ZINSRECHNUNG MIT ZINSZAHLEN (#)

Im Handel und bei Banken ist es üblich, die Errechnung von Zinsbelastungen und Zinsgutschriften mit Hilfe von Zinszahlen (Symbol: # ) und Zinsteilern vorzunehmen.

Die Formeln hierzu sind:

Zinszahl (#)

Kapital (K) × Tage (t)
100


Zinsteiler (d)

           360           
Jahreszinssatz (p)


Zinsen (Z) in €

          #         
Zinsteiler (d)

 

Gerundete Zinsteiler für x % (Eurozinsmethode: tatsächliche Anzahl der Tage/360 Tage):

0,25 %

1.440

5,5 %

65

10,5 %

34

0,5 %

720

6 %

60

11 %

33

1 %

360

6,5 %

55

11,5 %

31

2 %

180

7 %

51

12 %

30

2,5 %

144

7,5 %

48

12,5 %

29

3 %

120

8 %

45

13 %

28

3,5 %

103

8,5 %

42

13,5 %

27

4 %

90

9 %

40

14 %

26

4,5 %

80

9,5 %

38

14,5 %

25

5 %

72

10 %

36

15 %

24

 

 

Beispiel:
Sie überziehen ihr Girokonto im Januar (31Tage) und Februar (29 Tage - Schaltjahr) mit gleichbleibend € 1.500,--.
Die Bank berechnet 12 % Überziehungskreditzinsen pro Jahr.

Lösung:  # =

€ 1.500,-- × 60 Tage
100

= 900

 Zinsen in € =

(#) 900
30

€ 30,--  entstehen an Zinsen


 

Hinweis!  In Kontoauszügen wird der Tag des Geldeinganges oder Geldabflusses mit dem Buchungsdatum angegeben. Das Buchungsdatum ist in der Regel mit dem "Wertstellungsdatum" oder "Valutadatum" identisch. Bei Scheckeinreichungen  beträgt die Wertstellung meistens <Tag des Geldeingangs + 2 Geschäftstage>. Somit steht der Geldbetrag erst ab dem "Wertstellungsdatum" oder "Valutadatum" zur Verfügung und wird ab diesen Tag verzinst.

 

>>> Hier gibt es die aktuellen Zinssätze der Deutschen Bundesbank (Basiszinssätze nach § 247 BGB)

 

 

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