CODE - Knacker

Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen


WEIHNACHTSBAUMSCHMUCK

Der erste Weihnachtsbaum wurde 1605 in Straßburg aufgestellt. Im Laufe der vielen Jahre wurde der Baum immer reichhaltiger geschmückt. Der Schmuck soll die Ehrung Christi symbolisieren.

 

ADVENTSKRANZ
(Advent = lat.: Ankunft)
Geflochtene Kränze aus Zweigen und Stroh bringen nach einem alten Winterbrauch, den Ringzauber, Segen und wehren Unheil von allem ab, was grün werden und Früchte tragen soll.
Ursprünglich befanden sich auf dem vom Hamburger Theologen 1839 gebauten Holzkranz (ein altes Wagenrad) 19 kleine und 4 große Kerzen, der damit als der Vorläufer des Adventskranzes gilt. In der Folgezeit wurde wegen der unpraktischen Größe die Anzahl auf 4 reduziert. Grundsätzlich werden weiße, aber auch Kerzen in den liturgischen Farben verwendet, die entgegen dem Uhrzeigersinn angezündet werden.
Kerze Die erste Kerze symbolisiert die Wiederkunft Christie am Jüngsten Tag.
KerzeKerze Die zweite Kerze symbolisiert die Vorbereitung auf den kommenden Erlöser.
KerzeKerzeKerze Die dritte Kerze steht symbolisch für die Erinnerung an Johannes den Täufer.
KerzeKerzeKerzeKerze Die vierte Kerze symbolisiert die nahende Freude.
ÄPFEL Fruchtbarkeit. Aber auch für das Blut Christi. Dieser ursprüngliche Baumschmuck wurde im Laufe der Industrialisierung durch Christbaumkugeln ersetzt.
BARBARAZWEIG Am 4. Dezember, dem Barbaratag , wird traditionell ein Kirschbaumzweig geschnitten, der idealerweise bis zum Heiligen Abend blühen soll und dann für das folgende Jahr Glück verheißt.
Je nach örtlichem Brauchtum, kann es alternativ auch der Zweig eines anderen Baumes oder Strauches sein.
Hintergrund für diesen Brauch ist, dass der Legende nach die heilige Barbara bei ihrer Gefangenschaft einen vertrockneten Kischzweig ins Wasser stellte, dessen Erblühung sie noch am Tag Ihrer Enthauptung am 4. Dezember 306 noch erleben durfte.
CHRISTSTOLLEN Und der in der Vorweihnachtszeit so beliebte und nicht wegzudenkende Christstollen symbolisiert das in Windeln gewickelte Christkind.
ENGEL Die Boten Gottes sind Vermittler zwischen Himmel und Erde.
GESCHENKPÄCKCHEN Erinnerung an die Gaben der Heiligen Drei Könige.
GLOCKEN symbolisieren allgemein Frieden und warnen vor Gefahren (Unglücksverhüter).
Am Heiligen Abend rufen sie zur Bescherung.
   
KERZEN symbolisieren die Sonnenwendlichter. Sie stellen auch Sonne, Mond und Sterne dar.
KUGELN Ewigkeit und Vollkommenheit. Das Himmelsgewölbe.
LAMETTA symbolisiert die vom Tannenzweigen herunterhängenden Eiszapfen.
MARIENKÄFER Sie sind die Lieblingstiere der Mutter Gottes und verheißen frohe Botschaften vom Himmel.
NÜSSE Langlebigkeit.
PÄCKCHEN Sie stehen für Nächstenliebe und Hingabe.
   
STERNE Allgemein symbolisieren sie Hoffnung und günstiges Schicksal. Die mit einem Stern geschmückte Tannenbaumspitze soll an den Stern von Bethlehem erinnern.
STROHHALME erinnern daran, dass das Christuskind auf Stroh in der Krippe lag.
TANNENZAPFEN Allgemein sind diese als Fruchtbarkeitssymbol zu deuten. Ähneln diese eher einem Eiszapfen, so symbolisieren sie den Winter.
TROMPETEN Sie verkünden gute Neuigkeiten. Gleichzeitig erinnern sie an den alten Brauch, mit viel Getöse die bösen Geister auszutreiben.
VÖGEL Eulen: Weisheit.
Käfigvögel: Häuslichkeit.
Pfauen: Ihr schillerndes Gefieder erinnert an die Pracht des Nachthimmels.
Störche: bringen Glück und Kinder. Sie sind Frühlingsboten.
Tauben: Frieden und Vergeistigung.
WEIHNACHTSBAUM Der Weihnachtsbaum steht für die Wintersonnenwende, das Neue Jahr und den Neubeginn. Es ist der Baum der Widergeburt und Unsterblichkeit.
Der Weihnachtsbaum hat seinen Ursprung bereits in vorchristlicher Zeit bei den Germanen, die zur Zeit der Wintersonnenwende ihre Häuser mit immergrünen Zweigen schmückten und diesen Tag als "Tag des Lichts" feierten.
Die Ø-Höhe der geschlagenen bzw. gekauften Weihnachtbäume beträgt 164 cm.
Als besonders beliebter Weihnachtsbaum steht in deutschen Wohnzimmern die Nordmanntanne mit ihrer tiefgrünen Farbe. Sie zeichnet sich neben langer Haltbarkeit, dem üppigen, pyramidenartigen Wuchs noch dadurch aus, dass die Nadeln fest sitzen und kaum stechen.
Danach folgen in der Beliebtheit Blaufichten, sonstige Fichten und Edeltannen.

Wann ist ein Baum noch frisch?
Er sollt schwer sein - dann enthält er noch viel Wasser.
Die Schnittfläche muss noch hell sein - keine dunklen Stellen oder Verharzungen.
Die Nadeln müssen festsitzen.
Vor dem Aufstellen nochmals ein kleines Stück absägen und in der Folgezeit auf ausreichenden Wasservorrat achten, der regelmäßig zu erneuern ist.

WEIHNACHTSGURKE Anstelle einer Baumkugel wird eine kleine Glas- oder Kunststoffgurke zwischen den Zweigen versteckt. Wer als Erstes die Weihnachtsgurke findet, bekommt ein Extrageschenk. Dieses Suchspiel ist besonders bei Kindern beliebt.

 

Das Christkind und den Weihnachtsmann – es gibt sie doch. Hier die Wunschzetteladressen:
(mit Absender versehene Briefe werden in der Regel beantwortet, ggf. Rückporto beilegen)
An den
Weihnachtsmann
Weihnachtspostfiliale
16798 Himmelpfort
An das Christkind
Postfach 10 01 00
21709 Himmelpforten
An den
Weihnachtsmann in Himmelsthür
31137 Hildesheim
An den
Weihnachtsmann in Nikolausdorf
49681 Garrel
An das Christkind
51766 Engelskirchen
An den Weihnachtsmann
St. Nikolaus
66352 Großrosseln
An das Christkind
Kirchplatz 3
97267 Himmelstadt