DIGITALKAMERA & PIXEL
Pixel = Kunstwort aus Picture Element (kleinstes Bildelement, mit dem ein Bild dargestellt werden kann).
Pixel können unterschiedliche Formen haben und dabei gilt, je kleiner so ein Bildelement ist, umso detailreicher kann ein digitalisiertes Bild oder Zeichen dargestellt werden.
Was eine Digitalkamera ist und wie diese die aufgenommenen Fotos
speichert, war Georges Seurat Endes des 19. Jahrhunderts mit
Sicherheit nicht bekannt. Seine Bilder, unter anderem "Ein
Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte" (unten ein
Ausschnitt) sind jedoch genau nach diesem Prinzip geschaffen worden.
Die Technik des Pointillimus (point = frz.: Punkt) und die
Weiterentwicklung im Neoimpressionismus zerlegt die Welt in die
Farbgrundtöne Gelb-Purpur-Blau.
Die Bilder dieser Technik setzen sich aus unzähligen, dicht
nebeneinander liegenden Farbpunkten zusammen, die erst ab einer
gewissen Entfernung vom menschlichen Auge wahrgenommen und im
Sehzentrum zusammengesetzt und dann als ein einheitliches Ganzes
wahrgenommen werden - genau dem Prinzip jeder Digitalkamera.
In den technischen Beschreibungen von Digitalkameras oder Fotohandys
wird das Auflösungsvermögen in Pixel angegeben. Je größer die Anzahl
der möglichen Speicherung der einzelnen Informationen ist, umso größer
können Papierabzüge bis zum Posterformat hergestellt werden. So ist
der CCD-Sensor (bei einer analogen Kamera entspricht dieses
elektronische Teil dem Film) einer 4 Megapixel-Kamera bereits geeignet,
DIN-A4-Fotoausdrucke in akzeptabler Qualität hervorzubringen. Mit
einer 7 MP-Digitalkamera lassen sich in annähernd die gleichen
fotografischen Ergebnisse erzielen wie mit einer analogen
Kleinbildkamera (KB = Kleinbild) mit einem chemischen Kleinbildfilm im
Format 24 × 36 mm.
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Wie viele Bilder haben auf einer Speicherkarte im Dateiformat JPEG etwa platz? |
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Berechnungsbeispiel: Kameraauflösung 2.848*2.136 px *3 Farbtiefe/1.024 = 18.250 kB /1.024 = 17,8 MB pro RAW-Bild Kompression im JPEG-Verfahren etwa 1:6 (17,8 MB /6 = 2,97 MB
pro JPEG-Bild) |
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Pixelzahl |
Auflösung in
px |
512 MB-Chip |
1 GB-Chip |
2 GB-Chip |
4 GB-Chip |
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1,3 MP |
1280 × 960 |
833 |
1.666 |
3.332 |
6.664 |
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2,0 MP |
1600 × 1200 |
560 |
1.119 |
2.238 |
4.476 |
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3,0 MP |
2016 × 1512 |
344 |
688 |
1.376 |
2.752 |
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4,0 MP |
2272 × 1704 |
271 |
542 |
1.084 |
2.168 |
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5,0 MP |
2592 × 1944 |
203 |
406 |
812 |
1.624 |
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6,1 MP |
2848 × 2136 |
172 |
345 |
690 |
1.380 |
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7,1 MP |
3072 × 2304 |
145 |
289 |
579 |
1.157 |
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8,0 MP |
3264 × 2448 |
128 |
256 |
512 |
1.024 |
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9,0 MP |
3488 × 2616 |
112 |
224 |
448 |
896 |
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10,1 MP |
3882 × 2592 |
102 |
204 |
408 |
816 |
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12,0 MP |
4048 × 3040 |
83 |
166 |
332 |
664 |
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Kleines 1 × 1 der Digitalkamera |
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Begriff |
Bedeutung |
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AF |
Mit der Autofocus-Funktion wird das aufzunehmende Objekt automatisch scharf eingestellt. |
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Digitaler Zoom |
Im Gegensatz zum optischen Zoom, wird beim digitalen Zoom ein Bildausschnitt rechnerisch (Interpolation) hochgerechnet, indem sich das System an Nachbarpixel orientiert. Auf diese Weise entstandene "Leervergrößerungen" bedeuten auf jeden Fall einen Qualitätsverlust. Ggf. empfiehlt es sich, diese Funktion bei der Kamera zu deaktivieren. Bei einem Kauf sollte immer der > optische Zoom ausschlaggebend sein. |
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D-SLR oder DSLR |
Digital Single Lens Reflex
= Digitale Spiegelreflexkamera. |
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EVIL-Kamera |
Electronic Viewfinder, Interchangeable
Lens |
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EXIF |
Zusammen mit dem Bild werden Aufnahmeinformationen über
die Bildentstehung wie Datum, Uhrzeit, Blende, Belichtungszeit, Auflösung, ISO-Wert,
Blitzlicht u.a.
in der Exchangeable Image File gespeichert.
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Geotag |
Mit GPS (Global Positioning System) ausgestattete Digitalkameras können mit Hilfe der Satellitensignale den aktuellen Standort mit aufzeichnen (Breitengrad/Längengrad, auch Ortsnamen und Wahrzeichen) |
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FD |
Face Detection
(Gesichtserkennung). |
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Gibibyte (GiB = 230 =1.073 741.824 Byte) - Größe der Speicherkarte. |
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Dieser Wert ist ein Maßstab für die
Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors. Die Skala reicht von
etwa 50 bis 1600 ISO. Je höher dieser Wert ist, umso mehr neigt
die Kamera zum digitalen Bildrauschen (Bild wirkt grieselig). Ab
ISO-Wert 400 ist das Bildrauschen garantiert. |
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JPEG oder JPG |
Das JPEG-Datenkompressionsverfahren (Joint
Photographic Expert
Group)komprimiert die Bilddaten auf eine handliche Größe. Achtung! Bei einer Nachbearbeitung mit einem Bildbearbeitungsprogramm verringert sich die Informationsmenge nochmals mit einhergehenden Qualitätsverlusten. |
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LCD |
LCD = Liquid Crystal Displays arbeiten mit aktiv selbstleuchtenden Flüssigkristallen als Sucher und Monitor. |
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MP (Megapixel) |
MP = 220 = 1.048.576 Pixel |
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Optischer Zoom |
Bei einem Zoomobjektiv mit der
Standard-KB-Brennweite 24 mm bis 384 mm (auf analoge
Kleinbildkamera umgerechnet) wird
die Brennweite durch Verstellung des Objektives erreicht. > siehe Digitaler Zoom |
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Polfilter |
Ein drehbares Polarisationsfilter (kurz:
Polfilter) lässt das Licht nur in einer Richtung durch, mit dem
Effekt, dass störende Lichtreflexe vermieden werden und die
Farben eine höhere Leuchtkraft besitzen. |
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RAW oder TIFF |
Im RAW-Aufnahmemodus (Rohdatenformat) werden alle Bildelemente ohne Qualitätsverluste gespeichert (verlängerte Speicherdauer). Dadurch entstehen sehr große Dateien, die dafür sehr detailreich sind und große Vergrößerungen zulassen. Ein bedeutender Vorteil ist die umfangreiche, nachträgliche Bearbeitung mit einer Bildbearbeitungssoftware. So kann beispielsweise der Weißabgleich nachträglich festgelegt werden oder Bildschärfe und Farbsättigung individuell den Motivbedürfnissen angepasst werden. |
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TTL |
Von analogen Spiegelreflexkameras ist dieses System bestens bekannt. Das zu fotografierende Objekt wird über ein Spiegelsystem direkt durch das Objektiv anvisiert (Through The Lens - durch die Linsen). |
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Weißabgleich |
Um die Farben unter unterschiedlichen Lichtbedingungen (Zwielicht, Neonlicht, Glühlampenlicht, Tageslicht) so naturgetreu wie möglich wiederzugeben, stimmt die Kamera automatisch oder manuell auf die vorherrschende Lichtart (Farbtemperatur, gemessen in Kelvin) ab. So werden unliebsame Farbstiche vermieden. Man kann vereinfacht sagen: Weiß soll auch Weiß bleiben. |
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Rote-Augen-Effekt |
Wird eine Person oder ein Tier frontal
angeblitzt, wird das einfallende Licht von der rot gefärbten
Retina (Netzhaut) reflektiert und die Pupille leuchtet rot. |
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Bildformat 2:3 (KB 24x36 mm) |
Digitale Aufnahmen werden in der Regel im
Bildschirmformat 3:4 gespeichert und sind damit
bildschirmfüllend. Wenn bereits bei der Aufnahme feststeht, dass
von den geschossenen Fotos Papierabzüge hergestellt werden
sollen, empfiehlt es sich, das Aufnahmeformat von 3:4 auf 2:3
(KB = Kleinbildformat) umzustellen, sofern vorhanden. |
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hierbei handelt es sich um fest definierte Kameraeinstellungen, die in bestimmten Aufnahmesituationen die optimalen Einstellungen von Blende (Schärfentiefe), Verschlusszeit (Bewegung), Weißabgleich (Farbtemperatur) und andere vornehmen.
Sport Das Motivprogramm arbeitet mit sehr kurzer Verschlusszeit um schnell bewegte Objekte scharf abbilden zu können. Sonnenuntergang Diese Motivvorwahl sorgt dafür, dass der bei einem Sonnenuntergang typische Stimmungseffekt mit warmen, kräftigen Farben erreicht wird. Nacht Diese Motiveinstellung stellt oft längere Belichtungszeiten ein, die den Einsatz eines Stativs erfordern. Da die Lichtempfindlichkeit gegebenenfalls auf einen höheren Wert eingestellt wird, kann es zum sich störenden Bildrauschen kommen. Nachtportrait Der Blitz wird bei dieser Motivvorwahl auf das Hauptmotiv (z.B. eine Person) im Vordergrund ausgerichtet. Text Dieses Motivprogramm nimmt einen entsprechenden Weißabgleich vor, der das Papier auch weiß erscheinen lässt und gleichzeitig die Schrift kontrastreich und damit gut leserlich wiedergibt. HDR ist die Abkürzung für High Dynamic Range und ermöglicht die automatische Optimierung von kontrastreichen Aufnahmen, die ohne diese Dynamikkorrektur oft zu Fehlbelichtungen führen. Schattenbereiche werden elektronisch aufgehellt und überstrahlte, ausgebrannte Bereiche korrigiert. |
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