CODE - Knacker

Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen

SKIPISTEN- UND LOIPENMARKIERUNGEN

Die Skipisten werden international zunächst nach dem Schwierigkeitsgrad farblich gekennzeichnet.

  So bedeuten die Farben …

  Grün Sehr leichte Pisten, insbesondere für Anfänger gut geeignet.
  Blau Leichte Pisten, Neigung bis 25 %
  Rot Mittelschwere Pisten, Neigung bis 40 %
  Schwarz Schwere Pisten, Neigung über 40 %
Dieses sind die wichtigsten Skipistenmarkierungsschilder:
Streckenmarkierungsschilder

Pistenmarkierungsschild
Pistenmarkierungsschild

Die Ziffern auf den blauen, roten oder schwarzen Pistenmarkierungsschildern kennzeichnen eine bestimmte Piste oder Loipe.
Zusätzliche kleine, fortlaufende Ziffern dienen als Markierungspunkt bei Unfällen.
Die Nummerierung erfolgt immer talwärts

Gefahrenschilde Hinweisschilder
Allgemeines Gefahrenschild Pistenraupe unterwegs Erste Hilfe Rettungsnotruf
Allgemeines
Gefahrenschild
Pistenraupe
unterwegs
Erste Hilfe Rettungsnotruf

Gebotsschilder

Verbotsschilder
Skispitzen anheben Bügel öffnen Slalomfahren verboten Schaukeln verboten
Skispitzen anheben
(Bei der Einfahrt in die Sessellift-Bergstation)
Bügel öffnen Slalomfahren in
der Lifttrasse
verboten
Schaukeln verboten
Lawinenschilder

Lawinenwarnung

Lawinengefahr

Lawinenwarnung

Beim Verlassen dieser Piste oder
Loipe besteht außerhalb des markierten Bereiches Lawinengefahr.

Lawinengefahr

Eine so beschilderte Piste oder Loipe darf weder befahren noch begangen werden. Es besteht Lebensgefahr
Link Europäische Lawinenwarnskala

 

 

FIS-Verhaltensregeln

FIS-Verhaltensregeln für Ski-Langläufer

FIS-Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder

1. Rücksichtnahme auf die anderen
Jeder Langläufer muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.

2. Signalisation, Laufrichtung und Lauftechnik

Markierungen und Signale (Hinweisschilder) sind zu beachten. Auf Loipen und Pisten ist in der angegebenen Richtung und Lauftechnik zu laufen
3.
Wahl von Spur und Piste

Auf Doppel- und Mehrfachspuren muss in der rechten Spur gelaufen werden. Langläufer in Gruppen müssen in der rechten Spur hintereinander laufen. In freier Lauftechnik ist auf der Piste rechts zu laufen. 
4. Überholen

Überholt werden darf rechts oder links. Der vordere Läufer braucht nicht auszuweichen. Er sollte aber ausweichen, wenn er es gefahrlos kann.
5. Gegenverkehr

Bei Begegnungen hat jeder nach rechts auszuweichen. Der abfahrende Langläufer hat Vorrang
6. Stockführung

Beim Überholen, Überholt werden und bei Begegnungen sind die Stöcke eng am Körper zu führen.

7.Anpassung der Geschwindigkeit an die Verhältnisse

Jeder Langläufer muss, vor allem auf Gefällstrecken, Geschwindigkeit und Verhalten seinem Können, den Geländeverhältnissen, der Verkehrsdichte und der Sichtweite anpassen. Er muss einen genügenden Sicherheitsabstand zum vorderen Läufer einhalten. Notfalls muss er sich fallen lassen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
8. Freihalten der Loipen und Pisten

Wer stehen bleibt, tritt aus der Loipe/Piste. Ein gestürzter Langläufer hat die Loipe/Piste möglichst rasch freizumachen.
9. Hilfeleistung

Bei Unfällen ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet.
10.Ausweispflicht

Jeder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.

1. Rücksichtnahme auf die anderen Skifahrer und Snowboarder

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.
2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.
3. Wahl der Fahrspur

Der von hinten kommende Skifahrer und Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet.
4. Überholen

Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder von links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.
5. Einfahren, Anfahren und hangaufwärts Fahren

Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Skiabfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann
6. Anhalten

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.
7. Aufstieg und Abstieg

Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.
8. Beachten der Zeichen

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die Markierung und die Signalisation beachten.
9. Hilfeleistung

Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet.
10. Ausweispflicht

Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.

FIS = Fédération Internationale de Ski (Internationaler Skiverband)  Quelle: DSV Deutscher Skiverban

Die FIS-Regeln haben zwar keinen Gesetzescharakter, können jedoch bei der Klärung von Versicherungs- bzw. Schadenersatzfragen herangezogen werden. In Italien sind übrigens seit 2004 einige FIS-Regeln, teilweise abweichend,  verbindlich und haben Gesetzescharakter. Hier gilt auch eine Helmpflicht für Kinder unter 14 Jahren.