CODE–Knacker

Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen


STATUS-CODES IM WEB

Die häufigste Statusmeldung des angefragten Servers ist wohl "404: Not Found". Dahinter steckt die Antwort des Webservers, der mit den angeforderten Daten des verwendeten Webbrowsers (Client) über das HTTP-Protokoll eine bestimmte Zahl mitliefert. Diese Statuszahl gibt z. B. Auskunft darüber, warum eine angeforderte Seite nicht erreichbar ist oder gefunden wird.

Sofern eine Anfrage bei diesem Webauftritt nicht beantwortet werden kann, wird anstatt der Standard-Fehlermeldung "404: Not Found" eine weiterführende, eigene Fehlerseite angezeigt.

Benutzern von Microsoft-Internetinformationsdiensten wird ein Microsoft-eigener Statuscode (https://docs.microsoft.com) gezeigt.

 

Statuscode Servermeldung Bedeutung    1xx Informational (Informell)

100

Continue
(fortfahren)

Der Client soll mit seiner Anforderung fortfahren. Diese Antwort wird verwendet, um den Client zu informieren, dass die Initialisierung seiner Anforderung empfangen worden ist und noch nicht durch den Server zurückgewiesen wurde. Der Client soll fortfahren, indem er den Rest der Anforderung sendet. Wenn dieses bereits durchgeführt worden ist, ignoriert der Client diese Meldung. Der Server muss eine abschließende Antwort senden, nachdem die Bedienung der Anforderung durchgeführt worden ist.

101

Switching Protocols

(Protokolle werden gewechselt)

Der Server versteht den Antrag des Clients ein anderes Protokoll zu benutzen und willigt mittels des Upgrade Headers ein, welcher bei einem Wechsel des Protokolls benutzt wird. Der Server wechselt das Protokoll zur der im Upgrade Header definierten Version sofort nach dem Senden einer Leerzeile, welche die Antwort 101 beendet. Das Protokoll sollte nur dann gewechselt werden, wenn es einen Vorteil bringt zum Beispiel der Wechsel zu einer neueren HTTP Version, zu einem Echtzeit- oder synchronem Protokoll sofern Sie nützliche Funktionen liefern.

102

Processing

(Downloadfortschritt)

Der Server hat die Anfrage akzeptiert, gibt aber bei zeitintensiven Anfragen nach ca. 20 Sekunden als Zwischenbericht die Information aus, dass er noch mit der Beantwortung einer Anfrage beschäftigt ist.

Statuscode Servermeldung Bedeutung    2xx Successful (Erfolgreich)

200

OK

Die Anforderung des Clients war erfolgreich. Die Informationen die mit der Antwort kommen sind abhängig von der benutzten Methode: Get, Head, Post oder Trace.

201

Created
(erstellt)

Die Anfrage wurde erfüllt und resultiert in einem neu erstellten Dokument. Das neu erstellte Dokument kann über eine im Location Header eingetragene URI (Uniform Resource Identifier) bezogen werden. Die Serverantwort sollte zudem eine Liste von Eigenschaften und Quellen beinhalten woraus der Client auswählen kann. Das Format ist abhängig vom Medientyp, der über den Content-Type Header festgelegt wurde. Der Server muss das Dokument erstellen, bevor er den 201 Status-Code übermittelt. Kann er das Dokument nicht unverzüglich ausliefern, hat er die Möglichkeit, vorerst mit 202 (Accepted) zu antworten. Eine 201 Antwort kann einen ETag Header beinhalten, der die Werte des soeben erstellten Dokuments trägt.

202

Accepted
(angenommen)

Die Anfrage wurde angenommen wird aber nicht verarbeitet. Die Anfrage könnte noch verarbeitet werden. Es gibt keine Möglichkeit für das Zurücksenden eines Status-Codes für einen asynchrone Betrieb wie diese. Der 202 Status-Code ist absichtlich unverbindlich. Sein Zweck ist es den Server einen Anfrage für irgendeinen anderen Prozess annehmen zu lassen. Möglicherweise für Batch-Prozesse die nur einmal am Tag gestartet werden, welche die Verbindung des Clients bis zum Abschluss des Prozesses nicht benötigen. Die Informationen die mit der Antwort kommen sollten einen Hinweis auf den gegenwärtigen Status und einen Verweis zu einem Statusmonitor beinhalten oder eine Schätzung wann der Benutzer die Ergebnisse erhalten kann.

203

Non-Authoritative Information
(nicht autorisierte Information)

Die übermittelten Daten stammen nicht aus den Quellen des Servers, sondern werden von einer anderen Quelle die nicht im Einflussbereich des Servers liegen bezogen. Die Benutzung dieses Status-Codes ist nicht notwendig und ist nur möglich wenn die Antwort sonst 200 lauten würde.

204

No Content
(kein Inhalt)

Der Server hat die Anfrage akzeptiert, liefert aber nur den Header des Dokuments zurück. Unter umständen erwartet er vom Client aktualisierte Informationen. Die Antwort kann neue oder aktuelle Informationen beinhaltet die mit dem Vorgang verbunden sind. Wenn der Client ein Browser (User Agent) ist soll die Ansicht nicht gewechselt werden. Diese Antwort wird primär für Interaktionen benutzt wo die Ansicht des Dokumentes nicht gewechselt wird, sondern nur die aktualisierten Header Informationen angewendet werden. Die 204 Antwort darf nur Header Informationen übermitteln und wird durch eine Leerzeile nach dem Header beendet.

205

Reset Content
(Inhalt zurückgesetzt)

Der Server hat die Anfrage bearbeitet und der User Agent (Browser) soll die Dokumentenansicht zurücksetzen. Diese Antwort wird primär für Dokumente mit Eingabemöglichkeiten genutzt, zum Beispiel um das Löschen (Zurücksetzen) dieser Eingaben zu ermöglichen, so dass es dem Benutzer erleichtert wird eine erneute Eingabe zu machen. Diese Antwort muss keine weitern Informationen übermitteln.

206

Partial Content
(Teil des angeforderten Inhaltes)

Der Server hat den speziell geforderten Teil des Dokumentes aus der GET Anfrage beantwortet. Die Anfrage muss einen Range Header, die den Bereich des Teildokumentes angibt, beinhalten und kann einen IF-Range Header beinhalten um die Anfragen konditional zu binden. Die Antwort muss die folgende Header beinhalten: Entweder einen Content-Range Header der den benötigten Teil des Dokumentes anzeigt oder einen Multipart/Byterange Content-Type mit Content-Range Feld für jedes Stück vom Dokument, das Datum, ein ETag und/oder die Content-Location, Expires und Cache-Control und mögliche Abweichungen der Werte wenn Sie von denen einer früheren Anfrage abweichen. Wenn die 206 Antwort das Resultat einer IF-Range Anfrage war welche einen starken Cache Validator verwendet, sollten keine weiteren Header mit angegeben werden. Wenn ein schwacher Validator genutzt wurde dürfen keine anderen Header genutzt werden. Dieses verhindert Widersprüche zwischen Cache-Informationen und aktualisierten Headern. Ein Zwischenspeicher darf die 206 Antwort nicht mit zuvor gespeicherten Inhalten vermischen, wenn das ETag oder der Last-Modified Header nicht exakt zueinander passen. Ein Cache der Teilanfragen und Content-Range Header nicht unterstützt darf keine 206 Antworten zwischenspeichern.

207

Multi-Status
(Mehrere Statuscodes)

Der Server liefert Status-Code 207 für mehrere unabhängige Operationen, wenn ein Text/XML-Dokument enthalten ist.

208

Already Reported
(Bereits berichtet)

Die internen Mitglieder einer WebDAV-Bindung wurden bereits zuvor aufgezählt und sind in dieser Anfrage nicht mehr vorhanden. 

226

IM Used
(Instanz-Manipulation verwendet)

Der Server hat eine GET-Anforderung für die Ressource erfüllt, und die  Antwort ist eine Darstellung des Ergebnisses einer oder mehrerer Instanz-Manipulationen, bezogen auf die aktuelle Instanz. 

Statuscode Servermeldung Bedeutung    3xx Redirection (Weiterleitung)

300

Multiple Choices
(Daten sind gespiegelt)

Die Angeforderte Quelle verweist auf verschiedene Versionen eines Dokumentes, jedes mit einem speziellen Ziel. Dem Benutzer (User Agent) wird eine Auswahlmöglichkeit zur Verfügung gestellt, so das er je nachdem welche Darstellung bevorzugt wird, seine Anfrage zum Wunschziel umleiten kann. Wenn es sich um eine Head Anfrage gehandelt hat sollte die Serverantwort eine Liste mit Quellen und deren Eigenschaften ausliefern um dem Benutzer eine Auswahlmöglichkeit zu bieten. Die Informationen werden abhängig von den Kapazitäten des Benutzers (User Agent) und nach dem angegebenem Medien Type im Content-Type Header übermittelt. Es ist bei dieser Art keinen Standard zur automatischen Auswahl definiert. Wenn der Server eine bevorzugte Darstellung hat sollte er den URI für diese Darstellung im Zielfeld mit angeben. Der Benutzer (User Agent) kann dieses Ziel dann für eine automatische Weiterleitung nutzen. Diese Antwort kann, wenn nicht anders vermerkt, Zwischengespeichert werden.

301

Moved Permanently

(dauerhaft verschoben)

Die angeforderte Datei hat eine permanent neue Adresse und jede erneute Anfrage des Dokuments soll an die neu zugewiesene Adresse gehen. Clients die Links verarbeiten können sollen automatisch zur neuen Adresse des Dokumentes auf dem Server leiten. Diese Antwort kann, wenn nicht anders vermerkt, Zwischengespeichert werden. Die neue permanente Adresse wird über den Location Header übermittelt, er sei den es war eine reine Head Anfrage, dann sollte die Antwort eine kleine Bemerkung mit einem Hypertext-Link zum neuen Ziel beinhalten. Wenn die 301 Meldung als Antwort auf eine Anfrage die nicht mittels GET oder HEAD gemacht wurde einging. Darf der User Agent nicht automatisch zum neuen Ziel weiterleiten, es sei den der Benutzer hat die Möglichkeit dieses zu bestätigen, da sich die Bedingungen seit der Anfragestellungen geändert haben können.

Anmerkung: Wenn eine POST Anfrage nachdem eine 01 Meldung einging automatisch weitergeleitet wird kann es vorkommen, das veraltete HTTP/1.0 User Agents ihn irrtümlich in eine GET Anfrage umwandeln.

302

Found
(gefunden)

Die angeforderte Datei liegt vorübergehend an einem anderen Ziel. Da die Weiterleitung nur temporär ist, sollte der Client bei zukünftigen Anfragen den alten URI beibehalten. Diese Antwort ist nur speicherbar wenn es der Cache-Control oder Expires Header angibt. Der temporäre URI sollte im Location Header angegeben werden. War es eine Head Anfrage dann sollte die Antwort eine kleine Bemerkung mit einem Hypertext-Link zum neuen Ziel(en) beinhalten. Wenn die 302 Status-Code als Antwort auf eine Anfrage kommt die nicht mittels GET oder HEAD gemacht wurde, darf der User Agent nicht automatisch weiterleiten, es sei den der Benutzer hat die Möglichkeit dieses zu bestätigen, da sich die Bedingungen seit dem Start der Anfrage geändert haben könnten.
Anmerkung: RFC 1945 und RFC 2068 spezifizieren, dass dem Client nicht erlaubt wird die Methode der Weiterleitungsanfrage zu wechseln. Jedoch behandeln die meisten existierenden User Agents den 302 Status-Code als wäre es eine 303 Antwort und führen ungeachtet der originalen Anfragemethode ein GET aus. Die Status-Codes 303 und 307 wurden eingebracht um Servern die Möglichkeit zu geben eindeutige Reaktionen vom Client zu erhalten.

303

See Other
(siehe anderen URI)

Das angeforderte Ziel kann unter einem anderen URI gefunden werden und sollte bei einer GET Anfrage auf diese neue Adresse ausgeliefert werden. Diese Methode existiert primär um die Ausgabe eines per POST aktivierten Scripts zum weiterleiten des User Agents auf ein neues Ziel zu autorisieren. Der Neue URI ist kein Ersatz für die eigentlich angefragte Ressource. Die 303 Antwort darf nicht zwischengespeichert werden, sondern nur das weitergeleitete Ziel.
Der anders lautende URI sollte mit dem Location Header übermittelt werden, es sei den es war eine HEAD Anfrage, dann sollte die Antwort eine kleine Bemerkung mit einem Hypertext Link zum neuen Ziel beinhalten.

Anmerkung: Viele alte User Agents (Pre HTTP/1.1) sind nicht in der Lage einen 303 Status-Code zu interpretieren. Wenn die gute Zusammenarbeit mit allen Clients ein Anliegen ist, sollte der 302 Status-Code genutzt werden, da die Reaktion der meisten User Agents auf einen 302 Status-Code der einer 303 Antwort entspricht.

304

Not Modified
(nicht geändert)

Der Client hat eine konditionale GET Anfrage gemacht und der Zugang zum angeforderten Dokument ist gestattet. Wenn sich das Dokument seit der letzten Anfrage des Clients nicht geändert hat, kann der Server mit einem 304 Status-Code antworten. Die 304 Server Antwort darf keine Dokumenteninhalte übermitteln und endet mit einer Leerzeile direkt nach dem senden der Header. Der 304 Status-Code muss folgende Header mit übermitteln: Das Datum (Der Client kann diesen Header unterdrücken), wenn ein Server ohne eigene Uhrzeit dieser Regel gehorcht und Clients und dazwischen liegende Proxys Ihre eigene Uhrzeit zu den Antworten hinzufügen hat das keinen Einfluss auf die Funktionalität des Zwischenspeichers. Das ETag und/oder Content-Location Header wenn anstelle des 304 Status-Codes auch eine 200 Server Antwort gesendet werden hätte können, sowie Expires und Cache-Control und mögliche Abweichungen der Werte wenn Sie von denen einer früheren Anfrage abweichen. Wenn der konditionale GET einen stark validierenden Zwischenspeicher nutzt, sollte die Antwort keine weiteren Header mit einschließen und für den Fall, das ein schwacher Validator genutzt wird, auf keinen Fall irgendwelche andere Header mitsenden. Dieses schützt vor inkonsistenten zwischengespeicherten Dokumenten und aktualisierten Headern. Wenn aus einer 304 Antwort ersichtlich wird, dass ein Dokument noch nicht zwischengespeichert wurde, muss der Zwischenspeicher diese Antwort ignorieren und einen herkömmlichen Dokumentenabruf starten. Wenn der Zwischenspeicher die angenommene 304 Antwort nutzen will um seine Einträge zu aktualisieren, muss er jede Angabe mit seinen vorhandenen Einträgen vergleichen und anpassen.

305

Use Proxy
(Proxy verwenden)

Die angeforderte Ressource muss über einen Proxy bezogen werden, dessen Adresse dem Location Header entnommen werden kann. Der Client muss seine Anfrage erneut an den übermittelten Proxy stellen. Der 305 Status-Code darf nur vom Hauptserver ausgegeben werden.

Anmerkung: Die RFC 2068 war nicht ganz eindeutig darüber, dass die 305 Serverantwort beabsichtigt eine einzelne Anfrage weiterzuleiten und das dieses nur vom Hauptserver aus geschehen darf. Diese Regel nicht zu befolgen, kann ein erhebliches Sicherheitsrisiko mit sich bringen.

306

Unused

Der 306-Status-Code wurde in einer früheren HTTP Version benutzt und wird nicht mehr verwendet die 306.Antwort ist aber noch reserviert für eine eventuell spätere Wiederverwendung.

307

Temporary Redirect

(vorübergehend weitergeleitet)

Die angeforderte Ressource liegt temporär unter einem anderen Ziel. Seit der Weiterleitung könnten Änderungen gemacht worden sein. Der Client kann für zukünftige Anfragen weiterhin den eigentlichen URI nutzen. Diese Antwort ist nur speicherbar, wenn es der Chache-Control oder Expires Header zulässt. Das neue Ziel kann über den Location Header übermittelt werden, es sei den die Anfrage-Methode war HEAD, dann sollte die Antwort einen kleinen Hyper-Text Link mit Angabe des neuen Ziels besitzen, da einige ältere User Agents den 307 Status-Code nicht verstehen. Wenn der 307 Status-Code aufgrund einer Anfrage die nicht mittels GET oder HEAD gemacht wurde, darf der User Agent nicht automatisch weiterleiten, wenn der Benutzer nicht die Möglichkeit hat, dieses zu bestätigen.

308

Permanent Redirect

(permanent weitergeleitet)

Das Anfrageziel wurde einer neuen Adresse zugeordnet, die alte Adresse ist nicht länger gültig.

Statuscode Servermeldung Bedeutung    4xx Client Error (Computerfehler)

400

Bad Request
(ungültige Anforderung)

Der Server konnte die Anfrage des Clients wegen einer fehlerhaften Syntax nicht verstehen. Der Client sollte die Anfrage nicht ohne Modifikationen wiederholen.

401

Unauthorized
(unbefugt)

Die Anfrage des Clients erforderte eine Authentifizierung des Benutzers. Die Antwort muss ein WWW-Authenticate Header mit einschließen. Der Client wiederholt vielleicht die Anfrage mit einem geeigneten Autorisations-Header. Wenn die Anfrage schon eine Authentifikation mit eingeschlossen hat, zeigt die 401 Antwort, dass die Genehmigung für die angeforderte Ressource abgelehnt worden ist.

402

Payment Required

(Bezahlung erforderlich)

Dieser Code ist für eine zukünftige Verwendung reserviert.

403

Forbidden
(unzulässig, verboten)

Der Server verstand die Anfrage, aber lehnt ab diese zu erfüllen. Eine Autorisation wird nicht helfen, und die Anfrage des Clients sollte nicht wiederholt werden. Wenn die Anfragemethode nicht HEAD war und der Server den Grund publizieren möchte warum es zu einer Ablehnung kam, kann er die Umstände der Ablehnung in der Serverantwort mit angeben. Wenn der Server diese Informationen nicht verfügbar machen möchte, kann er den 404 Status-Code (nicht gefunden) stattdessen benutzen

404

Not Found
(nicht gefunden)

Datei nicht gefunden. Der Server hat nichts, was dem angeforderten URI gleichkommt, gefunden. Es können keine Rückschlüsse gezogen werden, ob der Zustand nur vorläufig oder bleibend ist. Der 410 (nicht mehr vorhanden) Status-Code sollte benutzt werden, wenn der Server durch einige Mechanismen weiß, dass eine Quelle permanent nicht mehr verfügbar ist und keine Weiterleitung bzw. ein Ersatz URI besitzt. Dieser Status Code wird im Allgemeinen benutzt, wenn der Server nicht wünscht zu enthüllen, warum die Anfrage abgelehnt worden ist, oder wenn keine andere Antwort anwendbar ist.

405

Method Not Allowed

(Methode nicht erlaubt)

Die Methode der Anfrage ist nicht erlaubt für das gewünschte Ziel welches über den URI identifiziert wurde. Die Antwort muss einen Allow Header mit einer Liste von gültigen Methoden mit einschließen.

406

Not Acceptable
(nicht akzeptabel)

Das Ziel was durch die Anfrage identifiziert wurde, ist nur fähig Antworten zu schicken, die Content-Charakteristiken haben, die inakzeptabel zum Accept Header der Anfrage sind. Außer wenn es eine HEAD Anfrage war, dann sollte die Antwort eine Einheit mit einschließen, die eine Liste von gültigen Datenmerkmalen und Quellen enthält, von der aus der Benutzer oder der User Agent das geeignetste auswählen kann. Das Datenformat wird von Media Type des Content-Type Headers spezifiziert. Sich auf das Format und die Fähigkeiten des User Agents verlassend, wird eine Auswahl vom Server erstellt und unter Umständen automatisch aufgeführt. Diese Spezifikation definiert aber keinen Standard für eine automatische Auswahl.

Anmerkung: HTTP/1.1 Servern wird erlaubt Antworten zurückzugeben, die inkompatibel zu den in der Anfrage angegebenen Accept Headern sind. In einigen Fällen ist dies vielleicht sogar einer 406 Server Antwort vorzuziehen. User Agents werden so ermutigt, die Header von einer ankommenden Antwort zu untersuchen, um sich für eine akzeptable Antwort, wenn vorhanden, zu entschließen. Wenn die Antwort unannehmbar sein könnte, sollte der User Agent den Empfang von mehr Daten vorübergehend anhalten und den Benutzer für eine Entscheidung zu weiteren Handlungen abfragen.

407

Proxy Authentication Required

(Proxy Authentifizierung erforderlich)

Dieser Code ist dem 401 (Unautorisiert) Status-Code ähnlich, aber zeigt, dass der Client sich bei der Proxy zuerst authentifizieren muss. Der Proxy muss einen Proxy-Authenticate Header übermitteln, welcher eine Aufforderung zur Authentifizierung beim Proxy für die erbetene Ressource enthält. Der Client wiederholt vielleicht die Anfrage mit einem geeigneten Proxy-Authorization Header.

408

Request Timeout

(Zeitüberschreitung der Anforderung)

Der Client produzierte eine Anfrage wo die Zeit, die der Server zu Wartezeit bereit war, nicht ausreichte. Der Client wiederholt vielleicht die Anfrage zu einem späteren Zeitpunkt, ohne Modifikationen daran vorzunehmen.

409

Conflict
(Konflikt)

Die Bitte konnte aufgrund eines Konfliktes mit dem aktuellen Status der Ressource nicht vervollständigt werden. Dieser Status-Code ist nur in Situationen erlaubt, wo es erwartet wird, dass der Benutzer befähigt ist, den Konflikt zu lösen und anschließend eine erneute Anfrage zu stellen. Die Serverantwort sollte genug Informationen für den Benutzer einschließen, um die Quelle des Konfliktes zu erkennen. Ideal wäre das die Serverantwort genug Informationen für den Benutzer oder User Agent einschließt, um das Problem zu lösen, allerdings kann das nicht immer möglich sein und wird auch nicht verlangt.
Konflikte sind höchst wahrscheinlich, in Kombination mit einer PUT Anfrage. Zum Beispiel, wenn bei der gerade benutzten Versionisierung die Inhalte einer PUT Anfrage Änderungen an einer Ressource machen möchte die in Konflikt stehen mit einer Anfrage einer weiteren Partei, die kurz zuvor eine Anfrage gestellt hat, dann kann der Server den 409 Status-Code benutzen, um zu zeigen, dass er die Anfrage nicht vervollständigen kann.

410

Gone
(fort)

Die angeforderte Ressource ist nicht mehr verfügbar und keine Weiterleitungsadresse (URI) ist dem Server bekannt. Diese Bedingung ist als bleibend zu betrachten. Clients mit Link Bearbeitungsfunktionen sollten die Referenz zum Anfrage URI nach Zustimmung des Benutzers löschen. Wenn der Server nicht weiß, oder hat keine Möglichkeit hat sich zu entschließen, ob die Bedingung bleibend ist, kann er den Status Code 404 (Not Found) stattdessen benutzen. Diese Antwort kann gecached werden, wenn nicht anders angegeben.
Die 410 Server Antwort beabsichtigt den Prozess der Netzaufrechterhaltung zu unterstützen, indem sie den Empfänger benachrichtigt, das die erbetene Ressource absichtlich nicht mehr verfügbar ist und andere Serveradministratoren Links zu diesem Ziel entfernen sollen. So ein Ereignis wird gewöhnlich für beschränkte Zeit verwendet, zum Beispiel bei Reklamediensten und für Ressourcen von Personen die nicht mehr bei der Stelle des Servers arbeiten. Es ist nicht notwendig, alle permanent unverfügbaren Ressourcen mit 410 (Gone) zu versehen oder die Verwendung für eine bestimmte Zeit zu behalten, das ist Sache des Serverbesitzers.

411

Length Required
(Länge benötigt)

Der Server lehnt es ab, die Anfrage ohne einen definierten Inhalts-Abschnitt (Content-Length) anzunehmen. Der Client wiederholt vielleicht die Anfrage mit einem gültigen Content-Length Header der die Länge des gewünschten Content-Bereichs mit einschließt.

412

Precondition Failed

(Vorbedingungen fehlgeschlagen)

Die in einem oder mehreren Anfrage Headern gegebenen Bedingungen wurden beim testen auf dem Server als falsch oder nicht erfüllbar eingestuft. Dieser Antwortcode erlaubt es, dem Client anhand der Metainformationen der aktuellen Ressource Bedingungen zu stellen und dadurch die Anfragemethode vor der Anwendung auf eine falsche Ressource zu beschützen.

413

Request Entity Too Large

(zu viele Zeichen in der Anforderungseinheit)

Der Server lehnt es ab, die Anfrage zu verarbeiten, weil die Inhalte der Ressource größer sind als der Server in der Lage oder bereit ist zu verarbeiten. Der Server kann die Verbindung schließen, um den Client am Fortsetzen der Anfrage zu hindern. Wenn es sich um einen temporären Zustand handelt, sollte der Server einen Retry-After Header mit einschließen.

414

Request-URI Too Long (Request-URI zu lang)

Der Server lehnt die Anfrage ab, weil der Anfrage URI länger ist als der Server bereit ist, zu interpretieren. Diese recht seltene Bedingung kommt dann vor, wenn ein Client zum Beispiel eine POST Anfrage mit langen Query Informationen in der URI in eine GET Anfrage konvertiert hat, wenn der Client in einer URI Endlosschleife von Weiterleitungen steckt oder wenn der Server unter Hacker-Angriffen steht.

415

Unsupported Media Type

(nicht unterstützter Medientyp)

Der Server lehnt die Anfrage ab, weil die Anfrage in einem Format ist, welche von der angeforderten Ressource, in Bezug auf die benutzte Methode, nicht unterstützt wird.

416

Requested Range Not Satisfiable

(angeforderter Bereich kann nicht erfüllt werden)

Der Server sollte mit diesem Statuscode antworten (sofern die Anfrage keinen If-Range Header besitzt) wenn die Anfrage einen Range Request-Header beinhaltet und keiner der Range-Specifier Bereiche bei der angeforderten Ressource vorhanden sind.

Wenn dieser Statuscode für eine Byte-Range Anfrage zurückgegeben worden ist, sollte die Antwort ein Content-Range Header mit einschließen, das die aktuelle Länge der ausgewählten Ressource spezifiziert. Diese Antwort darf keinen multipart-/byteranges Content-Type benutzen.

417

Execeptation Failed

(Ausführung fehlgeschlagen)

Die gegebene Erwartung in einem Expect Request-Header kann nicht von diesem Server abgerufen werden, falls der Server ein Proxy ist, hat der Server eine eindeutigen Beweis dafür, dass die Anfrage vom nächsten Server "next-hop" nicht beantwortet werden kann.

     

421

Misdirected Request

(fehlgeleitete Anfrage)

Die Anfrage wurde an einen Server gesendet, der nicht in der Lage ist, eine Antwort zu senden.

422

Unprocessable Entity

(Unverarbeitbare Einheit)

Der Server hat zwar die Anfrage verstanden, kann jedoch aufgrund eines semantischen Fehlers diese nicht verarbeiten und wird deshalb abgelehnt.

423

Locked

(Gesperrt)

Die angeforderte Ressource ist derzeit gesperrt.

424

Failed Dependency

(Fehlgeschlagene Abhängigkeit)

Die Anfrage konnte nicht durchgeführt werden, weil das Gelingen einer vorherigen Anfrage vorausgesetzt wird.

426

Upgrade Required

(Upgrade erforderlich)

Der Server weigert sich, die Anfrage mit dem aktuellen Protokoll durchführen. Der Client sollte auf einen sicheren Kanal umschalten.

428

Precondition Required

(Vorbedingung erforderlich)

Für die Anfrage waren nicht alle Vorbedingungen erfüllt.

429

Too Many Requests

(zu viele Anfragen)

Der Client warnt vor zu vielen Anfragen innerhalb einer bestimmten Zeit.

431

Request Header Fields Too Large

(Request-Headerfeld zu groß)

Die Maximallänge eines Headerfelds oder des Gesamtheaders wurde überschritten.

Der Anfrage kann nach Reduzierung der Größe der Anfrage-Header-Felder erneut vorgenommen werden.

451

Unavailable For Legal Reasons

(Nicht erreichbar aus rechtlichen Gründen)

Der Server wurde aus rechtlichen Gründen (z. B. wegen nationaler Sicherheit, Urheberrechtsverletzung) gesperrt/zensiert.

Die rechtliche Grundlage oder der Veranlasser sollten genannt werden.

Statuscode Servermeldung Bedeutung    5xx Server Error (Serverfehler)

500

Internal Server Error

(Interner Serverfehler)

Auf dem Server ist eine unerwartete Situation eingetreten die es hindert, dass die Anfrage erfüllt wird.

501

Not Implemented
(nicht implementiert)

Der Server unterstützt die Funktion nicht, die von der Anfrage benötigt wird um beantwortet zu werden. Die 501 Status-Code Serverantwort ist eine geeignete Antwort, wenn der Server die Anfragemethode nicht erkennt und ist nicht fähig dazu ist diese für irgendeine Ressource anzuwenden.

502

Bad Gateway

(Gatewayfehler)

Der Server als fungierender Proxy, erhielt vom Upstream-Server eine ungültige Antwort, nachdem er versuchte, von Ihm die angefragte Ressource zu beziehen.

503

Service Unavailable

(Dienst nicht verfügbar)

Der Bediener ist im Moment nicht imstande die Anfrage wegen einer temporären Überbelastung oder einer Wartung des Servers zu erfüllen. Die Schlussfolgerung ist, dass dieses ein temporärer Zustand ist, der nach einer gewissen Zeit behoben wird. Wenn die Länge des Ausfalles bzw. der Wartung bekannt ist, kann dieses in einem Retry-After Header angezeigt werden. Wenn dieser Header nicht angegeben ist, sollte der Client die 503 Serverantwort wie einen 500 Status-Code behandeln.

Anmerkung: Das existieren des 503 Status-Codes deutet nicht an, dass ihn ein Server bei einer Überlastung verwenden muss. Einige Server möchten die Verbindung einfach ablehnen.

504

Gateway Timeout

(Zeitüberschreitung vom Gateway)

Der Server, während er als Proxy fungierte, erhält keine rechtzeitige Antwort vom Up-Stream Server welcher aus dem URI entnommen werden kann z. B. HTTP, FTP (LDAP) oder irgendein anderer Hilfsserver (z. B. DNS kann nicht erreicht werden um die Anfrage zu erfüllen).

Anmerkung: (Für Entwickler) Einige eingesetzte Proxys sind befähigt, den 400 oder 500 Status-Code zurückzugeben falls ein DNS-Lookup fehlschlägt

505

HTTP Version Not Supported

(HTTP-Version nicht unterstützt)

Der Server unterstützt das in der Anfrage benutzte HTTP Protokoll (Version) nicht. Der Server zeigt an, dass er nicht in der Lage oder nicht willens ist, die Anfrage in der vom Client gewünschten Version zu beantworten. Die Serverantwort sollte eine Beschreibung, warum die Version nicht unterstütz wird, sowie eine Liste der unterstützten Protokolle enthalten.

506

Variant Also Negotiates

 

Dieser Statuscode zeigt einen internen Server-Konfigurationsfehler an. Die gewählte Inhaltsvereinbarung der Anfrage ergibt einen Zirkelbezug. 

507

Insufficient Storage

(Zuwenig Speicher)

Die Anfrage konnte nicht bearbeitet werden, weil zurzeit auf dem Server ungenügend Speicherplatz vorhanden ist.

508

Loop Detected

(Schleife erkannt)

Der Server hat währende der Anfrage eine Endlosschleife erkannt und diesen fehlgeschlagenen Verarbeitungsvorgang beendet.

510

Not Extended

(Keine Erweiterung)

Die Anfrage enthält nicht alle notwendigen Informationen, die der angefragte Server erwartet.

511

Network Authentication Required

(Netzwerk Authentifizierung erforderlich)

Nicht vom angefragten Server, sondern von der Netzwerkinfrastruktur wird mitteilt, dass der Anfrager sich erst authentifizieren muss.

Antworten mit der 511-Statuscode dürfen nicht im Cache gespeichert werden

 

Link Hypertext Transfer Protocol (HTTP) Status Code Registry