MEDIZINISCHE FACHABKÜRZUNGEN

wie sie in der Literatur, in Gutachten, auf Rezepten und in der Arztpraxis verwendet werden. Der Äskulapstab gilt allgemein als Symbol der Heilkunde.

In früheren Zeiten galt die ungiftige und harmlose, auch teilweise in Deutschland vorkommende Äskulapnatter bei den Griechen und Römern wegen ihrer angeblichen Heilkraft als heilig.

Dargestellt wurde sie immer um einen Stab geringelt in der Hand des Gottes der Heilkunde, Äskulap.

 A bis KÄskulapstab  >>> L  bis Z

AA Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall infolge einer Störung es Immunsystems)
ABDM Ambulante Blutdruckmessung (über 24 Stunden)
ACVB Aorto-Coronarer Venen-Bypass (Umgehungskreislauf zwischen Hauptschlagader und einer Herzkranzarterie bei einer Gefäßverengung)
AD Atopische Dermatitis (neuer Begriff für "Neurodermitis")
ADHD Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitäts-Disposition (Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörung insbesondere bei Kindern)
ADI acceptable daily intake (duldbare, tägliche Aufnahmemenge von Nahrungsmittel-Zusatzstoffen. Im deutschen Sprachraum auch TDA = tägliche duldbare Aufnahmemenge. Bei lebenslanger täglicher Aufnahme bis zum festgesetzten Grenzwert sind keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu befürchten. Die aufgrund von Langzeitstudien ermittelten Grenzwerte werden aus Sicherheitsgründen oft nur mit einem hundertstel festgesetzt)
ADS ; ADHS Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörung insbesondere bei Kindern)
ADT abdomino-transversaler Durchmesser (Durchmesser der Leibeshöhle)
AGW Arbeitsplatzgrenzwert i.S. der Gefahrstoffverordnung - GefStoffV § 3 (6) - Bis 31.12.2004 MAK-Wert
AHB Anschlussheilbehandlung (REHA-Maßnahme)
AHP Anhaltspunkte (zur Feststellung des Grades der Behinderung)
AIDS acquires immunodeficiency syndrome (erworbenes Immundefektsyndrom)
AIP ; AiP Arzt im Praktikum (bis Oktober 2004)
ak. akut (schnell und heftig verlaufende Krankheiten oder Schmerzen)
ALS Amyotrophe Lateralsklerose (Das erkrankte Nervensystem verursacht Muskelschwäche und Muskelschwund und führt zur Lähmung des ganzen Körpers)
AMD Altersabhängige Makuladegeneration (Augenerkrankung im Alter mit fortschreitendem Sehverlust, bedingt durch Netzhautzerstörung im Bereich des Scharfsehens)
ANV Akutes Nierenversagen
AO Ambulante Operation (Tageschirurgie)
AP Anstaltspackung (oder Klinikpackung); Angina pectoris
App. Appendizitis (Wurmfortsatzentzündung = Blinddarmentzündung)
ASS Acetylsalicylsäure
(Bestandteil vieler schmerzstillender, fiebersenkender und entzündungshemmender Medikamente. Beugt bei kontrollierter Verabreichung der Arterienverkalkung vor) Wichtig! Darf Kindern unter zwölf Jahren nicht verabreicht werden, da das Reye-Syndrom ausgelöst werden kann.
AT Adenotomie (operative Entfernung von Rachenmandelwucherungen = Polypen)
AU Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (gelber Schein)
Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, so ist die AU-Bescheinigung spätestens am nächsten Werktag vorzulegen (§ 5 EFZG - Entgeltfortzahlungsgesetz).
Daraus folgt: Wer an einem Freitag krank wird, muss spätestens am Montag einen Arzt aufsuchen um ein Attest über das Bestehen der AU zu erhalten. Das Gesetz spricht also von Kalendertagen und nicht von Arbeitstagen.

Im Übrigen muss oder darf ein Arzt nicht bei jeder Krankheit eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Auch wenn jemand krank ist kann er trotzdem arbeitsfähig sein. Hier ist ein Arzt an die Regelungen in den Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien gebunden.

Achtung! Das Original ist für die zuständige Krankenkasse bestimmt. Dieses enthält den ICD-Diagnosecode, der Auskunft über die zugrunde liegende Erkrankung gibt.
Der Durchschlag, "gelbe Schein", ist für den Arbeitgeber bestimmt. Hier ist der ICD-Diagnosecode nicht vermerkt.

aut idem lateinisch: "oder das Gleiche".
Anweisung auf Rezepten. Dem Apotheker bleibt es überlassen, statt des verordneten Medikamentes ein anderes mit gleichen Wirkstoffen (so genannte Generika) auszuhändigen.
AV-Block Atrioventrikulärer Block
(verlangsamte Herzfrequenz der Reizleitung zwischen
Herzvorhof und Herzkammer)
AVK ; pAVK Arterielle Verschlusskrankheit; periphere arterielle Verschlusskrankheit
(Sammelbegriff für Durchblutungsstörungen, besonders im Ober- und Unterschenkel. Bekannt als "Schaufensterkrankheit", da die erkrankte Person infolge des Schmerzes alle 200 bis 300 m stehen bleiben muss)
Stadium I: Arterienverengung beträgt 50 - 70 %; kaum Beschwerden.
Stadium IIa: Beinschmerz bei mehr als 200 m Gehstrecke.
Stadium IIb: Beinschmerz bei weniger als 200 m Gehstrecke.
Stadium III: Beinschmerz auch in Ruhe.
Stadium IV: Arterien sind soweit verengt, dass das Gewebe an den Füßen nicht mehr genügend versorgt werden kann. Das Gewebe verfärbt sich an den betroffenen Stellen blauschwarz und stirbt ab. Amputation ist die Folge.
AZ Allgemeinzustand
A-Zellen Insulin bildende Zellen der Bauchspeicheldrüse
BAK Blutalkoholkonzentration(zur Feststellung der Fahruntüchtigkeitsgrenze)
BB Blutbild
BCG-Impfung Bacille Calmette-Guérin (Tbc-Schutzimpfung besonders im Säuglings- und Kleinkindalter)
BE Broteinheit (1 BE = 12 g Kohlenhydrate)
BEL Beckenendlage oder Steißlage (Ungeborenes liegt mit dem Becken nach unten)
BIA Bioelektrische Impedanz-Analyse (Meßmethode zur Feststellung des Körperanteils an Wasser, Fett und Muskulatur zwecks Aufstellung eines geeigneten Diätplanes)
BIP biparietaler Kopfdurchmesser
(Kopfdurchmesser von Schläfenbein zu Schläfenbein)
BIS building illness syndrome
(Bürokrankheit, hervorgerufen durch schlechte Lüftung, Tabakrauch, Neonlicht)
BGW BGW = Biologischer Grenzwert i.S. der Gefahrstoffverordnung - GefStoffV § 3 (6) - Bis 31.12.2004 BAT-Wert
BKS ; BSG ; BSR Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit (-reaktion)
BPH benigne Prostatahyperplasie (gutartige Prostatawucherung)
BPS Borderline-Syndrom (Persönlichkeitsstörung)
BSE bovine spongiform encephalopathia (so genannte Rinderseuche)
BSG Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit
BSP (Frucht-) Blasensprung (Entbindung)
BSV Bandscheibenvorfall
BtmG Betäubungsmittelgesetz
BVG ; BVersG Bundesversorgungsgesetz
BWS Brustwirbelsäule
BZ Blutzucker; Blutungszeit
B-Zellen Abwehrzellen im Immunsystem (B-Lymphozyten); Insulin bildende Zellen der Bauchspeicheldrüse
CA Chefarzt
Ca Karzinom (bösartige Krebsgeschwulst)
CAT Computerisierte Axialtomographie
(Röntgenuntersuchungsmethode zur Erstellung von zweidimensionalen Bildern)
CC Complication or Comorbidity (Komplikation oder Komorbidität) - Schweregrad einer Komplikation.
CCT Cranial Computerized Tomography (Computer-Tomographie des Schädels)
CED Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
CF cystische Fibrose (Mukoviszidose)
CFS Chronic Fatigué Syndrome (chronisches Müdigkeitssyndrom), auch: ME = Myalgische Encephalomyelitis
ChE Cholinesterase (Blutserum-Wert zur Überprüfung der Leberfunktionen)
Ch.-Nr. Chargen-Nummer (Eine Charge ist die jeweils in einem einheitlichen Herstellungsgang erzeugte Menge eines Arzneimittels)
Chol. Cholesterin
chron. chronisch (langsam verlaufende Krankheiten)
CIC Complety in the Canal (Gehörgang-Hörgerät welches unsichtbar im Gehörgang getragen wird)
CK Creatinkinase (Blutserum-Wert, der bei abgestorbenem Muskelgewebe erhöht ist, insbesondere nach einem Herzinfarkt)
COPD Chronic Obstructive Pulmonary Disease (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) Dauerhafte Verengung der Bronchien,  infolge Zigarettenrauchens und Luftverschmutzung.
cP chronische Polyarthritis (schwerste und häufigste Form des Gelenkrheumas)
c.p. caput piger (Ärztejargon für: Blaumacher, Drückeberger, Faulpelz); caries profunda (tiefe Karies)
CPU  Gütesiegel DGK - Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V., Düsseldorf Chest Pain Unit (Akutversorgungseinrichtung von herzinfarktgefährdeten Patienten; Brustschmerzambulanz)
CT Computertomographie (Röntgenuntersuchungsmethode)
CTG Cardiotokographie (Herzton-Wehenschreiber)
C2 C2H5OH (Chemische Formel für Alkohol, somit Synonym für Alkoholiker)
C2H5OH-Abusus Der Patient ist dem Alkohol nicht abgeneigt
DAB Deutsches Arzneibuch
D-Arzt Durchgangsarzt ( von einer gesetzlichen Berufsgenossenschaft bestellter Arzt, der die Erstversorgung und Untersuchung von Unfallverletzten vornimmt); auch: H-Arzt
DAT Demenz vom Alzheimer-Typ
Defi   Rettungszeichen Automatisierter exterterner Defibrillatar (AED) Defibrillator (Gerät zur Beseitigung eines Herzkammerflimmerns)

Defibrillator (366 kB)
Abbildung Defibrillator (366 kB) Zum vergrößern und lesen die linke Maustaste drücken.

Dezimalpotenz Verdünnungsgrad einer homöopathischen Arznei (griechisch: homoin = ähnlich, pathos = Leiden). Je geringer die Menge der Ursubstanz, desto höher soll die Wirkkraft sein.

z.B. D1 = 1:10 (10 %); D2 oder C = 1:100 (1 %); D3 oder M = 1:1.000 (0,1 %); D4 = 1:10.000 (0,01 %); Q oder LM = 1:50.000 (0,002 %); D24 = 1:1024 (ab dieser Potenz ist vermutlich kein einziges Wirkstoffmolekül mehr in der homöopathischen Lösung vorhanden)  >>> Homöopathie

DIA Diastolischer (unterer) Blutdruckwert
DK Dauerkatheter
DNS Desoxyribonukleinsäure (genetischer Informationsträger in den Chromosomen des Zellkerns)
dpt Dioptrie
DPT-Impfung Gleichzeitige Impfung gegen Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Tetanus (Wundstarrkrampf)
DRG Diagnosis Related Groups (diagnosebezogenes Fallpauschalen-Abrechnungssystem der Krankenhäuser; abgerechnet wird nicht nach Liegezeit sondern mit einem Festbetrag)
DRU Digitale rektale Untersuchung (Tastuntersuchung der Protasta)
DS Downsydrom (Mongolismus)
DSA Digitale Subtraktionsangiographie (Blut- und Herzgefäßdarstellung mit Hilfe des Computers)
DTPa-IPV-Hib-HepB 6-fach Impfung Diphterie-Tetanus-Pertussis-Polio-Haemophilusinfluenza Typ B-Hepatitis B
DV Darmverschluss
DXA DXA-Knochendichtemessungsmethode (Dual Energy X Ray-Absorptiometry)
WHO-Klassifizierungen:
T-Wert > –1,0                        = Normalbefund
T-Wert –1,0 bis –2,5            = Osteopenie (Knochenmineralgehalt verringert)
T-Wert ≤ 2,5                          = Osteoporose (Knochenschwund)
T-Wert ≤ 2,5 und Frakturen = manifeste Osteoporose
E Einheit; E-Nummer (bei Nahrungsmittelzutaten)
EBT Electron-Beam-Computed-Tomography (Elektronenstrahl-Tomographie.
Schonende Untersuchungsmethode des Herzens. Kalkablagerungen in der Größe eines Zuckerkristalles können bereits sichtbar gemacht werden)
ECT Emissions-Computertomographie auch Schichtszintigraphie genannt (Im Unterschied zur CT werden keine Strahlen vom Gerät ausgesendet, sondern vom Patienten geschluckte, inhalierte oder gespritzte kurzlebige radioaktive Substanzen vom ECT gemessen)
ED Einzeldosis; Effektivdosis; erektile Dysfunktion (Erektionsqualität wird in fünf Gruppen eingeteilt E1: Ruhezustand, E5: Vollendung)
EDA Elektronische Dental-Anästhesie
(Ein vom Patienten geregelter schwacher Strom, verhindert Schmerzempfindungen bei zahnärztlichen Eingriffen. Gegenüber der Betäubungsspritze tritt kein Taubheitsgefühl auf)
EDO® Ein-Dosis-Ophtiole (Behältnis für Augentropfen)
EEG Elektroenzephalogramm (Hirnaktionsstrommessung)
EERPE Endoskopisch-Extraperitoneale Prostataektomie (minimalinvasive Operationsmethoede durch das Bauchfell bei Prostata-Tumorentfernungen)
eGK elektronische Gesundheitskarte (speichert Daten der Krankenversicherten. Neben Verwaltungsdaten auch freiwillige Daten wie Arzneimitteldokumentation, chronische Erkrankungen, Allergien, Arztbriefe, EKG-Befunde, Röntgenaufnahmen u.a.)
EHIC European Health Insurance Card (Europäische Krankenversicherungskarte)
EKG Elektrokardiogramm (Herzaktionsstrommessung)
EL 1 Esslöffel Flüssigkeit entsprechen 15 ml
ELISA enzyme-linked immunosorbent assay
(Diagnoseverfahren zur Bestimmung von Antikörpern wie es z.B. beim Schwangerschaftstest angewendet wird)
EMC Enzephalomyocarditis
(Viruserkrankung des ZNS und des Herzmuskels)
EMG Elektromyogramm (Muskelaktionsstrommessung);
Elektromammogramm (Krebsaufspürmethode der weiblichen Brust)
ENG Elektroneurographie (Messung der elektrischen Nervenströme)
EOG Elektrookulogramm (Augenaktionsstrommessung)
EPO Erythropoetin (körpereigenes Hormon, dass die Bildung von Erythrozyten anregt).
Auch als "Radfahrerdroge" bekannt.
Ernährungsformel
     15-30-55
Ideale Relation zwischen den wichtigsten Nährstoffen
Eiweiß 15 % Fett 30 % Kohlenhydrate 55 %
Ery Erythrozyten (rote Blutkörperchen)
ESWL Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie
(operationslose Nieren- und Gallensteinzertrümmerung durch kurze Druckimpulse)
ET Entbindungstermin
EVLT Endo Venous Laser Treatment (ultraschallunterstützte Krampfadernverödung mit Laserlicht)
EZ Eineiige Zwillinge; Ernährungszustand; Erholungszeit; Erscheinungszeit; Einzelzimmer
Ex exitus (Tod)
FA Facharzt spezialisiert auf…
Allergologe alle Arten von Allergien
Androloge Krankheiten der männlichen Geschlechtsorgane, Fortpflanzungsdiagnostik
Angiologe (Internist) Erkrankungen der Blut- und Lymphgefäße
Anästhesist Schmerzbetäubung und Narkose, Intensivmedizin
Arzt für Physikalische Medizin Wendet natürliche oder künstliche Energieformen zur Therapie an (Massage, Strahlenenergie, Schallwellen, elektrischen Strom)
Chirurg Operationen mit unterschiedlichen Fachrichtungen (z.B. Visceralchirug operiert Bauchorgane)
Dermatologe Haut- und Geschlechtserkrankungen
Diabetologe (Internist) Diabetes (Zuckerkrankheit)
Endokrinologe (Internist) Krankheiten des Hormonhaushaltes
Gastroenterologe (Internist) Krankheiten des Verdauungsapparates
Geriater Erkrankungen des alten Menschen
Gynäkologe Frauenkrankheiten, Geburten
Hämatologe (Internist) Erkrankungen des Blutes
Hepatologe Leber- und Gallenerkrankungen
HNO-Arzt (Otorhinolaryngologe)
[Ohrenarzt= Otologe]
Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten
Humangenetiker Erbkrankheiten
Internist Krankheiten der inneren Organe mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Kardiologe (Internist) Herz- und Kreislauferkrankungen
Neonatologe (Kinder- und Jugendmediziner) frühgeborene Kinder
Nephrologe (Internist) Erkrankungen der Niere
Neurologe Krankheiten des Nervensystems
Nuklearmediziner Diagnose und Behandlung durch Einsatz radioaktiver Substanzen (z.B. Krebs)
Onkologe (Internist) Krebserkrankungen
Ophthalmologe Augenkrankheiten
Orthopäde Krankheiten des Bewegungsapparates (gelegentlich mit Zusatzbezeichnung "Chiropraktiker")
Pädiater Kinderkrankheiten
Phlebologe Venenerkrankungen (zur Unterscheidung: Ein Venerologe ist spezialisiert auf Geschlechtskrankheiten)
Pneumologe (Internist) Bronchial- und Lungenerkrankungen
Proktologe Erkrankungen von Mastdarm und After
Psychiater seelische und Geisteskrankheiten
Pulmologe Erkrankungen der Lunge
Radiologe Diagnose und Behandlung mit Strahlen
Rheumatologe (Internist) rheumatische Erkrankungen
Urologe Erkrankungen des Harntrakts und der männlichen Geschlechtsorgane
Venerologe Therapie von Geschlechtskrankheiten
FACT Focussed Appendix Computed Tomography (Methode zur zuverlässigen Erkennung einer Blinddarmentzündung - 98 %ige Sicherheit)
Fet Fetus (ungeborenes Kind vom 85. Tag bis Geburt)
FFV Finger-Finger-Versuch (Test zur Prüfung der Koordination)
FFN Finger-Nase-Versuch (Test zur Prüfung der Koordination)
FS Fundusstand (Bestimmung des Gebärmutterstandes in der Zeit vor -Schwangerschaftsalter- und nach einer Geburt -Rückbildung-)
FSME Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (Durch Zeckenbisse hervorgerufene Gehirnhautentzündung bei Mensch und Tier)
FW Fruchtwasser
GdB Grad der Behinderung (nach dem SGB IX)
B - Ständige Begleitung des Behinderten bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist notwendig.
Bl - Der Behinderte ist blind oder die Sehschärfe beträgt auf dem leistungsfähigeren Auge (mit Gläserkorrektur) nicht mehr als 1/50 des vollen Sehvermögens.
G - Der Behinderte ist in seiner Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt bzw. erheblich gehbehindert.
aG - Der Behinderte ist außergewöhnlich gehbehindert.
H - Der Behinderte ist hilflos.
RF - Der Behinderte erfüllt die gesundheitlichen Voraussetzungen für die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht und die Nachteilsausgleiche bei den Telefongebühren. 
GdS Grad der Schädigungsfolgen (vormals MdE Minderung der Erwerbsfähigkeit)
GHB Gammahydroxybutyrat (Narkosemittel, das auch zweckentfremdet in der Drogenszene Einzug gehalten hat)
GKV Gesetzliche Krankenversicherung
GOÄ Gebührenordnung für Ärzte
GOZ Gebührenordnung für Zahnärzte
Grav. Gravidität (Schwangerschaft)
GT Geburtstermin
GZK Gemeinschaft privater Krankenkassenversicherer für Zusatzkrankengeld an Kassenmitglieder
H5N1 Das so genannte Vogel-Grippe-Virus   >>> Aktuelle Informationen vom RKI (www.rki.de)
HAB Homöopathisches Arzneibuch
HAH-Test Hämagglutinationstest (Rötelnantikörpertest vor einer geplanten Schwangerschaft)
HA(V) Hepatitis A (-Virus)
HB(V) Hepatitis B (-Virus)
Hb Hämoglobin (Farbstoff der roten Blutkörperchen)
HBM Human-Biomonitoring (Grenzwerte für die durchschnitttliche Belastung von 95 % der Bevölkerung für Blei, Quecksilber, Cadmium, PCP, …
HBO2 Hyperbare Oxygenation (Sauerstoff-Überdrucktherapie)
HES Hydroxylethylstärke (Infusionslösung zur Blutverdünnung)
HI Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
Stadium I    = Beschwerdefrei.
Stadium II   = Beschwerden bei stärkerer körperlicher Belastung.
Stadium III  = Beschwerden bei leichter körperlicher Belastung.
Stadium IV = Beschwerden in Ruhe.
HIB-Impfung Haemophilus-influenzae-b
(Impfung für Kinder vom 3. Lebensmonat bis zum 5. Lebensjahr zur Vermeidung von gefährlichen Infektionskrankheiten, insbesondere der eitrigen Hirnhautentzündung)
HIV human immundeficiency virus (AIDS-Erreger bzw. HI-Virus)
HK Heilkosten; Herz-Kreislauf; Herzkatheter
HKS Herz-Kreislauf-System; hyperkinetisches Syndrom
HKZ Herz-Kreislauf-Zentrum
HKV Herz-Kreislauf-Versagen
HLW Herz-Lungen-Wiederbelebung
(30 x drücken - 2 x beatmen u.s.w. in einer gleichmäßigen Frequenz von 100 x pro Minute)
HNO-Arzt Hals-Nasen-Ohrenarzt
HO-Gerät Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (auch: HdO-Gerät)
HP Helicobacter pylori (Magen und Darm besiedelnde Bakterien, die Magengeschwüre und Magenkrebs hervorrufen können)
HPV humane Papilloma-Viren (sexuell übertragbare Viren lösen Infektionen in der Gebärmutterschleimhaut aus und begünstigen damit eine Tumorentwicklung. Impfung für einige HPV-Typen möglich! Erstimpfung wird für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren empfohlen)
HRS Herzrhythmusstörungen
HRT Hormonersatztherapie (Die nach dem Klimakterium fehlenden weiblichen Hormone werden medikamentös ersetzt);
Heidelberger Retina-Tomographie (zuverlässiges Glaukom ("Grüner Star")-Früherkennungsverfahren.
HSM Herzschrittmacher
HSV 1 ; HSV 2 Herpes simplex Virus Typ 1 + 2 (Erreger der Lippen- oder Fieberbläschen)
HT Herzton
HTLV Humanes T-lymphotropes Virus (Auslöser der T-Zell-Leukämie. Ansteckung durch Blutübertragung und Sexualkontakte nur in der Karibik und in einigen Gegenden Südjapans möglich)
HTX Herztransplantation
HV Hyperventilation; Harnvolumen; Herzvolumen; Heilverfahren
HWI Harnwegsinfektion; Hinterwandinfarkt
HWS Halswirbelsäule
HZ Harnzucker
i.a. intraarteriell (Injektion in die Arterie)
i.c. intracutan (Injektion in die Lederhaut; nur kleine Mengen, wie Impfstoffe);
inter cenam (zum Essen = Medikamenteneinnahme während der Mahlzeit)
ICD-Diagnosecode International Classification of Diseases (Internationale Einstufung von Krankheiten)
Zusätzliche Kennzeichnung für Diagnosesicherheit:
V
= Verdacht auf/Ausschluss von
Z
= symptomloser Endzustand nach Überstehen einer Erkrankung
A
= ausgeschlossene Diagnose
G
= gesicherte Diagnose
R = rechts
L
= links
B = beidseits
I.E. (IE) Internationale Einheit (Maßeinheit für biologische Wirkstoffe); Insulineinheit
IGEL-Liste Individuelle Gesundheitsleistung (Ärztliche Leistungen, die von der GKV nicht bezahlt werden auch wenn sie im Einzelfall sinnvoll sind, zählen sie nicht zur medizinischen Grundversorgung)
IKT Intrakutantest (Einritzung der Haut mit allergieauslösungsverdächtigen Substanzen)
IKZ Inkubationszeit (Zeitraum zwischen Ansteckung und Auftreten der ersten Krankheitserscheinungen)
ILK Interstitielle Laser-Koagulation (Laserpunktierungen von Prostatawucherungen)
IM Innere Medizin
i.m. intramuskulär (Injektion in den Muskel)
IMRT Intensitätsmodulierte Radiotherapie (Strahlungsbehandlung, die nur auf einen Tumor fokussiert ist und dabei größtmöglichem Schutz des umliegenden gesunden Gewebes bietet)
Inf. Infektion
INR-Wert International Normalized Ratio (Blutgerinnugswert. Der Normalwert  ist = 1,0)
Insuff. Insuffizienz (Schwäche oder ungenügende Leistung eines Organes)
IO-Gerät Im-Ohr-Gerät (leistungsfähiges Miniaturhörgerät, welches im Ohr getragen wird)
IPI (IPV) Inaktivierter Polio-Impfstoff
ITN Intubationsnarkose, Intratrachealnarkose (Narkosemittel wird in die Luftröhre eingeführt)
Intensivüberwachung
i.v. intravenös (Injektion in die Vene)
KE Kohlenhydrateinheit (1 KE = 10 g verfügbare Kohlenhydrate)
KG Krankengeschichte; Krankengymnastik
KH Kohlenhydrate (Energielieferanten auf Zuckerbasis)
KHE, kHE koronare Herzerkrankung
KHK, kHK koronare Herzkrankheit
KKK Katzenkratzkrankheit (durch Kratzen und Beißen hervorgerufene Infektionskrankheit infizierter Katzen)
KL Kopflage (häufigste Fruchtlage des ungeborenen Kindes)
KM Knochenmark; Kontrastmittel
KO Komplikation

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