CODE - Knacker

Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen


TRAUMSYMBOLE – TRAUMMOTIVE

Oft können wir uns nicht an das Geträumte am Tag oder in der Nacht nicht erinnern und behaupten dann, dass man selten oder überhaupt nicht träume. Tatsächlich ist es aber so, dass während der Nachtruhe bis zu sechsmal geträumt wird, am meisten während der REM-Phasen (Rapid Eye Movement), die mit schnellen Augenbewegungen einhergeht. Der wach durchlebte Tag wird im Traum in irgendeiner Form weitergelebt wobei den Träumer umgebende Reize (Geräusche, Gerüche, Lichtreflexionen) in die Träume oft mit eingebaut werden. Die Erinnerung an einen Traum ist dann am größten, wenn man unmittelbar danach aufwacht oder geweckt wird.

Das Spektrum der Traumwelt ist groß und spiegelt auch unsere Sehnsüchte, Hoffnungen und Wünsche genauso wieder wie unsere Sorgen, Ängste und Konflikte. So können Träume auch zu Problemlösungen beitragen bzw. als Lebensberatung fungieren. Wesentlich scheint hierbei zu sein, dass man während des Träumens nicht von ablenkenden Einflüssen beeinflusst wird und Unterbewusstes Gelegenheit bekommt nach oben zu gelangen.

Ein oft zitiertes Beispiel ist der Traum des Chemieprofessors August Kekulé, der von einer Schlange träumte, die sich selbst in den Schwanz biss. Dieses Traumerlebnis führte angeblich zur Ringstrukturformel beim Benzol ⌬. Daraus kann gefolgert werden, dass, wenn man sich im Wachzustand mit etwas ausgiebig beschäftigt, in der Schlaf-Traum-Phase die Gedanken hierzu unwillentlich strukturiert und von Ballast bereinigt werden und man ist geneigt zu sagen, das Gedächtnis wird ähnlich der Vorgehensweise wie bei einer Computerfestplatte vom Datenmüll des Tages bereinigt und defragmentiert.

Wenngleich Träume mal als angenehm, mal als realitätsfremd, unlogisch und bizarr oder aber auch als beängstigend (Albträume) wahrgenommen werden, so scheinen sie jedoch mehr oder wenig lebensnotwendig zu sein. Folteropfer sowie Testpersonen, die wiederholt in den Traumphasen geweckt wurden, neigten zu aggressivem Verhalten, Konzentrationsschwierigkeiten, bis hin zu ernsten psychischen Störungen.

 

Es ist gar nicht so abwegig, dass uns Träume Fingerzeige geben oder uns zu Lösungen in unserer Privat- und Arbeitswelt verhelfen. Die von unserem kontrollierten, von Vernunft bestimmten Willen am Tag gehemmten Gedanken, sind in der Nacht von dieser Kontrolle losgelöst und die "grauen Zellen" können jetzt ungehemmt in unseren verborgenen geistigen Tiefen arbeiten und sich letztendlich für uns als hilfreich erweisen.
Daher am besten für den Fall des Erwachens ein Diktiergerät oder Schreibutensilien für die unmittelbare Dokumentation in Stichworten zur Analyse am folgenden Morgen in Greifnähe bereitlegen.

 

Hier eine Auswahl der meistgeträumten Symbole in den Ausflügen unserer nächtlichen Parallelwelt.
Symbol/Motiv/
Ereignis
Deutungshinweis - Traumdeutung (Oneiromantie)
ZähneZähne

Weiße gesunde Zähne stehen für Erfolg und materielle Gewinne.

Lockere oder ausfallende Zähne symbolisieren einen Vitalitätsverlust sowie die Furcht, nicht mehr attraktiv und begehrenswert zu sein.

Dieser Traum sagt uns, dass wir bewusst "mehr Zähne zeigen" sollen.

Tod, SterbenTod, Sterben

Wer vom eigenen Tod oder dem Sterben träumt, muss keine Angst um sein Leben haben. Es ist eher so, dass mit einer Veränderung im Berufsleben, oder in einer Beziehung zu einer nahestehenden Person zu rechnen ist.

Auch die Beendigung eines Lebensabschnittes oder die Aufgabe liebgewonnener Gewohnheiten spiegelt sich oft in Träumen von Tod, Sterben und Begräbnis wider.

Das man als Folge von Todesträumen besonders lange Leben wird, wie manche Traumdeuter prophezeien, ist wohl eher ein Mythos.

WasserWasser

Wer vom Ertrinken träumt, scheint vor gegenwärtigen Aufgaben überfordert zu sein. Gleiches gilt auch für Träume von tosendem Wasser. Schwimmt oder befindet sich der Träumende in klarem ruhigen Wasser deutet dieses auf einen ausgeglichenen Gemütszustand hin. Wellen schlagendes Wasser kündigt stürmische Zeiten an.

FliegenFliegen

Beim selber fliegen besteht unbewusst der Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit.

Es kann aber auch ein Hinweis auf Realitätsverlust sein - man ist abgehoben und ein unverhoffter "Absturz" kann die Folge sein.

AutosAutos

Sitz man selbst am Steuer, hat man das Leben fest im Griff. Als Beifahrer überlässt man die Kontrolle anderen Mitmenschen.

Wenn man in seinen Träumen verzweifelt das geparktes Auto sucht, ist dieses ein Indiz für Unzufriedenheit und Unglücklichsein.

HaareHaare

So wie bei Träumen von Zahnausfall oder der Verlust anderer Körperteile, spiegelt Haarausfall die von Angst vor dem Alter wider, die mit Einbußen bei der Männlichkeit oder Weiblichkeit einhergeht.

Ähnlich beurteilen wir auch im Wachzustand unsere Haarpracht vor dem Spiegel. Sind die erstehen grauen Haare zu sehen oder die Geheimratsecken treten immer deutlicher hervor, assoziieren wir diese biologischen Vorgänge ebenfalls mit Attraktivitätsverlust, Alterung und Vitalitätseinbußen.

BabysBabys

Die Sehnsucht nach Geborgenheit offenbart sich oft in Baby- oder Kleinkinderträumen.

Wenn tagsüber Gedanken und Gespräche oft vom Nachwuchs handeln, ist es nicht verwunderlich, dass sich diese intensiven Wünsche in Träumen wiederfinden.

FeuerFeuer

Feuer in Träumen steht allgemein für drohende Gefahr und Zerstörung mit anschließenden Neubeginn.

FallenFallen

Allgemein mangelndes Selbstvertrauen und die Angst, gewissen Anforderungen im alltäglichen Leben nicht gewachsen zu sein.

Angeblich wacht man immer auf bevor man aufschlägt. Und dann ist man sichtlich erleichtert, dass es nur ein Albtraum war.

Bei wiederholt vorkommenden Fallträumen mit aufschreckendem Erwachen kann unter Umständen auch eine ärztlich abzuklärende Herz-Kreislauf-Instabilität die Ursache sein.

FliehenFliehen

Im Traum läuft der Träumer vor unangenehmen Geschehnissen, Problemen, Gefühlen oder Kontrollen weg. In der Annahme zu versagen, will er sich einer Verantwortung oder bevorstehenden Entscheidung entziehen.