CODE - Knacker

Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen

HANDELSKLASSEN - GEFLÜGELFLEISCH

Als Geflügel gelten Hühner (ausgenommen Zwerg- und Perlhühner), Truthühner, Enten, Gänse und bestimmte Teile davon.

HKL A

Fleischansatz:                 Vollfleischig, Brust breit und lang, Brustbein nicht hervortretend
Fettansatz:                       Gleichmäßig und gering; bei Suppenhühnern, Enten und Gänsen stärkere Fettschicht zulässig
Federkiele, Haarfedern  Nur an Halslappen, Flügelspitzen, Bürzel und Fußgelenken,
Haarfedern:                     bei Truthühnern, Enten und Gänsen auch an anderen Körperteilen vereinzelt zulässig
Verletzungen,
Quetschungen,
Verfärbungen:
                 An Brust und Schenkeln keine, an anderen Stellen kleine zulässig
Frostbrand:                     Nicht zulässig

Deutsches Geflügel entspricht immer der Handelsklasse A

 

HKL B

Fleischansatz:                 Fleischig, Brustbein mäßig hervortretend
Fettansatz:                       Ungleichmäßig, Fleisch nicht deutlich unter der Haut vorscheinend
Federkiele, Haarfedern: Bei Hühnern auch an anderen Körperteilen, ausgenommen Brust und Schenkeln, vereinzelt, bei anderem Geflügelvermehrt zulässig
Verletzungen,
Quetschungen,
Verfärbungen:
                 Auch an Brust und Schenkeln kleine zulässig
Frostbrand:                      Mäßiger zulässig

 

HKL C

Geflügelfleisch, das nicht die Qualitätsmerkmale der HKL A oder B aufweist - grundsätzlich nur für die industrielle Weiterverarbeitung bestimmt-

 

Kühlverfahren

Gefrorene oder tiefgefrorene Hähnchen oder Hähnchenteile dürfen vor dem Gefrieren nicht im gemeinsamen Wasserbad gekühlt worden sein.

Bei Anwendung einer Luftkühlung oder Luft-Sprüh-Kühlung wird einer möglichen Salmonellen-Übertragungsgefahr vorgebeugt. Gleichzeitig wird der Fremdwasseranteil im Geflügel bei einem gemeinsamen Eiswasserbad von 5 % auf 0,5 % vermindert.

 

DDD-Herkunftsnachweis

Die freiwillige Länderkürzel-Kennzeichnung D/D/D garantiert, dass das Geflügel in Deutschland geschlüpft, in Deutschland aufgewachsen und in Deutschland geschlachtet und unter strengen hygienischen Bedingungen verarbeitet wurde.

Veterinär-Zulassungsnummer des Schlacht- oder Zerlegebetriebes

Die Genussmitteltauglichkeitskennzeichnung wird von den Veterinäruntersuchungsämtern der Bundesländer erteilt sofern die hygienischen Anforderungen nach den EU-Rechtsvorschriften erfüllt werden.

 

Genusstauglichkeitskennzeichnung
Nähere Informationen siehe unter dem Stichwort  Link EG-Herkunftskennzeichnungen