RINDFLEISCHETIKETTIERUNG

Zur Stärkung des Vertrauens der Verbraucher in die Qualität von Rindfleisch und Rindfleischerzeugnissen und zum fleischhygienischen Schutz des Verbrauchers vor der BSE-Rinderseuche wurden Vorschriften erlassen, die es allen Verbrauchern in der EU seit dem 1.1.2002 ermöglichen sollen, den Weg des Fleisches von der Geburt des Tieres, von dem es stammt bis zum Teller verfolgen zu können. Aus dem vorgeschriebenen  Etikett muss erkennbar sein, in welchem Land das verarbeitete Rind (Kategorie: V Kalb (bis 8 Monate alt), Z Jungrind (älter als 8, jedoch höchstens 12 Monate alt), A Jungbulle,  B Bulle, C Ochse, D Kuh, E Färse) geboren, gemästet, geschlachtet und zerlegt worden ist.

Neben diesen Angaben muss das Etikett eine Kurzbezeichnung über die Art des Betriebes enthalten: ES-Nr. (Europäische Schlachthofnummer), EZ-Nr. (Zerlegebetriebsnummer), EV-Nr. (Europäische Verarbeitungsbetriebsnummer) und eine Referenznummer beinhalten. Letztere ist die Kennnummer des verarbeiteten Tieres oder einer Gruppe von Tieren. Diese Nummer lässt über die Schlachtnummer eine Rückverfolgung bis zu einer Gruppe von Tieren oder einem Einzeltier eines bestimmten Landwirtes zu.

>>> Hier kann der Erzeugerbetrieb/Verarbeitungsbetrieb anhand der Veterinärkontrollnummer identifiziert werden (http://btl.bvl.bund.de).

Betriebsbezeichnungen: Schlachtbetriebe (ES)   Zerlegungsbetriebe (EZ)   Kühl- oder Gefrierhäuser (EK)   Hackfleisch- u. Zubereitungsbetriebe (EHK)   Geflügelschlachtbetriebe (ESG)   Geflügelfleischzerlegungsbetriebe (EZG)   Verarbeitungsbetriebe (EV) Wildbearbeitungsbetriebe (EW)   Hauskaninchenbetriebe (ESK, EZK)   Umpackbetriebe (EUZ)
Milch- und Milcherzeugnisbetriebe (MBe, MSa, MVe, Vor)   Fischereierzeugnis- und Muschelbetriebe (EFB, EFG, EFS, EFGS, EMR, EMV, EFU)   Eiproduktbetriebe (EP)   Eierpackstellen (EPS)   Gelatinebetriebe (EVG, GV, G, GS) Kollagenherstellungsbetriebe (K, KV)   Separatorenfleischbetriebe (SFB)

 

Rindfleisch-Etikett

 

Sowohl das deutsche als auch das europäische Bio-Siegel bieten für landwirtschaftliche Erzeugnisse einen hohen Qualitätsstandard. Daneben existieren noch verschiedene Gütesiegel auf Bundesländerebene oder solche von Verbänden. Hier wird es für den Verbraucher allerdings schon wieder unübersichtlich, da unterschiedliche Anforderungen an die Fütterung, die Art der Tierhaltung oder das Kontrollsystem bestehen. Oft erfüllen diese Siegel sowohl bei der Haltung als auch beim Erzeugnis sowieso nur die einzuhaltenden gesetzlichen Mindestanforderungen.

 

RINDERSTEAKS - GARSTUFEN

Blau (roh)                                   englisch: raw                  französisch: bleu

Blutig oder sehr englisch       englisch: rare                 französisch: saignant

Halbrosa oder englisch          englisch: medium          französisch: anglais oder à point

Fast durchgebraten                englisch: medium-well französisch: demis-anglais

Durchgebraten                         englisch: well done       französisch: bien cuit

 

Die beliebteste und bekömmlichste Zubereitungsart ist "medium". Bei einem 200-Gramm-Stück wird dieses Stadium nach etwa drei Minuten Bratzeit pro Seite erreicht. Dabei bleibt die Kerntemperatur unter 75 °C.

Ein sicheres Zeichen für den genauen Zeitpunkt ist, wenn kleine Safttröpchen auf der Oberseite austreten. Danach das Fleischstück wenden und noch einmal solange braten oder grillen.

 

 

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