pathologen P.)
Mit PAP werden in der weiblichen Krebsvorsorge-Diagnostik die Befunde in international gültige Stadien eingeteilt:

PAP I  (alles in Ordnung, ohne Befund)
PAP II
(leicht verändertes Zellbild durch Entzündungen, Bakterien, Viren, Pilze)
PAP III
(stärkere Zellveränderungen - Überwachung notwendig)
PAP III D (leichte Dysplasie. Einige Zellen sind mit dem HPV infiziert) ≡ CIN I / CIN II
PAP IV
a (mäßige bis ernstere Zellveränderungen, die als eine Vorstufe zum Krebs gedeutet werden können) ≡ CIN III
PAP IV b (Verdacht auf eine Krebsvorstufe - Behandlung notwendig) ≡ CIN III
PAP V
(Gebärmutterhals-Krebszellen sind nachweisbar)

CIN = cervicale intraepitheliale Neoplasie.
Einteilung von entarteten Dyplasien (Zellen des Gebärmutterhalses) nach Schweregraden.

PAS Paraaminosalicylsäure (Arzneimittel gegen Tbc)
PC Polyarthritis chronica (chronische Gelenkentzündung
PCa Prostatakarzinom (Prostatakrebs)
PCM Paracetamol (rezeptfrei erhältliches Schmerzmittel, welches bei geringer Überdosierung leicht zu Vergiftungen führt)
PD Privatdozent; Pulsdifferenz (Differenz zwischen Arbeits- und Ruhepuls); Pupillendistanz (Abstand der Pupillen in mm)
PDA Peridualanästhesie (Injektion in den Peridualraum des Wirbelkanals -Rückenmark- zwecks Schmerzbetäubung)
PE Probeexzision (Entnahme einer Gewebsprobe zu Untersuchungszwecken)
PECH-Formel Verhaltensprinzip bei Gelenkdehnungen- und stauchungen
P
= Pause machen (Körperteil sollte ruhig gestellt werden)
E
= Eis (Gelenk sofort kühlen - kaltes Wasser, kalter Umschlag. Gilt nicht bei offenen Wunden)
C
= Compression (elastischen Verband anlegen)
H
= Hochlegen (damit Blut aus dem Gelenk abfließen kann)
PET Positronen-Emissions-Tomographie (Hirnstoffwechseluntersuchung)
PFV; PflegeV Pflegeversicherung
Pflegestufe I   = Erhebliche Pflegebedürftigkeit. Hilfebedarf einmal täglich, im Tagesdurchschnitt 2 ½ Stunden.
Pflegestufe II  = Schwerpflegebedürftigkeit. Hilfebedarf dreimal täglich, im Tagesdurchschnitt 3 Stunden.
Pflegestufe III = Schwerstpflegebedürftigkeit. Rund-um-die-Uhr-Betreuung.
PICA posterior inferior cerebellar artery (eine der wichtigsten Arterien zur Versorgung des Kleinhirns)
PID Psychotherapie-Informations-Dienst
(Ein Dienst, der bundesweit Psychologen in Wohnortnähe vermittelt, die sich auf ein bestimmtes psychotherapeutisches Gebiet spezialisiert haben.
Telefon: 030 / 2 09 16 63 30  www.psychotherapiesuche.de)
PIMS Programmierbares implantables Medikationssystem
(Unter die Bauchdecke einpflanzbare, computergesteuerte Infusionspumpe, z.B. Insulinpumpe)
PK Poliklinik (Krankenhaus für ambulante Behandlungen)
PKU Phenylketonurie (Fölling-Krankheit)
Durch Störung des Aminosäurestoffwechsels ausgelöste Krankheitsbilder, wie Idiotie, Minderwuchs, Stehenbleiben auf kindlicher Entwicklungsstufe.
PKV Private Krankenversicherung
PLD Polymorphe Lichtdermatose (lichtbedingte Hautkrankheit -  fälschlicherweise Sonnenallergie genannt)
p.m. post mortem (nach dem Tode, post mortal)
PM Physikalische Medizin,; Polymyositis (Entzündung von Muskelgruppen)
PMT Pulsierende Magnetfeld-Therapie
(Unter Anwendung von Magnetfeldern werden Gelenkentzündungenabgeheilt)
PN Pneumonie (Lungenentzündung; Psychiatrie/Neurologie)
PMS Prämenstruelles (Spannungs-) Syndrom
(Vor der Menstruation auftretende Beschwerden wie Kopfschmerzen, Völlegefühl, seelische Verstimmung)
p.o. per os (durch den Mund, peronal; postoperativ (nach der Operation)
p.op. postoperativ (nach der Operation)
pos. positiv (+) -mit krankhaftem Befund-
PP Privatpatient
pp post partum (nach der Geburt)
p.r. per rectum (durch den Mastdarm, rektal)
p.r.aet. pro rata aetatis (altersgemäß)
prakt. Arzt praktizierender, also niedergelassener Arzt. Nach einer vierjährigen Weiterbildung an verschiedenen Kliniken darf er sich "Arzt für Allgemeinmedizin" nennen.
PRK photoablative refraktive Keratektomie (Sehschärfenkorrektur der Hornhautoberfläche des Auges mit ultravioletten Laserlichts)
PS Parkinson-Syndrom (Schüttellähmung)
PSA Prostataspezifisches Antigen (im Blut nachweisbares Antigen bei Erkrankung der Prostata)
PSI Pockenschutzimpfung; Polio-Schluck-Impfung
PT Poly-Trauma (mehrere Verletzungen, davon mindestens eine Lebensgefährlich)
PTCA perkutane transluminale coronare Angioplastie
(Methode zur Dehnung von Verengungen in Herzkranzgefäßen)
PTX Pankreastransplantation (Bauchspeicheldrüsen-)
p.v. per vaginam (durch die Vagina, vaginal)
PZ Pärchenzwillinge; Parazentese (Trommelfellschnitt)
PZN Pharmazentralnummer (Medikamenten-Registriersystem, gleichzusetzen mit einer Bestellnummer. Aus der PZN lassen sich keine Informationen ableiten);
Postzosterische Neuralgie (Schmerzen, die 4 Wochen nach Ausbruch einer Gürtelrose noch andauern oder wieder auftreten)
QL Querschnittslähmung; Querlage (Fruchtlage des ungeborenen Kindes)
RD Rettungsdienst
RDA Recommended Daily Allowances (täglich empfohlene Aufnahmemenge)
Reg.-Nr. Registrierungsnummer (Diese tragen Präparate, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nicht belegt und geprüft sind; siehe hierzu auch "Zul.-Nr.")
Reha Rehabilitation (Maßnahmen zur Wiedereingliederung in das Berufs- und Privatleben)
RF Rheumatisches Fieber (besonders bei Kindern und Jugendlichen vorkommende Streptokokkeninfektion mit Gelenkentzündungen und Entzündungen des Herzens); Rheumafaktor
RG Rasselgeräusche (Atmungsgeräusche der Bronchien)
rh Rhesusfaktor negativ (auch: Rh- oder D-)
Rh Rhesusfaktor positiv (auch: Rh+ oder D+)
RKM Röntgenkontrastmittel
RLS Restless-legs (-Syndrom)  unruhige Beine (zwanghafter Bewegungsdrang)
RM Rückenmark
Rp. ; Rx Recipe (lateinisch: "nimm" auf Arzneimittelverordnungen)
RR Riva-Rocci (Abk. für Blutdruck)
RSI Repetitive Strain Injuries (Beschwerden durch langandauernde Überbeanspruchung)
Durch angespannte Sitzhaltung hervorgerufene Beschwerden an Muskeln, Sehnen und Knochen. Tritt besonders auf bei Arbeiten an Computern,  Schreibmaschinen, Supermarktkassen und Fließbändern. Auch: MSD-Syndrom = arbeitsbedingte Muskel-Skelett-Erkrankungen.
RTH Rettungshubschrauber
S Sectio (durch Kaiserschnitt entbunden); Seitenlage (Fruchtlage des ungeborenen Kindes)
SAD Saisonal abhängige Depression
(Wintermüdigkeit, die infolge Lichtmangel zu Trägheit, Unlust, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, trüber Stimmung und vermehrter Aufnahme von Kohlenhydraten führt.
Milderung durch Lichttherapie. Hierbei wird der Körper mit seinen unter der Haut befindlichen Lichtrezeptoren täglich an 1 bis 2 Stunden einer Beleuchtungsstärke von mindestens 2 500 Lux -entspricht einem hellen Frühlingstag- ausgesetzt. Diese Stärke wird für einen optimalen Hormonhaushalt benötigt und es werden gleichzeitig die Selbstheilungskräfte angeregt.)
SARS Severe Acute Respiratory Syndrome (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom) Ansteckende Atemwegserkrankung unbekannter Ursache, die mit schnell ansteigendem hohen Fieber, Atemnot, trockenen Husten, Rachenrötung, Kopf-  und Gliederschmerzen und Durchfall nach einer Inkubationszeit von zwei bis sieben Tagen beginnt und tödlich enden kann)
SAS Schlafapnoe Syndrom (mehr als 10 Sekunden dauernde Atemstillstände während des Schlafes)
s.c. subcutan (Injektion in die Unterhaut)
SHT Schädel-Hirn-Trauma
(Sammelbegriff für Kopfverletzungen mit Gehirnbeteiligung mit oder ohne Bewusstseinsverlust)
s.i.d.; s.d. semel in die (einmal täglich, z.B. Medikamenteneinnahme)
SIDS Sudden Infant Death Syndrome (plötzlicher Säuglingstod)
SIRT Selective Internal Radiation Therapy (Selektive Interne Radiotherapie. Bekämpfung von fortgeschrittenen Tumoren und Metastasen in der Leber oder Prostata mittels radioaktiven Kunstharzkügelchen (Seeds), die direkt in die Leberarterien oder Prostata eingebracht werden)
SL Sublingualtabletten (sublingual = unter der Zunge)
Tabletten, bei denen die Wirkstoffe durch die Mundschleimhaut aufgenommen werden.;
Seitenlage (Fruchtlage des ungeborenen Kindes)
sp pontan (vaginale Entbindung ohne operativen Eingriff)
SPECT Single-Photon-Emissions-Computertomographie
(Computerunterstütztes Schichtaufnahmeverfahren von Organen unter Anwendung von Gammastrahlen)
SSL Scheitel-Steiß-Länge (Länge des Kindes vom Scheitel bis zum Steiß)
SS-Test Schwangerschaftstest
SSW Schwangerschaftswoche
STD-Krankheiten Sexual-Transmitted-Disease (Durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheiten)
SYS Systolischer (oberer) Blutdruckwert
Tbc (Tb ; Tbk) Tuberkulose
TCM Traditionelle Chinesische Medizin (Ziel ist es, Körper und Geist in Einklang zu bringen)
Td-Impfung Tetanus-Diphtherie-Kombinationsimpfung
TE Tonsillenektomie (Operative Ausschälung der Gaumenmandeln)
TEE Transösophageale Echokardiographie (Ultraschlluntersuchung des Herzens durch die Speiseröhre)
TENS Transkutane elektrische Nervenstimulation
(Strombehandlungsmethode mit schmerzstillender Wirkung)
TIA Transitorische Ischämische Attacke
(Kurz andauernder Hirninfarkt "Mini-Schlaganfall". Störung der Hirndurchblutung, die sich innerhalb weniger Minuten bis höchstens 24 Stunden folgenlos aufhebt. Eine TIA ist allerdings oft der Vorbote eines mit oft bleibenden Schäden folgenden Schlaganfalls)
TL 1 Teelöffel Flüssigkeit entsprechen 5 ml
TMLR Transmyocardiale Laser-Revaskularisation (Beschuss der linken Herzkammer am schlagenden Herzen mit dem Ziel einer besseren Sauerstoffversorgung des Herzens)
TMS Transkranielle Magnetstimulation (Magnetfeldtherapie des Kopfes, insbesondere des Hirngewebes)
TNM-Klassifikation Stadieneinteilung bösartiger Tumore nach deren Ausbreitung.

T = Tumor, N = Nodulus (regionale Lymphknoten), M = Metastase (Fernmetastasen). Die anatomische Ausdehnung wird durch Hinzufügen von Zahlen beschrieben (z.B. T1, T2, T3, T4, N0, N1, N2, MX, M0, M1 - kleine Zahl: Tumor ist lokal begrenzt, große Zahl: Turmor hat  benachbartes Gewebe erfasst).

TPZ Transplantationszentrum
TSS Toxic-Shock-Syndrome (Gift-Schock-Syndrom; Besonders nach Staphylokokkeninfektion auftretende Erkrankung)
TTS-Pflaster Transdermale therapeutische Systeme
(Mit Hilfe eines Pflasters werden über einen längeren Zeitraum kontinuierlich kleinste Wirkstoffmengen durch die Haut in den Blutkreislauf abgegeben)
TULIP Transurethrale Ultraschall-gesteuerte Laserinduzierte Prostataektomie
TUMT Transurethrale Mikrowellen-Therapie (Verdampfung von Prostatagewebe bei Temperaturen von 50 bis 80 °C)
TUR-P Transurethrale Resektion der Prostata
(Mit einer durch die Harnröhre eingeführten elektrischen Schlinge wird Prostatagewebe "abgehobelt")
TZ Tumorzellen; Tumorzentrum
T-Zellen Lymphozytäre Abwehrzellen im Immunsystem
U1 - U11
J1 - J2
Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen für für Kinder und Jugendliche.
U1 = unmittelbar nach der Geburt
U2 = zwischen dem 3. und 10. Lebenstag
U3 = in der 4. bis 6. Lebenswoche
U4 = im 3. bis 4. Lebensmonat
U5 = im 6. bis 7. Lebensmonat
U6 = im 10. bis 12. Lebensmonat
U7 = im 12. bis 24. Lebensmonat
U7a = im 25. bis 42. Lebensmonat (keine Kassenleistung, teilweise freiwillige Leistung)
U8 = im 43. bis 48. Lebensmonat
U9 = im 6. Lebensjahr
U10 = im 7. bis 8. Lebensjahr (keine Kassenleistung, teilweise freiwillige Leistung)
U11 = 9. bis 10. Lebensjahr (keine Kassenleistung, teilweise freiwillige Leistung)
J1 =  im 12. bis 15. Lebensjahr
J2 =  im 16. bis 18. Lebensjahr
(keine Kassenleistung, teilweise freiwillige Leistung)
u.a.f. ut aliquid fiat (damit etwas geschieht - Behandlungsmaßnahmen zur Beruhigung Kranker)
UAK Urinalalkoholkontrolle
UD ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür)
UK Unterkiefer; Ureterkatheter (Harnleiterkatheter); Universitätsklinik; Urinkultur
UKG Ultraschall-Kardiographie (Prüfung der Herzfunktionen)
US Ultraschall (Sonographie)
(Diagnoseverfahren mit Schallwellen, die oberhalb des menschlichen Hörbereiches liegen. Frequenzen ab 20 000 Hertz.)
UT Unfalltag; Unfalltod; Urotuberkulose
UTC Ultraschnelle Spiral-Computertomographie (Röntgenuntersuchungsmethode zur detaillierten Herz-, Lungen- und Darmuntersuchung)
UV ulcus ventriculi (Magengeschwür); Unfallversicherung; Urinvolumen
UVB Ultraviolettbestrahlung
V.a.  … Verdacht auf…
VA Vertragsarzt
vag. OP vaginale Operation (Zangen-oder Saugglockengeburt)
v.d.E. Medikamenteneinnahme vor dem Essen (etwa eine Stunde vor dem Essen)
a.c. = ante cenam (vor dem Essen)
VE Vorerkrankungen
VK Vitalkapazität (Luftkapazität der Lungen); Versicherungskarte
V/V Volumenprozent (z.B. bei Alkoholkonzentrationen)
VWI Vorderwandinfarkt
WH Wundheilung
WHO World Health Organization (Weltgesundheitsorganisation der UNO mit Sitz in Genf)
X-ray International übliche Bezeichnung für Röntgenstrahlen
YF yellow fever (Gelbfieber)
ZDL ; Zivi Zivildienstleistender
ZFA Zahnmedizinische Fachangestellte
Zizi, Cici Zirkumzision (Beschneidung der männlichen Vorhaut aus rituellen oder hygienischen Gründen - von allen Operationen wird diese weltweit am meisten vorgenommen)
Z.n. Zustand nach…
ZNS Zentralnervensystem
ZMA Zahnmedizinische Assistentin
Zul.-Nr. Zulassungsnummer (Diese tragen Präparate, deren Wirksamkeit wissen schaftlich belegt und geprüft sind; siehe hierzu auch "Reg.-Nr.")
ZVD Zentraler Venendruck (Mit einem Venenkatheter gemessener Venenblutdruck)
z.W.d.G. zur Wiederherstellung der Gesundheit
ZZ zweieiige Zwillinge
1 - 0 - 1 - 0 Anweisung für die Tabletteneinnahme
morgens: eine, mittags: keine, abends: eine, vor dem Schlafen: keine

 

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