SKIBINDUNGEN - Z-WERTE

Die Z-Werte (0,5 bis 10) bezeichnen die Auslösekraft bei Sicherheitsbindungen. Diese ist abhängig von der Breite des Schienbeinkopfes (Tibiakopfes, daher auch Tibiamethode), dem Geschlecht, Skifahrertyp, Lebensalter und Schuhsohlenlänge.

Unabhängig vom persönlichen Z-Wert, der entweder mit dem Tibiameter gemessen und aus Tabellen abgelesen werden kann oder dem nach der Gewichtsmethode ebenfalls anhand von Tabellen ermittelten Wert, liegt erfahrungsgemäß der "Idealwert" in der Mitte der einstellbaren Einstellwerte

Besonders zu beachten ist das Wachstum Jugendlicher, das von der vergangenen zur laufenden Saison veränderte Maße mit sich bringt - eine fachmännische Neueinstellung ist entsprechend dem aktuellen Gewicht und der aktuellen Größe vorzunehmen. Gegebenenfalls ist auch der Fahrtyp (1, 2 oder 3) neu einzuordnen.

Die richtige Einstellgröße wird ergänzt durch die Wahl der richtigen Skischuh-Sohle. Diese muss der Norm DIN ISO 5355 entsprechen. Abgelaufene oder verschlissene Sohlen müssen erneuert werden, da sich ansonsten die Auslösewerte stark verändern können und somit die Sicherheit beeinträchtigen.

 

Erforderliche Kennwerte des Skifahrers

Tibiamethode

Gewichtsmethode

Tibiabreite in mm (Schienbeinkopf-Breite)

Körpergewicht in kg

Geschlecht (Kinder bis 15 Jahre, m, w)

Körpergröße in cm

Fahrtyp (Korrekturfaktor 1, 2, 3)

Fahrtyp (Korrekturfaktor 1, 2, 3)

Alter (15, 16-17, 18-50, 51-60, 61Jahre)

Alter (jünger als 10 Jahre, älter als 50 Jahre)

Schuhsohlenlänge in mm

Schuhsohlenlänge in mm

>>> Gegenüberstellung Tibiamethode und Gewichtsmethode bei
www.sportech.com > Normen > ISO 11088

 

 

www.code-knacker.de    print

 

zurück       weiter nächster Lexikoneintrag





A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z DL 123
Benutzerdefinierte Suche