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Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen


TFT-BILDSCHIRME - PIXELFEHLER

TFT = Thin Film Transistor-Bildschirme (Dünnfilm-Transistor-Bildschirme) sind eine besondere Form der LCD = Liquid Crystal Displays und arbeiten mit aktiv selbstleuchtenden Flüssigkristallen.

Diese praktisch flimmerfreien und Strom sparenden Flachbildschirme bestehen aus Millionen von Flüssigkristallzellen (Transistoren), die bei einer angelegten elektrischen Spannung einzeln angesteuert werden. Jeder einzelne Bildpunkt (oder Pixel = Picture Element) kann somit gezielt ein- und ausgeschaltet werden.

Die DIN EN ISO-Norm 9241-307 regelt neben dem Blickwinkel und der Reflexion auch die Anzahl der zulässigen Pixel- oder Leuchtpunktefehler (fehlerhafte Transistoren) pro 1 Million Pixel und unterscheidet hierbei 5 Fehlerklassen. Klasse 0 ist nach dieser Norm fehlerfrei - Klasse IV kennzeichnet die schlechteste Display-Qualität.

 

Pixel-Fehlerklasse Typ 1
ständig helle Pixel
Typ 2
ständig dunkle Pixel
Typ 3
Defekte der 3 Subpixel (Farbdefekt)
rot, grün, blau  Pixel (rot, grün, blau).
0 0 0 0
I 1 1 bis 5
II 2 2 bis 10
III 5 15 bis 50
IV 50 150 bis 500

Als handelsüblicher Standard gilt die Klasse II. In dieser Klasse sind pro 1 Million Pixel maximal 2 vollständig weiß leuchtende Pixel, 2 nicht leuchtende Pixel und 10 defekte Subpixel zulässig.
Zur Verdeutlichung: Ein 17″-TFT besteht aus 1,31 Mio. Pixeln (1.280 × 1.024).

 

Bei Computer-Monitoren oder Bildschirmen wird, abgesehen von der gesetzlichen Verpflichtung die Maße in cm anzugeben, die Bildschirmdiagonale oft weiterhin in der Maßeinheit Zoll (″) angegeben. 1″ = 2,54 cm. Ein 15″- Monitor hat somit eine Bildschirmdiagonale von 38,1 cm (17″ = 43,2 cm, 19″ = 48,3 cm, 21″ = 53,3 cm).

 

Von der Standardauflösung 640 × 480 VGA (Bildformat 4:3, 256 Farben) werden alle anderen Auflösungen abgeleitet.
Standard – Bezeichnung (Auswahl) Auflösung in Pixel
Horizontal × Vertikal
Bildformat
Breite:Höhe
QVGA – Quarter Video Graphics Array 320 × 240 4:3
WQVGA – Wide Quarter Video Graphics Array 432 × 240 9:5
HVGA – Half Video Graphics Array 480 × 320 3:2
VGA – Video Graphics Array (Ausgangsgröße) 640 × 480 4:3
SVGA – Super Video Graphics Array 800 × 600 4:3
XGA – Extended Graphics Array 1.024 × 768 4:3
WXGA – Wide Extended Graphics Array 1.280 × 768 5:3
SXGA – Super Extended Graphics Array 1.280 × 1.024 4:3
WSXGA – Wide Super Extended Graphics Array 1.600 × 900 16:9
UXGA –  Ultra Extended Graphics Array 1.600 × 1.200 4:3
HD1080 High Definition (Full HD) 1.920 × 1.080 16:9
WUXGA – Wide Ultra Extended Graphics Array 1.920 × 1.200 16:10
QXGA – Quad Extended Graphics Array 2.048 × 1.536 4:3
QSXGA – Quad Super Extended Graphics Array 2.560 × 2.048 5:4
QUXGA – Quad Ultra Extended Graphics Array 3.200 × 2.400 4:3
UHD 4K – Ultra High Definition (4K) 3.840 × 2.160 16:9
WQUXGA – Wide Quad Ultra Extended Graphics Array 3.840 × 2.400 16:10
WUHD – Wide Ultra High Definition (5K2K) 5.120 × 2.160 21:9
UHD+ – Ultra High Definition Plus 5.120 × 2.880 16:9
WHSXGA – Wide Hex Super Extended Graphics Array 6.400 × 4.096 25:16
FUHDK – Full Ultra High Definition (8K) 7.680 × 4.320 16:9
QUHD – Quad Ultra High Definition (16K) 15.360 × 8.640 16:9

 







 

 

 

Seitenverhältnis =

Pixelanzahl =

Pixeldichte =

Displaystandard =

 

TFT-Größen im Vergleich
Monitor-Größen im Vergleich (Auswahl)

 

In der weiteren Entwicklung erobern selbstleuchtende Displays den Markt. Hierbei handelt es sich um selbstleuchtende organische Displays mit der OLED-Bildschirmtechnologie (Organic Light Emitting Diode) mit dem Vorteil, dass keine Hintergrundbeleuchtung wie bei LCDs benötigt wird und somit stromsparender sind. Bei dieser Technik ist neben einer besseren Bildwiedergabe auch ein erweiterter Betrachtungswinkel möglich ohne dass es zu Schärfeverlusten und Farbverfälschungen kommt.

 

Sehrichtungs-Bereichsklassen   Blickwinkel - Betrachtungswinkel
I

Multi-User-Display

Der Monitor ist bei beweglicher Kopfposition für mehrere Benutzer innerhalb eines mindestens 80°-Kegels geeignet (es sind höchstens 180° möglich) ohne dass es zu Einschränkungen bei Helligkeit, Kontrast und Farbe kommt.
II Der Monitor ist bei beweglicher Kopfposition aus jeder Position vor dem Monitor für einen oder höchstens einen weiteren Benutzer geeignet.
III Monitor für eine Person mit eingeschränktem Blickwinkel
IV

Single-User-Display

Monitor für eine Person mit stark eingeschränktem Blickwinkel