MEDIZINISCHE FACHABKÜRZUNGEN
wie sie in der Literatur, in Gutachten, auf Rezepten und in der Arztpraxis verwendet werden. Der Äskulapstab gilt allgemein als Symbol der Heilkunde.
In früheren Zeiten galt die ungiftige und harmlose, auch teilweise in Deutschland vorkommende Äskulapnatter bei den Griechen und Römern wegen ihrer angeblichen Heilkraft als heilig.
Dargestellt wurde sie immer um einen Stab geringelt in der Hand des Gottes der Heilkunde, Äskulap.
A bis K
>>> L bis Z
| AA | Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall infolge einer Störung es Immunsystems) | |||||
| ABDM | Ambulante Blutdruckmessung (über 24 Stunden) | |||||
| ACVB | Aorto-Coronarer Venen-Bypass (Umgehungskreislauf zwischen Hauptschlagader und einer Herzkranzarterie bei einer Gefäßverengung) | |||||
| AD | Atopische Dermatitis (neuer Begriff für "Neurodermitis") | |||||
| ADHD | Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitäts-Disposition (Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörung insbesondere bei Kindern) | |||||
| ADI | acceptable daily intake (duldbare, tägliche Aufnahmemenge von Nahrungsmittel-Zusatzstoffen. Im deutschen Sprachraum auch TDA = tägliche duldbare Aufnahmemenge. Bei lebenslanger täglicher Aufnahme bis zum festgesetzten Grenzwert sind keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu befürchten. Die aufgrund von Langzeitstudien ermittelten Grenzwerte werden aus Sicherheitsgründen oft nur mit einem hundertstel festgesetzt) | |||||
| ADS ; ADHS | Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörung insbesondere bei Kindern) | |||||
| ADT | abdomino-transversaler Durchmesser (Durchmesser der Leibeshöhle) | |||||
| AGW | Arbeitsplatzgrenzwert i.S. der Gefahrstoffverordnung - GefStoffV § 3 (6) - Bis 31.12.2004 MAK-Wert | |||||
| AHB | Anschlussheilbehandlung (REHA-Maßnahme) | |||||
| AHP | Anhaltspunkte (zur Feststellung des Grades der Behinderung) | |||||
| AIDS | acquires immunodeficiency syndrome (erworbenes Immundefektsyndrom) | |||||
| AIP ; AiP | Arzt im Praktikum (bis Oktober 2004) | |||||
| ak. | akut (schnell und heftig verlaufende Krankheiten oder Schmerzen) | |||||
| ALS | Amyotrophe Lateralsklerose (Das erkrankte Nervensystem verursacht Muskelschwäche und Muskelschwund und führt zur Lähmung des ganzen Körpers) | |||||
| AMD | Altersabhängige Makuladegeneration (Augenerkrankung im Alter mit fortschreitendem Sehverlust, bedingt durch Netzhautzerstörung im Bereich des Scharfsehens) | |||||
| ANV | Akutes Nierenversagen | |||||
| AO | Ambulante Operation (Tageschirurgie) | |||||
| AP | Anstaltspackung (oder Klinikpackung); Angina pectoris | |||||
| App. | Appendizitis (Wurmfortsatzentzündung = Blinddarmentzündung) | |||||
| ASS | Acetylsalicylsäure (Bestandteil vieler schmerzstillender, fiebersenkender und entzündungshemmender Medikamente. Beugt bei kontrollierter Verabreichung der Arterienverkalkung vor) Wichtig! Darf Kindern unter zwölf Jahren nicht verabreicht werden, da das Reye-Syndrom ausgelöst werden kann. |
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| AT | Adenotomie (operative Entfernung von Rachenmandelwucherungen = Polypen) | |||||
| AU | Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (gelber Schein) Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, so ist die AU-Bescheinigung spätestens am nächsten Werktag vorzulegen (§ 5 EFZG - Entgeltfortzahlungsgesetz). Daraus folgt: Wer an einem Freitag krank wird, muss spätestens am Montag einen Arzt aufsuchen um ein Attest über das Bestehen der AU zu erhalten. Das Gesetz spricht also von Kalendertagen und nicht von Arbeitstagen. Im Übrigen muss oder darf ein Arzt nicht bei jeder Krankheit eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Auch wenn jemand krank ist kann er trotzdem arbeitsfähig sein. Hier ist ein Arzt an die Regelungen in den Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien gebunden.
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| aut idem | lateinisch: "oder das Gleiche". Anweisung auf Rezepten. Dem Apotheker bleibt es überlassen, statt des verordneten Medikamentes ein anderes mit gleichen Wirkstoffen (so genannte Generika) auszuhändigen. |
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| AV-Block | Atrioventrikulärer Block (verlangsamte Herzfrequenz der Reizleitung zwischen Herzvorhof und Herzkammer) |
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| AVK ; pAVK | Arterielle Verschlusskrankheit; periphere arterielle Verschlusskrankheit (Sammelbegriff für Durchblutungsstörungen, besonders im Ober- und Unterschenkel. Bekannt als "Schaufensterkrankheit", da die erkrankte Person infolge des Schmerzes alle 200 bis 300 m stehen bleiben muss) |
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| Stadium I: | Arterienverengung beträgt 50 - 70 %; kaum Beschwerden. | |||||
| Stadium IIa: | Beinschmerz bei mehr als 200 m Gehstrecke. | |||||
| Stadium IIb: | Beinschmerz bei weniger als 200 m Gehstrecke. | |||||
| Stadium III: | Beinschmerz auch in Ruhe. | |||||
| Stadium IV: | Arterien sind soweit verengt, dass das Gewebe an den Füßen nicht mehr genügend versorgt werden kann. Das Gewebe verfärbt sich an den betroffenen Stellen blauschwarz und stirbt ab. Amputation ist die Folge. | |||||
| AZ | Allgemeinzustand | |||||
| A-Zellen | Insulin bildende Zellen der Bauchspeicheldrüse | |||||
| BAK | Blutalkoholkonzentration(zur Feststellung der Fahruntüchtigkeitsgrenze) | |||||
| BB | Blutbild | |||||
| BCG-Impfung | Bacille Calmette-Guérin (Tbc-Schutzimpfung besonders im Säuglings- und Kleinkindalter) | |||||
| BE | Broteinheit (1 BE = 12 g Kohlenhydrate) | |||||
| BEL | Beckenendlage oder Steißlage (Ungeborenes liegt mit dem Becken nach unten) | |||||
| BIA | Bioelektrische Impedanz-Analyse (Meßmethode zur Feststellung des Körperanteils an Wasser, Fett und Muskulatur zwecks Aufstellung eines geeigneten Diätplanes) | |||||
| BIP | biparietaler Kopfdurchmesser (Kopfdurchmesser von Schläfenbein zu Schläfenbein) |
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| BIS | building illness syndrome (Bürokrankheit, hervorgerufen durch schlechte Lüftung, Tabakrauch, Neonlicht) |
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| BGW | BGW = Biologischer Grenzwert i.S. der Gefahrstoffverordnung - GefStoffV § 3 (6) - Bis 31.12.2004 BAT-Wert | |||||
| BKS ; BSG ; BSR | Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit (-reaktion) | |||||
| BPH | benigne Prostatahyperplasie (gutartige Prostatawucherung) | |||||
| BPS | Borderline-Syndrom (Persönlichkeitsstörung) | |||||
| BSE | bovine spongiform encephalopathia (so genannte Rinderseuche) | |||||
| BSG | Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit | |||||
| BSP | (Frucht-) Blasensprung (Entbindung) | |||||
| BSV | Bandscheibenvorfall | |||||
| BtmG | Betäubungsmittelgesetz | |||||
| BVG ; BVersG | Bundesversorgungsgesetz | |||||
| BWS | Brustwirbelsäule | |||||
| BZ | Blutzucker; Blutungszeit | |||||
| B-Zellen | Abwehrzellen im Immunsystem (B-Lymphozyten); Insulin bildende Zellen der Bauchspeicheldrüse | |||||
| CA | Chefarzt | |||||
| Ca | Karzinom (bösartige Krebsgeschwulst) | |||||
| CAT | Computerisierte Axialtomographie (Röntgenuntersuchungsmethode zur Erstellung von zweidimensionalen Bildern) |
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| CC | Complication or Comorbidity (Komplikation oder Komorbidität) - Schweregrad einer Komplikation. | |||||
| CCT | Cranial Computerized Tomography (Computer-Tomographie des Schädels) | |||||
| CED | Chronisch entzündliche Darmerkrankungen | |||||
| CF | cystische Fibrose (Mukoviszidose) | |||||
| CFS | Chronic Fatigué Syndrome (chronisches Müdigkeitssyndrom), auch: ME = Myalgische Encephalomyelitis | |||||
| ChE | Cholinesterase (Blutserum-Wert zur Überprüfung der Leberfunktionen) | |||||
| Ch.-Nr. | Chargen-Nummer (Eine Charge ist die jeweils in einem einheitlichen Herstellungsgang erzeugte Menge eines Arzneimittels) | |||||
| Chol. | Cholesterin | |||||
| chron. | chronisch (langsam verlaufende Krankheiten) | |||||
| CIC | Complety in the Canal (Gehörgang-Hörgerät welches unsichtbar im Gehörgang getragen wird) | |||||
| CK | Creatinkinase (Blutserum-Wert, der bei abgestorbenem Muskelgewebe erhöht ist, insbesondere nach einem Herzinfarkt) | |||||
| COPD | Chronic Obstructive Pulmonary Disease (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) Dauerhafte Verengung der Bronchien, infolge Zigarettenrauchens und Luftverschmutzung. | |||||
| cP | chronische Polyarthritis (schwerste und häufigste Form des Gelenkrheumas) | |||||
| c.p. | caput piger (Ärztejargon für: Blaumacher, Drückeberger, Faulpelz); caries profunda (tiefe Karies) | |||||
| CPU
|
Chest Pain Unit (Akutversorgungseinrichtung von herzinfarktgefährdeten Patienten; Brustschmerzambulanz) | |||||
| CT | Computertomographie (Röntgenuntersuchungsmethode) | |||||
| CTG | Cardiotokographie (Herzton-Wehenschreiber) | |||||
| C2 | C2H5OH (Chemische Formel für Alkohol, somit Synonym für Alkoholiker) | |||||
| C2H5OH-Abusus | Der Patient ist dem Alkohol nicht abgeneigt | |||||
| DAB | Deutsches Arzneibuch | |||||
| D-Arzt | Durchgangsarzt ( von einer gesetzlichen Berufsgenossenschaft bestellter Arzt, der die Erstversorgung und Untersuchung von Unfallverletzten vornimmt); auch: H-Arzt | |||||
| DAT | Demenz vom Alzheimer-Typ | |||||
Defi
![]() |
Defibrillator (Gerät zur
Beseitigung eines Herzkammerflimmerns)
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| Dezimalpotenz | Verdünnungsgrad einer homöopathischen Arznei (griechisch: homoin = ähnlich, pathos = Leiden). Je geringer die Menge der Ursubstanz, desto höher soll die Wirkkraft sein.
z.B. D1 = 1:10 (10 %); D2 oder C = 1:100 (1 %); D3 oder M = 1:1.000 (0,1 %); D4 = 1:10.000 (0,01 %); Q oder LM = 1:50.000 (0,002 %); D24 = 1:1024 (ab dieser Potenz ist vermutlich kein einziges Wirkstoffmolekül mehr in der homöopathischen Lösung vorhanden) >>> Homöopathie |
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| DIA | Diastolischer (unterer) Blutdruckwert | |||||
| DK | Dauerkatheter | |||||
| DNS | Desoxyribonukleinsäure (genetischer Informationsträger in den Chromosomen des Zellkerns) | |||||
| dpt | Dioptrie | |||||
| DPT-Impfung | Gleichzeitige Impfung gegen Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Tetanus (Wundstarrkrampf) | |||||
| DRG | Diagnosis Related Groups (diagnosebezogenes Fallpauschalen-Abrechnungssystem der Krankenhäuser; abgerechnet wird nicht nach Liegezeit sondern mit einem Festbetrag) | |||||
| DRU | Digitale rektale Untersuchung (Tastuntersuchung der Protasta) | |||||
| DS | Downsydrom (Mongolismus) | |||||
| DSA | Digitale Subtraktionsangiographie (Blut- und Herzgefäßdarstellung mit Hilfe des Computers) | |||||
| DTPa-IPV-Hib-HepB | 6-fach Impfung Diphterie-Tetanus-Pertussis-Polio-Haemophilusinfluenza Typ B-Hepatitis B | |||||
| DV | Darmverschluss | |||||
| DXA |
DXA-Knochendichtemessungsmethode (Dual Energy X
Ray-Absorptiometry) WHO-Klassifizierungen: T-Wert > –1,0 = Normalbefund T-Wert –1,0 bis –2,5 = Osteopenie (Knochenmineralgehalt verringert) T-Wert ≤ 2,5 = Osteoporose (Knochenschwund) T-Wert ≤ 2,5 und Frakturen = manifeste Osteoporose |
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| E | Einheit; E-Nummer (bei Nahrungsmittelzutaten) | |||||
| EBT | Electron-Beam-Computed-Tomography (Elektronenstrahl-Tomographie. Schonende Untersuchungsmethode des Herzens. Kalkablagerungen in der Größe eines Zuckerkristalles können bereits sichtbar gemacht werden) |
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| ECT | Emissions-Computertomographie auch Schichtszintigraphie genannt (Im Unterschied zur CT werden keine Strahlen vom Gerät ausgesendet, sondern vom Patienten geschluckte, inhalierte oder gespritzte kurzlebige radioaktive Substanzen vom ECT gemessen) | |||||
| ED | Einzeldosis; Effektivdosis; erektile Dysfunktion (Erektionsqualität wird in fünf Gruppen eingeteilt E1: Ruhezustand, E5: Vollendung) | |||||
| EDA | Elektronische Dental-Anästhesie (Ein vom Patienten geregelter schwacher Strom, verhindert Schmerzempfindungen bei zahnärztlichen Eingriffen. Gegenüber der Betäubungsspritze tritt kein Taubheitsgefühl auf) |
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| EDO® | Ein-Dosis-Ophtiole (Behältnis für Augentropfen) | |||||
| EEG | Elektroenzephalogramm (Hirnaktionsstrommessung) | |||||
| EERPE | Endoskopisch-Extraperitoneale Prostataektomie (minimalinvasive Operationsmethoede durch das Bauchfell bei Prostata-Tumorentfernungen) | |||||
| eGK | elektronische Gesundheitskarte (speichert Daten der Krankenversicherten. Neben Verwaltungsdaten auch freiwillige Daten wie Arzneimitteldokumentation, chronische Erkrankungen, Allergien, Arztbriefe, EKG-Befunde, Röntgenaufnahmen u.a.) | |||||
| EHIC | European Health Insurance Card (Europäische Krankenversicherungskarte) | |||||
| EKG | Elektrokardiogramm (Herzaktionsstrommessung) | |||||
| EL | 1 Esslöffel Flüssigkeit entsprechen 15 ml | |||||
| ELISA | enzyme-linked immunosorbent assay (Diagnoseverfahren zur Bestimmung von Antikörpern wie es z.B. beim Schwangerschaftstest angewendet wird) |
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| EMC | Enzephalomyocarditis (Viruserkrankung des ZNS und des Herzmuskels) |
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| EMG | Elektromyogramm (Muskelaktionsstrommessung); Elektromammogramm (Krebsaufspürmethode der weiblichen Brust) |
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| ENG | Elektroneurographie (Messung der elektrischen Nervenströme) | |||||
| EOG | Elektrookulogramm (Augenaktionsstrommessung) | |||||
| EPO | Erythropoetin (körpereigenes
Hormon, dass die Bildung von Erythrozyten anregt). Auch als "Radfahrerdroge" bekannt. |
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| Ernährungsformel 15-30-55 |
Ideale Relation zwischen den wichtigsten Nährstoffen
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| Ery | Erythrozyten (rote Blutkörperchen) | |||||
| ESWL | Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (operationslose Nieren- und Gallensteinzertrümmerung durch kurze Druckimpulse) |
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| ET | Entbindungstermin | |||||
| EVLT | Endo Venous Laser Treatment (ultraschallunterstützte Krampfadernverödung mit Laserlicht) | |||||
| EZ | Eineiige Zwillinge; Ernährungszustand; Erholungszeit; Erscheinungszeit; Einzelzimmer | |||||
| Ex | exitus (Tod) | |||||
| FA | Facharzt | spezialisiert auf… | ||||
| Allergologe | alle Arten von Allergien | |||||
| Androloge | Krankheiten der männlichen Geschlechtsorgane, Fortpflanzungsdiagnostik | |||||
| Angiologe (Internist) | Erkrankungen der Blut- und Lymphgefäße | |||||
| Anästhesist | Schmerzbetäubung und Narkose, Intensivmedizin | |||||
| Arzt für Physikalische Medizin | Wendet natürliche oder künstliche Energieformen zur Therapie an (Massage, Strahlenenergie, Schallwellen, elektrischen Strom) | |||||
| Chirurg | Operationen mit unterschiedlichen Fachrichtungen (z.B. Visceralchirug operiert Bauchorgane) | |||||
| Dermatologe | Haut- und Geschlechtserkrankungen | |||||
| Diabetologe (Internist) | Diabetes (Zuckerkrankheit) | |||||
| Endokrinologe (Internist) | Krankheiten des Hormonhaushaltes | |||||
| Gastroenterologe (Internist) | Krankheiten des Verdauungsapparates | |||||
| Geriater | Erkrankungen des alten Menschen | |||||
| Gynäkologe | Frauenkrankheiten, Geburten | |||||
| Hämatologe (Internist) | Erkrankungen des Blutes | |||||
| Hepatologe | Leber- und Gallenerkrankungen | |||||
| HNO-Arzt (Otorhinolaryngologe) [Ohrenarzt= Otologe] |
Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten | |||||
| Humangenetiker | Erbkrankheiten | |||||
| Internist | Krankheiten der inneren Organe mit unterschiedlichen Schwerpunkten | |||||
| Kardiologe (Internist) | Herz- und Kreislauferkrankungen | |||||
| Neonatologe (Kinder- und Jugendmediziner) | frühgeborene Kinder | |||||
| Nephrologe (Internist) | Erkrankungen der Niere | |||||
| Neurologe | Krankheiten des Nervensystems | |||||
| Nuklearmediziner | Diagnose und Behandlung durch Einsatz radioaktiver Substanzen (z.B. Krebs) | |||||
| Onkologe (Internist) | Krebserkrankungen | |||||
| Ophthalmologe | Augenkrankheiten | |||||
| Orthopäde | Krankheiten des Bewegungsapparates (gelegentlich mit Zusatzbezeichnung "Chiropraktiker") | |||||
| Pädiater | Kinderkrankheiten | |||||
| Phlebologe | Venenerkrankungen (zur Unterscheidung: Ein Venerologe ist spezialisiert auf Geschlechtskrankheiten) | |||||
| Pneumologe (Internist) | Bronchial- und Lungenerkrankungen | |||||
| Proktologe | Erkrankungen von Mastdarm und After | |||||
| Psychiater | seelische und Geisteskrankheiten | |||||
| Pulmologe | Erkrankungen der Lunge | |||||
| Radiologe | Diagnose und Behandlung mit Strahlen | |||||
| Rheumatologe (Internist) | rheumatische Erkrankungen | |||||
| Urologe | Erkrankungen des Harntrakts und der männlichen Geschlechtsorgane | |||||
| Venerologe | Therapie von Geschlechtskrankheiten | |||||
| FACT | Focussed Appendix Computed Tomography (Methode zur zuverlässigen Erkennung einer Blinddarmentzündung - 98 %ige Sicherheit) | |||||
| Fet | Fetus (ungeborenes Kind vom 85. Tag bis Geburt) | |||||
| FFV | Finger-Finger-Versuch (Test zur Prüfung der Koordination) | |||||
| FFN | Finger-Nase-Versuch (Test zur Prüfung der Koordination) | |||||
| FS | Fundusstand (Bestimmung des Gebärmutterstandes in der Zeit vor -Schwangerschaftsalter- und nach einer Geburt -Rückbildung-) | |||||
| FSME | Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (Durch Zeckenbisse hervorgerufene Gehirnhautentzündung bei Mensch und Tier) | |||||
| FW | Fruchtwasser | |||||
| GdB | Grad der Behinderung (nach dem SGB IX) | |||||
| B - Ständige Begleitung des Behinderten bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist notwendig. | ||||||
| Bl - Der Behinderte ist blind oder die Sehschärfe beträgt auf dem leistungsfähigeren Auge (mit Gläserkorrektur) nicht mehr als 1/50 des vollen Sehvermögens. | ||||||
| G - Der Behinderte ist in seiner Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt bzw. erheblich gehbehindert. | ||||||
| aG - Der Behinderte ist außergewöhnlich gehbehindert. | ||||||
| H - Der Behinderte ist hilflos. | ||||||
| RF - Der Behinderte erfüllt die gesundheitlichen Voraussetzungen für die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht und die Nachteilsausgleiche bei den Telefongebühren. | ||||||
| GdS | Grad der Schädigungsfolgen (vormals MdE Minderung der Erwerbsfähigkeit) | |||||
| GHB | Gammahydroxybutyrat (Narkosemittel, das auch zweckentfremdet in der Drogenszene Einzug gehalten hat) | |||||
| GKV | Gesetzliche Krankenversicherung | |||||
| GOÄ | Gebührenordnung für Ärzte | |||||
| GOZ | Gebührenordnung für Zahnärzte | |||||
| Grav. | Gravidität (Schwangerschaft) | |||||
| GT | Geburtstermin | |||||
| GZK | Gemeinschaft privater Krankenkassenversicherer für Zusatzkrankengeld an Kassenmitglieder | |||||
| H5N1 | Das so genannte Vogel-Grippe-Virus >>> Aktuelle Informationen vom RKI (www.rki.de) | |||||
| HAB | Homöopathisches Arzneibuch | |||||
| HAH-Test | Hämagglutinationstest (Rötelnantikörpertest vor einer geplanten Schwangerschaft) | |||||
| HA(V) | Hepatitis A (-Virus) | |||||
| HB(V) | Hepatitis B (-Virus) | |||||
| Hb | Hämoglobin (Farbstoff der roten Blutkörperchen) | |||||
| HBM | Human-Biomonitoring (Grenzwerte für die durchschnitttliche Belastung von 95 % der Bevölkerung für Blei, Quecksilber, Cadmium, PCP, … | |||||
| HBO2 | Hyperbare Oxygenation (Sauerstoff-Überdrucktherapie) | |||||
| HES | Hydroxylethylstärke (Infusionslösung zur Blutverdünnung) | |||||
| HI | Herzinsuffizienz (Herzschwäche) Stadium I = Beschwerdefrei. Stadium II = Beschwerden bei stärkerer körperlicher Belastung. Stadium III = Beschwerden bei leichter körperlicher Belastung. Stadium IV = Beschwerden in Ruhe. |
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| HIB-Impfung | Haemophilus-influenzae-b (Impfung für Kinder vom 3. Lebensmonat bis zum 5. Lebensjahr zur Vermeidung von gefährlichen Infektionskrankheiten, insbesondere der eitrigen Hirnhautentzündung) |
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| HIV | human immundeficiency virus (AIDS-Erreger bzw. HI-Virus) | |||||
| HK | Heilkosten; Herz-Kreislauf; Herzkatheter | |||||
| HKS | Herz-Kreislauf-System; hyperkinetisches Syndrom | |||||
| HKZ | Herz-Kreislauf-Zentrum | |||||
| HKV | Herz-Kreislauf-Versagen | |||||
| HLW | Herz-Lungen-Wiederbelebung (30 x drücken - 2 x beatmen u.s.w. in einer gleichmäßigen Frequenz von 100 x pro Minute) |
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| HNO-Arzt | Hals-Nasen-Ohrenarzt | |||||
| HO-Gerät | Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (auch: HdO-Gerät) | |||||
| HP | Helicobacter pylori (Magen und Darm besiedelnde Bakterien, die Magengeschwüre und Magenkrebs hervorrufen können) | |||||
| HPV | humane Papilloma-Viren (sexuell übertragbare Viren lösen Infektionen in der Gebärmutterschleimhaut aus und begünstigen damit eine Tumorentwicklung. Impfung für einige HPV-Typen möglich! Erstimpfung wird für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren empfohlen) | |||||
| HRS | Herzrhythmusstörungen | |||||
| HRT | Hormonersatztherapie (Die nach dem Klimakterium fehlenden weiblichen Hormone werden medikamentös ersetzt); Heidelberger Retina-Tomographie (zuverlässiges Glaukom ("Grüner Star")-Früherkennungsverfahren. |
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| HSM | Herzschrittmacher | |||||
| HSV 1 ; HSV 2 | Herpes simplex Virus Typ 1 + 2 (Erreger der Lippen- oder Fieberbläschen) | |||||
| HT | Herzton | |||||
| HTLV | Humanes T-lymphotropes Virus (Auslöser der T-Zell-Leukämie. Ansteckung durch Blutübertragung und Sexualkontakte nur in der Karibik und in einigen Gegenden Südjapans möglich) | |||||
| HTX | Herztransplantation | |||||
| HV | Hyperventilation; Harnvolumen; Herzvolumen; Heilverfahren | |||||
| HWI | Harnwegsinfektion; Hinterwandinfarkt | |||||
| HWS | Halswirbelsäule | |||||
| HZ | Harnzucker | |||||
| i.a. | intraarteriell (Injektion in die Arterie) | |||||
| i.c. | intracutan (Injektion in die Lederhaut; nur kleine Mengen, wie Impfstoffe); inter cenam (zum Essen = Medikamenteneinnahme während der Mahlzeit) |
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| ICD-Diagnosecode | International Classification of Diseases (Internationale Einstufung von Krankheiten) Zusätzliche Kennzeichnung für Diagnosesicherheit: V = Verdacht auf/Ausschluss von Z = symptomloser Endzustand nach Überstehen einer Erkrankung A = ausgeschlossene Diagnose G= gesicherte Diagnose R = rechts L = links B = beidseits |
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| I.E. (IE) | Internationale Einheit (Maßeinheit für biologische Wirkstoffe); Insulineinheit | |||||
| IGEL-Liste | Individuelle Gesundheitsleistung (Ärztliche Leistungen, die von der GKV nicht bezahlt werden auch wenn sie im Einzelfall sinnvoll sind, zählen sie nicht zur medizinischen Grundversorgung) | |||||
| IKT | Intrakutantest (Einritzung der Haut mit allergieauslösungsverdächtigen Substanzen) | |||||
| IKZ | Inkubationszeit (Zeitraum zwischen Ansteckung und Auftreten der ersten Krankheitserscheinungen) | |||||
| ILK | Interstitielle Laser-Koagulation (Laserpunktierungen von Prostatawucherungen) | |||||
| IM | Innere Medizin | |||||
| i.m. | intramuskulär (Injektion in den Muskel) | |||||
| IMRT | Intensitätsmodulierte Radiotherapie (Strahlungsbehandlung, die nur auf einen Tumor fokussiert ist und dabei größtmöglichem Schutz des umliegenden gesunden Gewebes bietet) | |||||
| Inf. | Infektion | |||||
| INR-Wert | International Normalized Ratio (Blutgerinnugswert. Der Normalwert ist = 1,0) | |||||
| Insuff. | Insuffizienz (Schwäche oder ungenügende Leistung eines Organes) | |||||
| IO-Gerät | Im-Ohr-Gerät (leistungsfähiges Miniaturhörgerät, welches im Ohr getragen wird) | |||||
| IPI (IPV) | Inaktivierter Polio-Impfstoff | |||||
| ITN | Intubationsnarkose, Intratrachealnarkose (Narkosemittel wird in die Luftröhre eingeführt) | |||||
| IÜ | Intensivüberwachung | |||||
| i.v. | intravenös (Injektion in die Vene) | |||||
| KE | Kohlenhydrateinheit (1 KE = 10 g verfügbare Kohlenhydrate) | |||||
| KG | Krankengeschichte; Krankengymnastik | |||||
| KH | Kohlenhydrate (Energielieferanten auf Zuckerbasis) | |||||
| KHE, kHE | koronare Herzerkrankung | |||||
| KHK, kHK | koronare Herzkrankheit | |||||
| KKK | Katzenkratzkrankheit (durch Kratzen und Beißen hervorgerufene Infektionskrankheit infizierter Katzen) | |||||
| KL | Kopflage (häufigste Fruchtlage des ungeborenen Kindes) | |||||
| KM | Knochenmark; Kontrastmittel | |||||
| KO | Komplikation | |||||
