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Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen

INVALIDITÄTSGRADE

Wenn ein Unfall in Haushalt oder Verkehr zu einer dauerhaften geistigen oder körperlichen Beeinträchtigung führt, wird vom Arzt bzw. Versicherer der Verlust bzw. die Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit in einen Invaliditätsgrad eingestuft, der dann als  Bemessungsgrundlage für die Invaliditätsleistung führt.

 

Allgemeine Unfall-Versicherungsbedingungen (AUB 2010)
des GDV - Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft e.V., Stand Juni 2015
(individuelle Vertragsabweichungen, in der Regel Leistungsverbesserungen wie die Berücksichtigung des Verlustes oder der Funktionsuntüchtigkeit innerer Organe, sind möglich)
Art des Verlustes oder der Einschränkung Invaliditätsgrad
Arm 70 %
Arm bis oberhalb des Ellenbogengelenks 65 %
Arm unterhalb des Ellenbogengelenks 60%
Hand 55 %
Daumen 20 %
Zeigefinger 10 %
anderer Finger   5 %
Bein über der Mitte des Oberschenkels 70 %
Bein bis zur Mitte des Oberschenkels 60 %
Bein bis unterhalb des Knies 50 %
Bein bis zur Mitte des Unterschenkels 40 %
Fuß 40 %
große Zehe   5 %
andere Zehe   2 %
beide Augen 100 %
Auge 50 %
Gehör auf beiden Ohren 60 %
Gehör auf einem Ohr 30 %
Geruchssinn 10 %
Geschmackssinn   5 %
Bei Teilverlust oder teilweiser Funktionsbeeinträchtigung gilt der entsprechende Teil des jeweiligen Prozentsatzes.

(Für andere Körperteile oder Sinnesorgane bemisst sich der Invaliditätsgrad danach, inwieweit die normale körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit insgesamt beeinträchtigt ist. Dabei sind ausschließlich medizinische Gesichtspunkte zu berücksichtigen)

 

Invaliditätsgrad × Bewegungseinschränkung oder Teilverlust in %

 = Invalidität

100