WEIHNACHTSBAUMSCHMUCK

Der erste Weihnachtsbaum wurde 1605 in Straßburg aufgestellt. Im Laufe der vielen Jahre wurde der Baum immer reichhaltiger geschmückt. Der Schmuck soll die Ehrung Christi symbolisieren.

ÄPFEL

Fruchtbarkeit. Aber auch für das Blut Christi.

ENGEL

Die Boten Gottes sind Vermittler zwischen Himmel und Erde.

GESCHENKPÄCKCHEN

Erinnerung an die Gaben der Heiligen Drei Könige.

PÄCKCHEN

Sie stehen für Nächstenliebe und Hingabe.

GLOCKEN

symbolisieren allgemein Frieden und warnen vor Gefahren (Unglücksverhüter).
Am Heiligen Abend rufen sie zur Bescherung.

KERZEN

symbolisieren die Sonnenwendlichter. Sie stellen auch Sonne, Mond und Sterne dar.

KUGELN

Ewigkeit und Vollkommenheit. Das Himmelsgewölbe.

LAMETTA

symbolisiert die vom Tannenzweigen herunterhängenden Eiszapfen.

MARIENKÄFER

Sie sind die Lieblingstiere der Mutter Gottes und verheißen frohe Botschaften vom Himmel.

NÜSSE

Langlebigkeit.

STERNE

Allgemein symbolisieren sie Hoffnung und günstiges Schicksal. Die mit einem Stern geschmückte Tannenbaumspitze soll an den Stern von Bethlehem erinnern.

STROHHALME

erinnern daran, dass das Christuskind auf Stroh in der Krippe lag.

TANNENZAPFEN

Allgemein sind diese als Fruchtbarkeitssymbol zu deuten. Ähneln diese eher einem Eiszapfen, so symbolisieren sie den Winter.

TROMPETEN

Sie verkünden gute Neuigkeiten. Gleichzeitig erinnern sie an den alten Brauch, mit viel Getöse die bösen Geister auszutreiben.

VÖGEL

Eulen: Weisheit.
Käfigvögel: Häuslichkeit.
Pfauen: Ihr schillerndes Gefieder erinnert an die Pracht des Nachthimmels.
Störche: bringen Glück und Kinder. Sie sind Frühlingsboten.
Tauben: Frieden und Vergeistigung.

WEIHNACHTSBAUM

Der Weihnachtsbaum steht für die Wintersonnenwende, das Neue Jahr und den Neubeginn. Es ist der Baum der Widergeburt und Unsterblichkeit.
Der Weihnachtsbaum hat seinen Ursprung bereits in vorchristlicher Zeit bei den Germanen, die zur Zeit der Wintersonnenwende ihre Häuser mit immergrünen Zweigen schmückten und diesen Tag als "Tag des Lichts" feierten.

 

Die Ø-Höhe der geschlagenen bzw. gekauften Weihnachtbäume beträgt 164 cm.
Als besonders beliebter Weihnachtsbaum steht in deutschen Wohnzimmern die Nordmanntanne mit ihrer tiefgrünen Farbe. Sie zeichnet sich neben langer Haltbarkeit, dem üppigen, pyramidenartigen Wuchs noch dadurch aus, dass die Nadeln fest sitzen und kaum stechen.

Hinweis! Wann ist ein Baum noch frisch?
Er sollt schwer sein - dann enthält er noch viel Wasser.
Die Schnittfläche muss noch hell sein - keine dunklen Stellen oder Verharzungen.
Die Nadeln müssen festsitzen.
Vor dem Aufstellen nochmals ein kleines Stück absägen und in der Folgezeit auf ausreichenden Wasservorrat achten. Wasservorrat regelmäßig erneuern.

ADVENTSKRANZ
(Advent = lat.: Ankunft)

Geflochtene Kränze aus Zweigen und Stroh bringen nach einem alten Winterbrauch, den Ringzauber, Segen und wehren Unheil von allem ab, was grün werden und Früchte tragen soll.
Ursprünglich befanden sich auf dem vom Hamburger Theologen 1839 gebauten Holzkranz (ein altes Wagenrad) 19 kleine und 4 große Kerzen, der damit als der Vorläufer des Adventskranzes gilt  In der Folgezeit wurde wegen der unpraktischen Größe die Anzahl auf 4 reduziert. Grundsätzlich werden weiße, aber auch Kerzen in den liturgischen Farben verwendet, die entgegen dem Uhrzeigersinn angezündet werden.
Die erste Kerze symbolisiert die Wiederkunft Christie am Jüngsten Tag.
Die zweite Kerze symbolisiert die Vorbereitung auf den kommenden Erlöser.
Die dritte Kerze steht symbolisch für die Erinnerung an Johannes den Täufer.
Die vierte Kerze symbolisiert die nahende Freude.

BARBARAZWEIG

Am 4. Dezember, dem Barbaratag , wird traditionell ein Kirschbaumzweig geschnitten, der idealerweise bis zum Heiligen Abend blühen soll und dann für das folgende Jahr Glück verheißt.
Je nach örtlichem Brauchtum, kann es alternativ auch der Zweig eines anderen Baumes oder Strauches sein.
Hintergrund für diesen Brauch ist, dass der Legende nach die heilige Barbara bei ihrer Gefangenschaft einen vertrockneten Kischzweig ins Wasser stellte, dessen Erblühung sie noch am Tag Ihrer Enthauptung am 4. Dezember 306 noch erleben durfte.

CHRISTSTOLLEN

Und der in der Vorweihnachtszeit so beliebte und nicht wegzudenkende Christstollen symbolisiert das in Windeln gewickelte Christkind.

 

Und das Christkind und den Weihnachtsmann - es gibt sie doch.
Hier die Wunschzetteladressen
(mit Absender versehene Briefe werden in der Regel beantwortet, ggf. Rückporto beilegen):

An den Weihnachtsmann
Weihnachtspostfiliale
16798 Himmelpfort
An das Christkind
Postfach 10 01 00
21709 Himmelpforten
An den Weihnachtsmann in Himmelsthür
31137 Hildesheim
An den Weihnachtsmann in Nikolausdorf
49681 Garrel
An das Christkind
51766 Engelskirchen
An den Weihnachtsmann
St. Nikolaus
66352 Großrosseln
An das Christkind
Kirchplatz 3
97267 Himmelstadt

 

 

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