WALDBRANDGEFAHRENINDEX — WBI
Vom Deutschen Wetterdienst werden während der Monate März bis Oktober täglich aktualisierte Waldbrandprognosen in Form einer fünfstufigen Index-Skala herausgegeben. Zur Indexberechnung dienen hauptsächlich die Mittagsdaten der Lufttemperatur, die relative Luftfeuchtigkeit (r.F.), die Windgeschwindigkeit und die Niederschlagsmengen der letzten 24 Stunden.
Diese Informationen sollen beispielsweise Feuerwerkern beim Abbrennen von Höhenfeuerwerken, Gemeinden bei der Bestimmung von Brenntagen, Forstbehörden bei der Entscheidung über die Sperrung von Wäldern für die Öffentlichkeit, Campern, Pfadfindernoder bei Grillfesten, Osterfeuern und dergleichen gefahrenverhindernde Hinweise auf das Brandrisiko geben.
| Stufe 1 | sehr geringe Gefahr |
| Stufe 2 | geringe Gefahr |
| Stufe 3 | mittlere Gefahr |
| Stufe 4 | hohe Gefahr |
| Stufe 5 | sehr hohe Gefahr |
Quelle Index-Skala: Deutscher Wetterdienst (DWD), 63067 Offenbach
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Ähnlich dem Waldbrand-Gefahrenindex–WBI, warnt der Grasland-Feuerindex–GLFI vor Gefahren, die beispielsweise von trockenen Gräser oder Getreidefeldstoppeln ausgehen.
Denken Sie als Autofahrer daran, dass der Katalysator Ihres Autos sehr heiß wird und wenn dieser auf einer trockenen Wiese, einem Stoppelfeld, auf
trockenem Waldboden oder über getrocknetem Laub geparkt wird, einen Brand mit nicht vorhersehbaren Folgen auslösen kann. Das Gleiche gilt auch
für achtlos weggeworfene Glasflaschen, die möglicherweise als Brennglas fungieren und somit auch einen Brand entfachen können.
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Sie wollen in Waldnähe einen Grill betreiben oder ein offenes Grillfeuer entfachen?
Beachten Sie, daß abhängig von Landes- oder kommunalen Vorschriften Mindestabstände zum Waldrand aufgrund des Funkenfluges einzuhalten sind. Diese betragen üblicherweise 50 bis 100 m.