RUNENSCHRIFTZEICHEN
(gotisch rûna = Geheimnis)
Diese Schriftzeichen altgermanischen Ursprungs waren bis etwa 800 n Chr. in Buchenstäbe (daher "Buchstabe") oder in Stein geritzte Symbole für kultische Zwecke.
Runenzeichen fanden und finden immer noch Verwendung als Haus- oder Hofmarke, bei der Besitzkennzeichnung von Gegenständen und als Bestandteil von gewerblichen Herstellerzeichen. Weltweit bekannt ist beispielsweise die Funktechnologie
Bluetooth. Der Name wurde vom Namen des dänischen Königs Harald Blatand aus dem 10. Jahrhundert (engl.: bluetooth = Blauzahn) abgeleitet. Die Rune für
H
h
(das "h" des jüngeren Futhark) und B B sind im Markenzeichen
verschmolzen.
Dieses ältere Runenalphabet mit 24 Runenzeichen wird nach den ersten sechs Buchstaben als FUTHARK (Fehu, Uruz, THurisaz, Ansuz, Raidho, Kenaz) bezeichnet.
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| fehu |
uruz |
þurisaz (th) |
ansuz |
raiðo |
kaunaz |
gebo |
wunjo |
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| hagalaz |
nauþiz |
isa |
jera |
Îhwaz (ei/ie) |
perþro |
algiz |
sowulo |
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| teiwaz |
berkano |
ehwaz |
mannaz |
laguz |
ingwaz |
Dagaz (ð) |
oþala |
In der
rechtsextremen Szene werden Runenzeichen als Erkennungs- und
Zugehörigkeitszeichen (auch länderübergreifend) verwendet, da
diese bereits im Dritten Reich eine bedeutende Rolle gespielt haben.
Gibor-Rune oder Wolfsangel -
Odal-Rune
oder Othala-Rune