CODE - Knacker

Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen


VERSICHERUNGSKENNZEICHEN

Kleinkrafträder (auch Roller), Fahrräder mit Hilfsmotor (Mofas), motorisierte Krankenfahrstühle und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge erhalten mit Beginn eines neuen Versicherungsjahres - dieses beginnt immer am 1. März eines jeden Jahres und gilt für ein Jahr - eine neue Farbkennung. Somit kann schon von weitem erkannt werden, ob ein Gefährt auch tatsächlich haftpflichtversichert ist. Die Buchstaben stehen für die Versicherungsgesellschaft, die das Schild ausgibt (Nachweis für eine bestehende Haftpflicht-Versicherung). Wer ohne gültiges Versicherungskennzeichen fährt, hat keinen Versicherungsschutz und macht sich strafbar.

 

Versicherungskennzeichen für Kleinkrafträder, motorisierte Krankenfahrstühle
und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge nach FZV
Versicherungskennzeichen Versicherungskennzeichen: Grün  Ab 1.3.2016 (2019, 2022): grün (Farbton RAL 6010)
Versicherungskennzeichen: Schwarz  Ab 1.3.2017 (2020, 2023): schwarz (Farbton RAL 9005
Versicherungskennzeichen: Blau  Ab 1.3.2018 (2021, 2024): blau (Farbton RAL 5012)

Danach wiederholen sich die Farben in dieser Reihenfolge.
Zusätzlich ist am unteren Rand das Verkehrsjahr durch die Angabe des Kalenderjahrs zu bezeichnen, in welchem es beginnt.

 

Hier können Sie anhand der Buchstabenkombination den Versicherer ermitteln.  Logo GDV 

 

E-Bikes und Verkehrszeichen im Sinne des § 39 Absatz 7 StVO

Zusatzschild StVO E-Bikes
Einsitzige zweirädrige Kleinkrafträder mit elektrischem Antrieb, der sich bei einer Geschwindigkeit von mehr als 25 km/h selbsttätig abschaltet – E-Bikes –.

 


 

Für Elektrofahrräder, also Fahrräder mit Elektromotorzusatzantrieb, gibt es versicherungsrelevante Unterschiede zu beachten, die gegebenenfalls mit der eigenen Privathaftpflichtversicherung abzustimmen sind.

 

Pedelec 25 (Kunstwort aus: Pedal Electric Cycle. Im Sprachgebrauch hat sich hierfür der Begriff "E-Bike" durchgesetzt)

Bei diesem Elektrofahrrad unterstützt ein Elektromotor mit einer Leistung von höchstens 250 Watt den Fahrer nur dann, wenn dieser in die Pedale tritt. Ab 25 km/h schaltet sich die Elektromotorunterstützung komplett ab.
Gegebenenfalls sorgt eine Anfahrhilfe ohne Pedalunterstützung für eigenständigen Antrieb. Um verkehrsrechtlich als Fahrrad zulassungsfrei zu bleiben, muss sich diese spätestens bei 6 km/h automatisch abschalten.

Ein Versicherungskennzeichen wird nicht benötigt.

 

Pedelec 45 (auch: S-Pedelec, Speed-Pedelec)

Die Leistung des Elektromotors liegt zwischen 250 Watt und 500 Watt.
Die Tretunterstützung erfolgt bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 45 km/h.
Ein Speed-Pedelec gilt als Kleinkraftrad und benötigt mindestens einen Führerschein der Klasse AM (Mindestalter 16 Jahre) sowie eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen.
Es besteht Schutzhelmpflicht. Fahrradwege dürfen nicht benutzt werden.