CODE - Knacker

Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen

HANDY - SMS

SM = Short Message bezeichnet die eigentliche "Kurznachricht".

SMS = Short Message Service bezeichnet den Dienst; übersetzt etwa "Kurznachrichtendienst" (bis 160 Zeichen).

EMS = Enhanced Message Service bezeichnet einen erweiterten Nachrichtenservice (über 160 Zeichen. Wird erreicht durch Aneinanderreihung mehrerer SMS und zusätzlicher Übertragung von animierten Grafiken und Tönen)

MMS = Multimedia Messaging Service ist die technische Erweiterung von SMS und EMS und erlaubt die Übermittlung von Dokumenten, Bildern oder kurzen Videosequenzen. Die von einem Kamera-Handy aufgenommenen Fotos können mit diesem Service auch an andere Empfänger weitergeleitet werden.

Im Sprachgebrauch wird eine SM meistens, jedoch nicht ganz korrekt, als SMS bezeichnet, obwohl diese Abkürzung für den Übermittlungsdienst steht.


Die Texteingabe beim SMS-Versand ist auf maximal 160 Zeichen beschränkt. Ein legaler Trick, die Anzahl der Zeichen zu vervierfachen ist mit folgendem GSM-Code (GSM ist die Abkürzung für "Global System for Mobile Communication", der digitale Telefonstandard in Europa) zu erreichen. Dieses Sendeverfahren nennt sich CSM (Concatenated Short Messages) und erlaubt die Verknüpfung von bis zu 255 SMS.

*LONG#  Text bis zu 160 Zeichen eingeben und wie gewohnt versenden,

*LONG#  Text der zweiten und jeder weiteren Mitteilung (Anzahl netzunterschiedlich) eingeben und versenden,
*LAST#    Text der letzten Mitteilung eingeben.


Bei dieser Verkettung werden die versandten SMS-Nachrichten beim Netzbetreiber gespeichert und mit dem Befehl "*LAST#" gebündelt um sie sodann in einem Rutsch an den Empfänger weiterzuleiten. Da dieser Trick zwischen unterschiedlichen Netzbetreibern nicht immer in der gewünschten Weise funktioniert, heißt es, ausprobieren.

Es ist allerdings zu beachten, dass hierdurch keine Übertragungsgebühren gespart werden. Die Netzbetreiber berechnen jede SMS einzeln.


Ein weiterer GMS-Code ist die verzögerte Zustellung einer SMS-Nachricht. Soll eine SMS zu einer bestimmten Zeit den Empfänger erreichen so ist diese Codierung notwendig:

*LATER H# » Texteingabe und versenden D1, D2, E-Plus-Netz.

"H" steht für die Anzahl der Stunden um die die Nachricht verzögert wird. Beispiel: *LATER 24#
Die Zustellung erfolgt in 24 Stunden (auch ans eigene Handy möglich, z. B. als Terminerinnerung).
Bis zu 168 Stunden Verzögerung sind möglich.


Bei Mobiltelefonen wird standardmäßig die Rufnummer mit übertragen und beim Empfänger auf dem Display sichtbar. Wollen Sie die Rufnummer, aus welchen Gründen auch immer, fallweise unterdrücken, so müssen Sie diese Codes verwenden:

» Rufnummer nicht übertragen für ein Gespräch  #31#Rufnummer.     Rufnummer nicht übertragen

» Rufnummer übertragen für ein Gespräch  *31#Rufnummer.


Tragen Sie im Telefonbuch vor der zu wählenden Rufnummer #31# ein und speichern diese ab. Bei einer so codierten Telefonnummer, erscheint beim Empfänger ihre Telefonnummer nicht mehr.
Um zu erfahren welche Standardeinstellung in ihrem Netz programmiert ist, verwenden sie den Statusabfragecode *#31#.


Beginnen Sie eine SMS mit der Eingabe

*T# (D1), *N# (D2), #B# (O₂), *N# (E-Plus)

so erhalten Sie eine Statusmeldung und werden darüber informiert, ob der Empfänger die SMS erreicht hat.


Bei Handys neuerer Generation können oft auch im Optionsmenu vorgenannte Einstellungen vorgenommen werden.
Daher sollte in der Bedienungsanleitung nach diesen Funktionen gezielt gesucht und gegebenenfalls als Standardfunktion eingestellt werden.

 

Nachdem ich Ihnen jetzt ein paar Kniffe zum Versenden von Kurznachrichten verraten habe, probieren Sie es doch am besten gleich mal aus. Vielleicht sind Sie mit meinen Erläuterungen auch einfach nur sensibler dafür geworden, dass nach den für eine SM vorgesehenen 140 Zeichen eine neue Meldung anfängt, die wiederum Geld kostet, was Ihnen Ihr Handy aber meist nicht mitteilt. Darüber hinaus sind die Handytarife für SMS und MMS äußerst unterschiedlich. Bei einigen ist in einer Flatrate jede Kurzmeldung inklusive, bei einigen nur die ins eigene Netz.

 

Sie befinden sich in einer Notfallsituation und sind nicht ansprechbar. Hier ist es für einen Vor-Ort-Retter oder Krankenhauspersonal hilfreich, wenn eine Kontaktperson, in der Regel ein naher Angehöriger, bekannt ist, die über den Notfall informiert werden soll. Im vielleicht umfangreichen Adressbuch des Mobiltelefons werden dem Namen dieser Kontaktperson die Buchstaben ICE (engl.: In Case of Emergency = Im Notfall) oder die im deutschsprachigen Raum üblichen Buchstaben IN (Abkürzung für: Im Notfall) vorangestellt. Beispiel: IN 1 Dr. Diabetes, Ort IN 2 Ehepartner/Freundin/Eltern