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Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen


SPEISEEIS

Vanille (unter Verwendung von Vanilleschoten als auch synthetischem Vanillin), Schokolade, Stracciatella, Nuss (Haselnuss, Pistazie, Mandel, Macadamia, Erdnuss, Walnuss und alle Nussvarianten) - in dieser Beliebtheitsreihenfolge werden nach Information der deutschen Markeneishersteller im Jahr 2011 die Klassiker-Eissorten geschleckt. In den Folgejahren war die Beliebtheitsreihenfolge nahezu identisch.

 

Und das muss drin sein:

Speiseeissorte Begriffsbestimmungen/Herstellungsanforderungen

Kremeis, Cremeeis,

Eierkremeeis, Eiercremeeis

50 % Milch und
auf einen Liter Milch mindestens 270 g Vollei oder 90 g Eigelb.

Rahmeis, Sahneeis,

Fürst Pückler Eis

mindestens 18 % Milchfett aus der verwendeten Sahne (Rahm)
18 % Milchfett entsprechen ca. 60 % Schlagsahne

Milcheis

mindestens 70 % Milch

Eiskrem, Eiscreme

10 % der Milch entstammendes Fett

Fruchteis

mindestens 20 % Frucht
mindestens 10 % Frucht bei Zitrusfrüchten

Fruchteiskrem,

Fruchteiscreme

mindestens 8 % der Milch entstammendes Fett
und einen deutlich wahrnehmbaren Fruchtgeschmack

(Frucht)-Sorbet

mindestens 25 % Frucht
mindestens 15 % Frucht bei Zitrusfrüchten
Milch- und Milchbestandteile werden nicht verwendet.

Sorbet sagen die Franzosen, Halbgefrorenes die Deutschen.
In beiden Fällen handelt es sich um eine fein pürierte Früchte-Zucker-Masse ohne Milch- und Eibestandteile, gelegentlich jedoch mit etwas Alkohol, die während des Gefriervorganges mehrmals umgerührt wird um eine geschmeidige Konsistenz zu erhalten.
Um ein Sorbet nicht zu hart gefroren als auch nicht zu flüssig zu servieren, muss es rechtzeitig aus dem Gefrierfach genommen werden.

Wassereis

Speiseeis, dass nicht den Anforderungen Milcheis, Fruchteis oder Fruchtsorbet erfüllt, mit einem Fettgehalt von weniger als 3 % und mit einem Trockenmassegehalt von mindestens 12 %, der von süßenden und/oder weiteren geschmackbildenden Zutaten stammt.

Quelle: Leitsätze des Deutschen Lebensmittelbuches für Speiseeis und Speiseeishalberzeugnisse - BAnz. 7. März 2003

 

Eiskugelkopfschmerz

entsteht, wenn ein plötzlicher Kältereiz durch Eisgenuss oder kalte Getränke im Gaumen bei empfindlichen Personen einen üblicherweise kurzen aber intensiven Kältekopfschmerz auslösen kann.
Dieses gilt besonders bei Personen, die zu Migräneanfällen neigen.