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Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen


TAG DES BAUMES

In der Vergangenheit als auch in der Gegenwart wurde der Baumbestand auf dem ganzen Erdball durch kurzsichtigen Raubbau, gedankenlose oder beabsichtigte Feuerlegung, schädliche Umwelteinflüsse aber auch durch Krankheiten, stark dezimiert.

Damit sich alle Menschen des ästhetischen, physiologischen als auch des wirtschaftlichen Wertes des Baumes bewusst werden, wird bei uns der 25. April jeden Jahres dem Baum gewidmet.

Dieser, seit dem 25. April 1952 begangene Ehrentag hat sicherlich seinen Ursprung auch in dem besonderen Verhältnis des Menschen zum Baum; dieser wächst höher und lebt länger als er selbst.

Er produziert Sauerstoff für zehn Menschen und filtert pro Jahr bis zu einer Tonne Staub und Ruß aus der Luft.

Mehrere Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, unsere bedrohten Bäume zu retten. Die Embleme bedeutender Schutzgemeinschaften sind  hier wiedergegeben.

Spektakulär in ihren Aktionen ist die Umweltorganisation "Robin Wood". Die Mitglieder dieser Organisation haben beispielsweise durch symbolische Besetzung von Fabrikschornsteinen auf die von hier ausgehenden Schadstoffemissionen aufmerksam gemacht, die ursächlich für den sauren Regen verantwortlich sind.

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. Projekt Wald in Not

Diese beispielhaften Embleme assoziieren Begriffe wie Klimaveränderung, Begünstigung der Bodenerosion wegen wirtschaftlicher Nutzung oder Grüne Lunge.

 

Kuratorium Baum des Jahres: Der Mensch "feiert" den Baum, dessen Krone sich ihm "herzlich" zuneigt.

Die Bäume der Jahre …

2019 Flatter-Ulme
2018 Esskastanie
2017 Fichte
2016 Winter-Linde
2015 Feldahorn
2014 Trauben-Eiche
2013 Wild-Apfel
2012 Europäische Lärche
2011 Elsbeere
2010 Vogel-Kirsche
2009 Berg-Ahorn
2008 Walnussbaum
2007 Waldkiefer
2006 Schwarzpappel
2005 Rosskastanie
2004 Weißtanne
2003 Schwarz-Erle
2002 Wacholder
2001 Esche
2000 Sandbirke
1999 Silberweide
1998 Wildbirne
1997 Eberesche
1996 Hainbuche
1995 Spitzahorn
1994 Eibe
1993 Speierling
1992 Bergulme
1991 Sommerlinde
1990 Buche
1989 Stieleiche

Baum des Jahrtausends:
Ginkgo Biloba

 

Bundeswaldinventur (BWI) 2012

Ein Wald darf sich erst dann Wald nennen, wenn er flächenmäßig mindestens 0,1 Hektar groß und 10 m breit ist.

32 % der Landesfläche sind Waldfläche (11,4 Mio. Hektar)

Im Vergleichszeitraum 2012 zu 2002 betrug die Waldflächenzunahme 0,4 % oder 50.000 Hektar.

Baumartenverteilung der insgesamt etwa 90 Milliarden Bäume: Fichte 25 %, Kiefer 22 %, Buche 15 %, Eiche 10 %, Tanne 2 %, Lärche 3 %, Douglaise 2 %, und Andere 21 %.

Das Durchschnittsalter der Waldbäume beträgt 77 Jahre. (etwa so alt wie Männer in der Bundesrepublik D.)

Brusthöhe ist der Stammdurchmesser  in 1,3 m Höhe.

Der deutsche Wald trägt maßgeblich zum Klimaschutz bei. Er bindet rund 52 Mio. Tonnen Kohlendioxid (CO₂). Das entspricht einer Emissionsminderung von 6 %.

Totholz gehört zum Wald und bietet als Teil der biologischen Vielfalt Besiedelungsraum für Pflanzen, Pilze, Flechten, Insekten, Käfer oder Vögel und dient gleichzeitig als Brutstätte und Nahrungsquelle für Tierarten, die auf zersetzendes oder vermoderndes Holz und Wurzelstöcke spezialisiert sind.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 2014
Totholz
Totholz (hier: künstlerisch gestalteter Wurzelstock)