SEEGANG-SKALA
| oder auch Petersen-Skala genannt. Diese wurde 1939 von Kapitän Petersen eingeführt und lehnt sich an die Beaufortskala (Windstärken) an. |
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Stufe |
Benennung |
Beschreibung |
Wellenlänge |
Wellenhöhe |
Windstärke
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0 |
Spiegelglatte See |
Spiegelglatte See |
- |
- |
0 |
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1 |
Gekräuselte ruhige See |
Kleine Kräuselwellen ohne Schaumkämme |
bis 5 m |
bis ¼ m |
1 |
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2 |
Schwach bewegte See |
Kämme beginnen sich zu brechen, vereinzelte Schaumköpfe |
bis 25 m |
bis 1 m |
2-3 |
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3 |
Leicht bewegte See |
Häufigeres Auftreten der weißen Schaumköpfe, aber noch kleine Wellen |
bis 50 m |
bis 2 m |
4 |
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4 |
Mäßig bewegte See |
Mäßige Wellen und überall weiße Schaumkämme |
bis 75 m |
bis 4 m |
5 |
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5 |
Grober Seegang |
Schon große Wellen, deren Kämme sich brechen und Schaumflächen hinterlassen |
bis 100 m |
bis 6 m |
6 |
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6 |
Sehr grober Seegang |
Wellen türmen sich, der weiße Schaum bildet Streifen in Windrichtung |
bis 135 m |
bis 7 m |
7 |
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7 |
Hoher Seegang |
Hohe Wellenberge mit dichten Schaumstreifen; See beginnt zu "rollen" |
bis 200 m |
bis 10 m |
8-9 |
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8 |
Sehr hoher Seegang |
Sehr hohe Wellenberge; lange überbrechende Kämme; Gischt beeinträchtigt die Sicht |
bis 250 m |
bis 12 m |
10 |
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9 |
Schwerer Seegang |
Schaum und Gischt erfüllen die Luft; See weiß; keine Fernsicht mehr |
> 250 m |
> 12 m |
>10 |
Die in Ozeanen durch Seebeben oder Vulkanausbrüche ausgelösten Tsunamis (japanisch: tsu nami = lange Welle im Hafen) sind für deren katastrophalen Schäden in Ufernähe berüchtigt. Die auf dem offenen Meer kaum wahrnehmbare Wasserwelle mit einer Wellenlänge von etwa 100 km, breitet sich mit bis zu 700 km/h aus und türmt sich mit abnehmender Wassertiefe in Ufernähe auf 10 bis 30 m Höhe auf.