CODE - Knacker

Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen


FERNSEHTEXT- UND PROGRAMMKURZZEICHEN

In Programmzeitschriften oder in Bildschirmeinblendungen, besonders in Magazin-, Sport- und Nachrichtensendungen werden vermehrt Symbole und Kurzzeichen verwendet, die oft nur Branchenkennern geläufig sind.

Das Kürzel "WR" kann fast jeder deuten, beim Kürzel "CR" wird der eine oder andere sicherlich schon raten müssen. Die immer wiederkehrenden und geläufigsten Symbole und Kurzeichen sind nachstehend mit kurzen Erläuterungen wiedergegeben - nicht nur für Couchpotatos (wörtlich übersetzt: "Sofakartoffeln" -  im übertragenen Sinn diejenigen, die ständig vor der Glotze hocken).

A-, B-, C-Movie A = Film guter Qualität, der aufwändig produziert wurde.
B = einfach gestalteter und produzierter Film
C = Film mit seichter Handlung, ohne Spannung. Billigproduktion.
AD Audio Description - Hörfilm (akustische Bildbeschreibung für Blinde und Sehbehinderte)
ADN Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst
ARD Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland
ASC (Namenszusatz im Nachspann von meistens amerikanischen Filmen) Gewerkschaftlich organisierte Schauspieler, Autoren, Kameraleute, Regisseure, u. a. ACE = American Cinema Editors
ASC = Society of Cinematographers
ASCAP = American Society of Composers, Authors and Publishers
BSC = The British Society of Cinematographers
MPSE = Motion Picture Sound Editors
NABET = National Association of Broadcast Employees and Technicians
Aufz. Aufzeichnung einer Fernsehsendung (Gegenteil: Live-Sendung)
AV Audiovision (Bild- und Toninformation, z. B. Videorecorder)
Benefizsendung Erlös einer Fernsehsendung aus Eintrittskarten und Spenden kommt einer bestimmten Person oder Institution zugute.
BKA Bundeskriminalamt in Wiesbaden
Blockbuster (engl.: "block" für Häuserblock und "to bust" sprengen) Bezeichnung für Filme/Musikstücke mit durchschlagendem Erfolg (Publikumsrenner) und auf das Anstehen der Menschenmenge an der Kinokasse, rund um den Häuserblock, anspielt. Der Begriff "Blockbuster" wird auch in der Pharmaindustrie für den erfolgreichen Absatz eines Medikamentes mit mehr als 1 Mrd. US$ Umsatz im Jahr bezeichnet.
Ursprünglich wurden im 2. Weltkrieg hocheffektive Fliegerbomben als "Blockbuster" ("Wohnblock-Knacker") bezeichnet.
Blue box Projektionsvorrichtung zur Einblendung künstlicher Hintergründe. Üblich bei Nachrichtensendungen oder Filmtricks.
BM Bundesminister
BND Bundesnachrichtendienst
Brutalo Film, in dem viele Brutalitäten gezeigt werden.
Castor engl: cask for storage and transport of radioactive material (Behälter für die Lagerung und den Transport von radioaktivem Material)
Cinemascope Breitwand-Kinofilm, der den oberen und unteren Rand eines 4:3-Bildschirmes nicht ausfüllt.
CR engl.: continental record
DAX® Deutscher Aktienindex (beinhaltet 30 deutsche Standardwerte)
D.C. Director’s cut (Vom Regisseur nach seinen Vorstellungen nachbearbeiteter Film, der oft zusätzliche Szenen gegenüber der Erstfassung enthält)
ddp Deutscher Depeschendienst GmbH in Bonn
DEA Deutsche Erstaufführung
Decoder Verschlüsselt ausgestrahlte Pay-Programme können mit einem Decoder empfangen werden.
DJ Diskjockey; Dow-Jones Index (international maßgebender Aktienindex)
DLNA Digital Living Network Alliance (Ein Standard, der es erlaubt, dass über LAN oder WLAN vernetzte DLNA-Geräte der Unterhaltungselektronik kommunizieren können. So ist es möglich, Fotos, Musik oder Videos von einem PC, Handy, MP3-Player oder einer Digitalkamera auf einen oder mehrere Fernsehgeräte zu übertragen)
DM Deutsche Meisterschaft(en)
Doku-Soap In Szene gesetzte Dokumentarserie
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH in Hamburg
DR Deutscher Rekord
Dramedy Mischung aus Drama und Comedy (Zusammensetzung aus Drama und Comedy)
DTV Digital-TV
DVB-C Digital Video Broadcasting - Cable (Digitales Fernsehen mit Kabel)
DVB-H Digital Video Broadcasting - Handhelds (Digitales Fernsehen für tragbare Geräte)
DVB-S Digital Video Broadcasting - Satellite (Digitales Fernsehen via Satellit)
DVB-T Digital Video Broadcasting - Terrestrial (Digitales Fernsehen mit Bodenstationen/Antenne - am 29.3.2017 abgeschaltet)
DVB-T2 HD DVB-T2 HD (Logo)Digital Video Broadcasting - Terrestrial, 2nd generation (Zweite Generation Digitales Fernsehen mit Bodenstationen/Antenne; Fernsehempfänger muss grundsätzlich den HEVC-Standard unterstützen)
DWD Deutscher Wetterdienst
EA Erstaufführung
EM Europameister(schaft)
E-Musik Ernste (klassische) Musik
EP Europapokal
EPG Electronic Program Guide (elektronischer Programmführer)
ER Europarekord
ESC Eissportclub
ET, OT extra time, over time (Nachspielzeit, Spiel geht in die Verlängerung)
EUROVISION Zusammensetzung aus Europa + Television (Union europäischer Fernsehanstalten)
FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung
FS Fernsehen, Fernseh…
FSF Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (Unabhängige Prüfer entscheiden, zu welcher Sendezeit bestimmte Programme unter Jugendschutzaspekten ausgestrahlt werden dürfen und welche Inhalte unzulässig sind)
FSK FSK ab 12 Jahren freigegebenFreiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft
(Beispiel: FSK 12 = der Film ist für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet und zugelassen)
Link § 14 JuSchG (Jugendschutzgesetz)
FSM Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (Beratung, Verfolgung, Überwachung und Beschwerdestelle von strafbaren und jugendgefährdenden Internetinhalten)
GP Grand Prix (Großer Preis)
G-5 (G-8) Die fünf (acht) größten Industrienationen der Welt.
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, (Italien), Japan, (Kanada), (Russland), USA.
G8; G9 achtjährige Gymnasialzeit; neunjährige Gymnasialzeit
HB Handelsblatt (Düsseldorfer Wirtschaftstageszeitung)
HbbTV HbbTV-LogoHybrid Broadcast Broadband TV (Funktion, die es ermöglicht, Internetdienste mit dem TV-Angebot zu verknüpfen und darzustellen. Voraussetzung ist ein entsprechender Internetanschluss am Fernsehgerät)
HDR High Dynamic Range (Fernsehbilder mit hohem Kontrastumfang, wie aus der digitalen Fotografie bekannt)
HDTV

HDTV (Logo)HDTV High Definition Television (hochauflösendes TV ab 1.920 × 1.080 Pixel)

Ultra HD TV (Logo)UHDTV Ultra High Definition Television (extrem hohe Auflösung ab 3.840 × 2.160 Pixel)

Full HD oder True HD = 1.920 × 1.080 Pixel
QFHD (Quad-Full-HD)
= 3.840 × 2.160 Pixel
4K2K; 4K = 4.096 × 2.160 Pixel
5K3K; 5K, UHD+
= 5.120 × 2.880 Pixel
8K4K; 8K; FUHD (Full-UHD) = 7.680 × 4.320 Pixel
HDTV  720p = 1.280 × 720 Pixel (p = progressive - Vollbildverfahren)
HDTV 1080i = 1.920 × 1.080 Pixel (i = interlaced - Zeilensprungverfahren)
HR Hallenrekord
Interpol Internationale Kriminalpolizeiliche Kommission, Sitz in Paris
IPTV Internet Protocol Television (digitale Fernsehprogrammübertragung via Internet-Protokoll)
live (engl.: Leben) Direktsendung, Originalsendung
KTU Kriminaltechnische Untersuchung (in vielen Krimis verwendete Abkürzung für Spurenuntersuchungen)
LKA Landeskriminalamt
LR 1.920 × 1.080 Landesrekord
MAZ Magnetische Bild- und Tonaufzeichnung, ähnlich einem Heim-Videorecorder.
MdA Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses
MdB Mitglied des Deutschen Bundestages
MdBB Mitglied der Bremischen Bürgerschaft
MdEP Mitglied des Europäischen Parlaments
MdHB Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft
MEP Member of the European Parliament (Europaabgeordneter)
MdL Mitglied des Landtages
MdS Mitglied des Senats
MPEG-H 3D Audio TV-Audio-System, das es erlaubt, das Hörerlebnis zu personalisieren. So kann beispielsweise unter verschiedenen Sprachen ausgewählt werden oder die Lautstärke eines Sportkommentators unabhängig von Umgebungsgeräuschen eingestellt werden
Meteosat METEOSAT (METEOrological SATellite) Europäischer geostationärer Wettersatellit. (noch genauere Vorhersagedaten bietet ergänzend seit 2006 MetOp)
MetOp Meteorological Operational polar satellite (Wetter- und Klimabeobachtungssatelliten-System auf einer Umlaufbahn in 817 km Höhe und 100-minütiger Erdumrundung)
MHP Multimedia Home Platform (interaktives Digitalfernsehen mit Rückkanal über Telefon oder Handy, sozusagen das Fernsehen zum Mitmachen)
MP Ministerpräsident; Member of Parliament (Unterhausabgeordnete im britischen Parlament)
MR Mannschaftsrekord
n. E., i. E. nach/im Elfmeterschießen (bei Fußballspielen)
n. V. nach Verlängerung (bei Fußballspielen)
NVOD Near Video on Demand. Fernsehdienste, bei denen ein Film häufig zeitversetzt gesendet wird - etwa in zehnminütigen Abständen.
Der Fernsehsehkonsument kann somit zu jeder Zeit den gewünschten Film ansehen.
OB Oberbürgermeister
OF Originalfassung
o.G. Ohne Gewähr (Zusatz bei der Nennung von Gewinnzahlen, die zeitlich nach einer öffentlichen Ziehung bekanntgegeben werden)
O.m.U. Original(-fassung) mit Untertiteln
Open-End-Diskussion Das Ende einer Live-Fernsehsendung ist zeitlich nicht festgelegt.
OR Olympischer Rekord
O-Ton Originalton
Pay-TV Gegen Gebühr zu empfangendes, verschlüsseltes Fernsehprogramm. (Decoder notwendig!)
Mit einer Smartcard werden über eine persönliche PIN die abonnierten und gegebenenfalls altersbeschränkten Programme freigeschaltet.
PD Privatdozent; Pressedienst
PG parental guidance (amerik.: nicht jungendfrei)
Pilotsendung Auftaktsendung zu einer neuen Filmserie.
PK Penalty Kick (Elfmeterschießen)
Playback Gesang- oder Soloinstrument eines Interpreten bei gleichzeitiger Wiedergabe der Begleitmusik über einen Tonträger.
PPM Pay-per-Month. Monatliche Abrechnung und Zahlungsweise für Fernsehzusatzdienste.
PPV Pay-per-View. Abrechnung und Zahlung erfolgt pro gesehenen Film oder Sendung.
R Repetition oder replay (Wiederholung eines Filmabschnittes, besonders bei Sportübertragungen)
Red. Redaktion, Redakteur(in)
Remake Neuverfilmung
SC Sportclub; Skiclub; Seglerclub
SDTV Standard-definition television (digitale Standard mit geringer Auflösung von 720 x 576 Bildpunkten ) >>> HDTV
SF-Film Sciencefiction-Film (Phantasiefilm, der in der Zukunft spielt)
Seifenoper (engl.: Daily Soap = tägliche Seife) Rührselige Fernsehserien.
Derartige Programme wurden in den USA früher von der Seifenindustrie finanziert.
Showdown Entscheidungskampf (im Film)
Simultan-Übersetzung Gleichzeitige Übersetzung in mehrere Sprachen.
sitcom situation comedy (humorvolle Fernsehserie; Situationskomödie)
SK Senderkennung; Sportklub; Skiklub; Seglerklub
slowmo engl.: slow-motion (Zeitlupe)
SV Sportverein; Skiverein; Seglerverein; Schwimmverein
SZ Süddeutsche Zeitung in München
Spot Kurze Werbesendung; Punktlicht
TED Kurzwort für das Telefon-Computersystem "Teledialog" oder Telefonischer Ermittlungs-Dienst. (Zählcomputer für telefonische Stimmabgaben)
Telenovela Fernsehroman kubanischen Ursprungs im Serienformat mit oft über hundert Kapiteln, die täglich ausgestrahlt werden. Die Hauptdarsteller sind meistens weiblich.
Trailer Vorschau. Kurzer Ausschnitt aus einem Film oder einer Serie, der die Zuschauer animieren soll, diese komplett anzusehen.
Trilogie Drei Spielfilme, die eine Einheit bilden und jeweils aufeinander aufbauen.
TV Television (Fernsehen); Tennisverein; Turnverein
UA Uraufführung (TUA = Theateruraufführung)
u.d.L.v. Unter der Leitung von …
U-Musik Unterhaltungsmusik (leichte Musik)
UT Untertitel
u.v.a. Und viele andere (Mitwirkende)
Ü-Wagen Übertragungswagen der am Veranstaltungsort eingesetzt werden kann.
VOD Video on Demand. Angebotsform des digitalen Fernsehens, bei der man beliebige Sendungen zu einem beliebten Zeitpunkt individuell bestellen kann.
VPS (engl.: Video Processing System) Video-Programmierungssystem
VR-Technologie VR = virtuelle Realität. (Mit 360-Grad-Kameras aufgenommenes Filmmaterial wird durch spezielle Brillen angesehen und vermittelt mit atemberaubenden Eindrücken das Gefühl, ins Geschehen hineinversetzt zu sein.)
VT Videotext (einblendbare Textinformation bei Wahl der entsprechenden Tafel-Nummer)
Wdh. Wiederholung
WM Weltmeister(schaft)
WP Weltpokal
WR Weltrekord
X-rated movie in englischsprachigen Ländern umgangssprachlich für Pornofilm
3-D-Film   Drei D Dreidimensionaler Film, der einen räumlichen Seheindruck vermittelt
     S/W       s/w Schwarzweiß; tw. s/w = teilweise schwarzweiß
Stereosendung Stereosendung (Tonwiedergabe erfolgt über zwei getrennte Lautsprecher)
Zweikanalton Zweikanalton; 1. Kanal = Originalton, 2. Kanal = Synchronton

Breitbild
Breitbild im Fernsehformat 16:9 entsprechend 1,78:1 (Widescreen) oder im Breitwand-Kinoformat 21:9 entsprechend 2,35:1(Cinemascope) oder im normalen Breitwand-Kinoformat 1,85:1 (Kennzeichnung von DVDs).
Gehörgeschädigt Sendung ist für Gehörgeschädigte geeignet.
Dolby-Stereoton Das Rauschunterdrückungssystem war im Zeitalter der analog aufgezeichneten Musikkassetten allgegenwärtig. Es wurde von Ray Dolby erfunden und hat im Logo das Doppel-D. Digitale Aufzeichnungen wie die auf CD und DVD benötigen keine Rauchunterdrückung mehr.
Dolby®-Stereoton
- Hochwertiges Raumklangsystem (Tonerlebnis wie in einem Kino). Das mehrkanalige Raumklagerlebnis im Dolby-Surround-Format wird um zwei weitere Lautsprecher erweitert, die hinter dem Zuseher platziert werden (Dolby-2.1 bedeutet, dass die Lautsprecheranlage aus 2 Frontlautsprechern und 1 Tieftonlautsprecher besteht. Eine Dolby-5.1-Anlage besteht demnach aus 5 so genannten Satellitenlautsprechern und 1 Tieftonlautsprecher). Kennzeichnung Dolby 5.1 Soundsystem
Dolby®-Digital speichert den Ton digital mit dem vollen Frequenzumfang (bis auf den Tieftonkanal für den Subwoofer) in bis zu sechs verschiedenen Kanälen und bietet damit ein optimales räumliches Klangerlebnis.

Der optimale Sehabstand sollte etwa das 3-fache der Bildschirmdiagonale betragen.
Bei einem 37"-Gerät (37" * 2,54 cm = ca. 94 cm) somit  282 cm.
Oder, Sehabstand in cm /3 = Bildschirmdiagonale in cm.

Bildschirmdiagonale in cm    Sehabstand in cm  Wert eintragen und dann in die leere Zelle klicken.