CODE - Knacker

Lexikon der Codes - Symbole - Kurzzeichen


ZAHLEN VON FORMAT

1,73 m² Standard-Körperoberfläche Im klinischen Umfeld ist die Köperoberfläche = Hautfläche für die optimale Dosierung von Flüssigkeiten und Medikamenten sowie für die Berechnungen der Nierenfunktionsleistung von Bedeutung.
Als Standard wird eine Körperoberfläche von 1,73 m² zugrunde gelegt. Dieser standardisierte Wert berücksichtigt jedoch nicht die individuelle Schwankungsbreite von Körpergewicht und Körpergröße. Für genauere Berechnungsanforderungen wird u. a. die folgende Formel herangezogen:

DuBois-Formel: KOF = 0,007184 x Größe [cm]0,725 x Gewicht [kg]0,425

Körpergröße (cm) und Gewicht (kg) eintragen.
Kommabetrag mit Punkt eingeben! (z. B. für 175,5 = 175.5)


Größe (cm) Gewicht (kg)


 =   

3,14159...

Ludolfsche Zahl (Pi)

Kreisumfang:  u = π * d

Fläche: A = π * r²

Kugeloberfläche: 4π *r²

Die Ludolfsche Zahl bezeichnet das Verhältnis von Kreisumfang zu Kreisdurchmesser angibt ( = 3,1415 9…). Die Stellen hinter dem Komma sind unendlich. Es soll leistungsfähige Computer geben, die unentwegt mit der Berechnung der Kreiszahl π beschäftigt sind. Mehrere Billionen Nachkommastellen sind es inzwischen schon. In der täglichen Praxis reichen bereits um die zehn Nachkommastellen. Die sich ergebenden Abweichungen liegen dann nur noch bei einem Bruchteil eines Millimeters.

Und warum wurde der 14. März zum internationalen Pi-Tag erklärt. Ganz einfach: So wie die amerikanische Datumsschreiweise 3/14 für 14.3. beginnt auch die Zahl Pi, die von den Verehrern dieser Zahl als Symbol für das Unergründliche gilt.

IPv6

Internet Protocol
Version 6

Mit der Umstellung von IPv4 auf IPv6 ist die Vergabe von annähernd ≈ 340 Sextillionen unterschiedlichen IP-Adressen möglich.

2128 = 340.282.366.920.938.000.000.000.000.000.000.000.000

72 °C

Kerntemperatur

Um durch krankmachende Keime wie Salmonellen oder Kolibakterien belastete Lebensmittel nicht gesundheitlich geschädigt zu werden, müssen nach einer Empfehlung des BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) diese bei der Zubereitung auf mindestens 72 °C für 2 Minuten erhitzt, gekocht, gebraten oder durchgegart werden. Maßgeblich für eine zuverlässige Keimabtötung ist immer die Kerntemperatur.
Diese Erhitzungsregel ist besonderes bei den sogenannten
YOPIs [young (jung), old (alt), pregnant (schwanger), immunosuppressed (immunsupprimiert)]
peinlichst zu befolgen, da diese Personengruppen besonders empfindlich auf keimbelastete Nahrungsmittel reagieren.

100 bpm

beats per minute (bpm)

Schläge pro Minute (BPM)

 

Frequenz 100 bpm

Bei einem Wiederbelebungsversuch muss nach Absetzen des Notrufs unverzüglich die HLW (Herz-Lungen-Wiederbelebung) durch

30 × drücken - 2 × beatmen - 30 × drücken usw.

in einer gleichmäßigen Frequenz von 100 × pro Minute ausgeübt werden um den gewünschten Reanimierungserfolg zu erreichen. Von Laien wird diese lebensrettende Maßnahme oft zu langsam oder zu schnell ausgeführt.

(Quelle: Auszug aus den Leitlinien zur Reanimation 2010 des European Resuscitation Counc

Es sollen eine Kompressionstiefe von mindestens 5 cm und eine Druckfrequenz von mindestens 100 Kompressionen/min erzielt werden. Nach jeder Kompression ist der Brustkorb vollständig zu entlasten; Unterbrechungen der Herzdruckmassage sind zu minimieren. Trainierte Helfer sollen außerdem im Kompression-Ventilation- (CV-)Verhältnis von 30:2 beatmen.)

Als geeigneter Anhaltspunkt für eine Herzdruckmassage gilt das Tempo mit 103 bpm der Musiktitel "Styin' Alive" (übersetzt: "Am Leben bleiben") von den Bee Gees, so die Erkenntnis des amerikanischen Forschers Dr. David Matlock.
Wer diesen Diskohit im Kopf hat, handelt beim Wiederbelebungsversuch im optimalen Rhythmus.

100 Tage Das ist die Zeitspanne nach der Politiker, Manager, Beförderte oder neu eingestellte Mitarbeiter in deren neuen Position unter besonderer Beobachtung stehen. Die Zeit dieser Orientierungsphase gilt als "Schonfrist" und erst im Anschluss gilt der Amtsinhaber für sein Handeln im neuen Aufgabengebiet als wirklich verantwortlich.

Die gleiche Zeitspanne von 100 Tagen gilt auch, um eine neue Tätigkeit oder Gewohnheit zu verinnerlichen. So werden beispielsweise sportliche Aktivitäten oder Ernährungsumstellungen nach 100 Tagen nicht mehr von bewussten und gezielt ausgeführten Aktivitäten, sondern aufgrund disziplinierter Wiederholungen oder Rituale zur unbewussten Routine und Gewohnheit. Das neue Handeln ist sozusagen in Geist, Fleisch und Blut übergegangen.

9.192.631.770

Schwingungen
pro Sekunde

1 Sekunde ist etwa der 86.400ste Teil des mittleren Sonnentages (86.400 : 24 Stunden : 60 Minuten : 60 Sekunden).

Da sich die Erde nicht gleichmäßig dreht ist diese Sekundendefinition zu ungenau.

Daher wurde im internationalen SI-Basiseinheitensystem die Sekunde von den periodischen Schwingungen der Caesiumatome abgeleitet und wie folgt definiert:

Die Sekunde ist das 9.192.631.770-fache der Periodendauer der dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entsprechenden Strahlung.

Und genau diese konstanten Schwingungen bilden die Basis für den Betrieb der Caesium-Atomuhren wie die der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig.

Φ 1,618...

Goldener Schnitt

Wenn sich der kleinere Teil einer Strecke (a) zum größeren Teil einer Strecke (b) gleich verhält wie der größere Teil einer Strecke (b) zur Gesamtstrecke (a+b), dann ist vom Goldenen Schnitt die Rede.

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<—————— a =61,8 %——————><——— b =38,2 %———>

<———————————— (a+b) = 100 %   ————————————>

a/b = (a+b) /a  oder  a/b = Φ 1,6180339887

 

Berechnet Längen, die dem Goldenen Schnitt entsprechen

a: b: a+b:

Die Teilung wird als harmonisch empfunden und ist oft in der Natur vorzufinden.  Die Erkenntnis dieses idealen proportionalen Verhältnisses wird auch gerne in Technik, Architektur, Mode oder Kunst angewendet.

Link Goldener Winkel bei Ziffernblätter von Analoguhren

9,81 Fallbeschleunigung g   Mit der Fallbeschleunigung, auch Gravitationsbeschleunigung genannt, wird ein frei fallender Körper speziell auf der Erdoberfläche mit dem Formelzeichen g beschrieben.

Hierbei gilt der Grundsatz, dass alle Körper unabhängig von deren Masse (ohne Reibung, z. B. in einem luftleeren Fallturm) gleich schnell fallen.

Wegen der unterschiedlichen Erdmassenverteilung beträgt die Fallbeschleunigung in Äquatornähe g ~ 9,78 m/s² und an den Polen
g
~ 9,83 m/s². Die Normfallbeschleunigung wird laut DIN 1305 mit
g
n= 9,806 65 m/s² festgelegt (zum Vergleich: Mondoberfläche g1,62, also etwa ⅙)

 

Beim Menschen sind je nach Dauer und Intensität der Beschleunigungskräfte Bewusstseinstrübungen bis hin zur Bewusstlosigkeit möglich.

Es werden positive und negative Beschleunigungen unterschieden:

+g treten bei Bewegungsrichtung vom Kopf zum Fuß auf (Blut strömt verstärkt in Arme und Beine; Flugzeugstart).
-g treten bei Bewegungsrichtung vom Fuß zum Kopf auf (Blut strömt verstärkt in den Kopf, Augen können herausquellen; Flugzeuglandung, Bungeejumping).


Beispiele bei denen hohe Beschleunigungskräfte auftreten:
1g entspricht der normalen Erdbeschleunigung von 9,81 m/s².
0g Zustand der Schwerelosigkeit
0,5g - 1,6g Passagierflugzeugstart
0,5g PKW
1g Motorrad
4g Raketenstart
4,5g Achterbahn, Querbeschleunigung 1,5g
10g Kampfflugzeug
40g tödlich endendes Schleudertrauma bei Aufprall von >80 km/h
10.000g Tennisballabschlag
15.000g Golfballabschlag

 

Beschleunigung Effekt
unter 3g Meistens kein Effekt
3-4g Zunehmende Trübung des Gesichtsfeldes (Grey-out)
3,5-4,5g Einschränkung des Gesichtsfeldes (Röhrensehen, Tunnelblick) wegen der eingeschränkten Blutversorgung der Netzhaut
4-5g Kompletter Verlust des Sehens (Black-out)
4,5-6g Eintritt der Bewusstlosigkeit (individuell verschieden) G-Lock (gravity-induced loss of consciousness)
Quelle: Tabelle der Toleranzgrenzen aus "Flugmedizin und Flugpsychologie für die Privatpilotenausbildung", Hinkelbein, Dambier, 1. Auflage, Januar 2007, aeromedConsult Hinkelbein Dambier GbR, 76771 Hördt
Gravitation   =     Meter pro Quadratsekunde

Wert (Komma = Punkt) eintragen und dann in die leere Zelle klicken.

2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, 23, 29, 31, 37, 41, 43, 47, 53, 59, 61, 67, 71, 73, 79, 83, 89, 97, 101, 103, 107, 109, 113, 127, 131, 137, 139, 149, 151, 157, 163, 167, 173, 179, 181, 191, 193, 197, 199, …

Primzahl

Eine Primzahl ist eine natürliche Zahl, die größer als 1 und nur durch sich selbst und durch 1 teilbar ist.

Nach dieser Definition sind alle Primzahlen, mit Ausnahme der 2, ungerade Zahlen.

Der Begriff Primzahl bedeutet "erste Zahl" und wird abgeleitet vom Lateinischen "numerus primus".

Bisher wurde weder von Mathematikern noch Physikern eine Formel, ein Muster oder eine Gesetzmäßigkeit in der Abfolge für alle bekannten (von unendlich vielen, was schon der griechische Mathematiker Euklid bewies) Primzahlen gefunden. Einige Wissenschaftler sehen in der Entschlüsselung sogar eine elementare Bedeutung für die Entstehung des Universums an.

Einen praktischen Nutzen über das Wissen von Primzahlen findet seit einigen Jahren in der Datenverschlüsselung Anwendung.

TFR 2,08

Demografische Zahl (TFR =

Total Fertility Rate =
Reproduktionsrate, Geburtenrate)

Um der Überalterung in Deutschland entgegenzuwirken, sind pro Frau durchschnittlich etwa 2,1 Kindergeburten notwendig. Im Jahr 2010 wurden nur 1,39 Kinder pro Frau geboren.

Das bedeutet: Soll die Einwohnerzahl Deutschlands nicht sinken, sind unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Sterberate und gleich hohen Zu- und Abwanderungsbewegungen 2,08*) Geburten pro Frau erforderlich.

Laut Erhebungen der statistischen Ämter des Bundes und der Länder betrug 2009 die Gesamteinwohnerzahl 81.802.257, das sind 229 Einwohner pro Quadratkilometer bei einer Gesamtfläche von 357.125 km².

*) Der Wert ist nicht exakt 2, da auf 100 männliche Geburten nur 96 weibliche Geburten kommen.

20 (besser 30) Sekunden So lange sollte man sich nach einer Empfehlung des Bundesamtes für Risikoschutz BfR die Hände mit Seife unter fließendem Wasser mindestens waschen und anschließend gründlich abtrocknen. Nur dann können anhaftende Keime deutlich reduziert werden.
Daher Händewaschen …
► nach jedem Toilettenbesuch
► nach dem Wechseln von Windeln
► nach Kontakt mit Haustieren bzw. deren Utensilien
► nach dem Niesen oder Nase putzen
► nach Kontakt mit Abfällen
► vor der Zubereitung von Speisen
► sofort nach Umgang mit rohem Fleisch, Geflügel und Ei
► nach dem Putzen von Gemüse
► vor dem Essen

299.792.458 m/s

Lichtgeschwindigkeit im Vakuum

E = m c 2 ist die wohl bekannteste Formel der Welt.

Albert Einstein beschrieb bereits 1905 mit dieser Formel die Äquivalenz von Masse (m) und Energie (E) und bedeutet, dass sich Materie und Strahlung unter bestimmten Bedingungen ineinander umwandeln lassen.

In jeder Art von Masse (z. B. Steine, Holz, Kohle, Wasser, Uran) steckt eine enorme Energiemenge, die, könnte man sie nur nutzen, mit nur wenigen Tonnen Materie die gesamten Energieprobleme auf Dauer weltweit lösen könnte. Mit den gegenwärtigen Technologien sind zur Umwandlung allerdings die erforderlichen extrem hohen Temperatur- und Druckverhältnisse nicht erreichbar.

So steckt beispielsweise in 1 kg Heizöl bei der bisher üblichen Verbrennung lediglich die Energie von etwa 10 kWh.
Nach der Einstein’schen Formel sind potentiell bei einer vollständigen Umwandlung etwa 24,965 Milliarden kWh Energie vorhanden und dafür ist die beachtliche Größe von c² (Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat) verantwortlich.

Beispiel für 1 kg beliebige Materie (PJ = Peta-Joule):

1 kg * (299.792.458 m/s)² = 89,876 PJ /3,6 = 24,965 Milliarden kWh

 

Einstein - 100 Jahre Relativitätstheorie (2005)